StartseiteKirchenführerAktivitätenGlaubensboteAktuellFoto-AlbumTermineWeltkircheSakramente/GebeteStandesfälle

Weltkirche:

Gebetsmeinung

Kirchliche Dokumente

Papst Benedikt XVI.

Priesterjahr

Allgemein:

Startseite

Kommentar der Woche (NEU!)

Heilige Messen

Predigten

Tageslesungen

Seliger Engelbert

Kirchenjahr

Die Bibel

Kontakt

Links

Weihnachtspredigt des Hl. Vaters

» hier nachlesen



PAPST BENEDIKT KÜNDIGT JAHR DES GLAUBENS AN

Anlässlich des bevorstehenden 50. Jahrestages des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils kündigte Papst Benedikt XVI kürzlich ein Jahr des Glaubens an. Dieses soll vom 11. Oktober 2012 bis zum 24. November, dem Christkönigsfest, 2013 dauern, dies kündigte der Heilige Vater beim Abschlussgottesdienst des Neuevangelisierungskongresses an. Nach dem Paulusjahr und dem Priesterjahr ist dieses Jahr des Glaubens das dritte besondere Jahr im Pontifikat Papst Benedikts XVI., der sich dadurch neue Impulse für die Mission und Neuevangelisierung erhofft.

Seine Intention erklärt der Heilige Vater in einem Apostolischen Schreiben in Form eines Motu proprio, das » hier nachgelesen werden kann.

Ankündigung des Jahr des Glaubens durch den Papst

Die besten Bilder vom Weltjugendtag 2011

Was bleibt vom Weltjugendtag?

Der Weltjugendtag in Madrid ist zu Ende, was bleibt sind die beeindruckenden Bilder von hunderttausenden friedlichen und fröhlichen Jugendlichen, die Hoffnung und Zuversicht vermitteln. Die Kirche ist jung und die junge Generation, die Jugendlichen, die Jesus lieben und bezeugen, sind viele. 1,5 Millionen junge Christen sind dem Heiligen Vater begegnet und wurden durch seine Worte bestärkt und gesendet. Zu ihnen, aber auch zu uns allen hat er in klaren, tiefen und erbauenden Worten gesprochen. Es sei jedem die Lektüre der Ansprachen und Predigten, allen voran jener beim Abschlussgottesdienst herzlich empfohlen.

Die Papstpredigt von Schlussgottesdienst kann » hier nachgelesen werden.

Im nächsten Pfarrbrief wird ein persönlicher Bericht der Weltjugendtagsteilnehmer aus unserer Pfarre folgen.

Der Weltjugendtag naht!

In wenigen Tagen beginnt der Weltjugendtag in Madrid. Auch eine kleine Gruppe aus unserer Pfarre wird in Spanien den Heiligen Vater treffen und sich auf eine Begegnung mit dem lebendigen Gott einlassen. Für die Teilnehmer und vor allem auch diejenigen, die zuhause bleiben, gibt es wichtige Infos und aktuelle Neuigkeiten » hier zusammengefasst.

Beileidstelegramm von Papst Benedikt XVI.

Beileidstelegramm von Papst Benedikt XVI. anlässlich des Todes S.k.u.k.H. Erzherzog Otto von Österreichs

Pöcking 9. Juli 2011: Anläßlich des Todes von Dr. Otto von Habsburg sandte Papst Benedikt folgendes Telegramm an Karl von Habsburg:

Seiner Kaiserlichen Hoheit
Erzherzog Karl von Österreich

Mit tiefer Anteilnahme habe ich vom Heimgang Ihres Vaters S.k.k.H. Erzherzog Otto von Österreich Kenntnis erhalten. In der Stunde der Trauer über diesen schmerzlichen Verlust verbinde ich mich mit Ihnen und der gesamten kaiserlichen Familie im Gebet für den Verstorbenen. In einem langen und erfüllten Leben ist Erzherzog Otto zum Zeugen der wechselvollen Geschichte Europas geworden. In Verantwortung vor Gott und im Bewusstsein eines bedeutenden Erbes hat er sich als grosser Europäer unermüdlich für den Frieden, das Miteinander der Völker und eine gerechte Ordnung auf diesem Kontinent eingesetzt. Gott, der Herr, möge ihm sein vielfältiges Wirken zum Wohle der Menschen reichlich lohnen und schenke ihm das Leben in Fülle in seinem himmlischen Reich. Auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria erteile ich den Angehörigen und Allen, die um Erzherzog Otto trauern und für sein ewiges Heil beten, von Herzen den apostolischen Segen.

Benedictus PP. XVI

Diamantenes Priesterjubiläum des Heiligen Vaters

Vor 60 Jahren, genauer gesagt, am Fest der Apostel Petrus und Paulus, dem 29. Juni 1951 empfing Josef Ratzinger gemeinsam mit seinem Bruder Georg und 43 weiteren Kandidaten im Freisinger Mariendom das Sakrament der Priesterweihe. Anlässlich des Diamantenen Priesterjubiläums von Papst Benedikt XVI. hat die vatikanische Kleruskongregation alle Diözesen weltweit zu einem Gebetsgeschenk für den Heiligen Vater aufgerufen. In jeder Diözese soll es zwischen dem 29. Juni und dem 1. Juli eucharistische Anbetungen mit der Gebetsintention um Priesterberufungen und für den Heiligen Vater geben. Für jedes Priesterjahr sollte eine Stunde angebetet werden.

Es kann aber auch jeder Gläubige persönlich dem Heiligen Vater eine Stunde Gebet vor dem Allerheiligsten schenken.
Dazu gibt es in unserer Pfarre die Möglichkeit am Donnerstag, 30. Juni von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Freitag, 1. Juli von 18.00 bis 19.00 Uhr.

Besuch des Hl. Vaters in Kroatien

Anfang Juni besuchte Papst Benedikt XVI. Kroatien, ein Land mit langer katholischer Tradition. Bei dieser Gelegenheit zelebrierte er eine Messe im Rahmen des Familientreffens in Zagreb. In der Predigt verwies er auf den Beitrag der Familien zur Evangelisierung und ermutigte die Eltern besonders, ihre Kinder das Beten zu lehren. Es breite sich eine Mentalität aus, die Liebe auf gefühlsselige Gemütregungen und die Befriedigung der eigenen Triebe reduziere, eine Mentalität, die das Leben am Beginn und am Ende bedrohe und die fortschreitende Säkularisierung greife die Fundamente der Ehe und Familie als ganzes an.

In dieser Zeit sei das Zeugnis der Familien besonders wichtig. Als Ermutigung rief der Heilige Vater den Familien zu:

"Zeigt mit eurem Lebenszeugnis, daß es möglich ist, wie Christus ohne Vorbehalte zu lieben, daß man keine Angst haben muß, einem anderen Menschen gegenüber eine Verpflichtung einzugehen! Liebe Familien, freut euch über die Elternschaft! Das Offensein für das Leben ist ein Zeichen für das Offensein gegenüber der Zukunft, für Vertrauen in die Zukunft, so wie die Achtung der natürlichen Moral den Menschen befreit, anstatt ihn zu beeinträchtigen!"
Die gesamte Predigt könnt ihr » hier [33 KB] im Wortlaut nachlesen. Alle Ansprachen von Papst Benedikt XVI beim Kroatienbesuch findet ihr unter » http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm

Tag des Gebetes für die Kirche in China

Papst Benedikt XVI. hat zum Gebet für die Kirche in China aufgerufen. Die Religionsfreiheit in dem asiatischen Land ist immer noch stark eingeschränkt. In China gibt es mehr als 10 Millionen Katholiken, die sich seit 1957 in eine vom Staat verfolgte romtreue Untergrundkirche und in die staatlich kontrollierte "Patriotische Vereinigung" aufteilt. Besondere Einschränkungen bzw. Einmischungen der Regierung gibt es beispielsweise bei der Besetzung von Ämtern. So wurden und werden Bischöfe der Patriotischen Vereinigung ohne Rücksprache mit dem Vatikan eingesetzt. Die Gläubigen - vor allem bei Gebildeten und Intellektuellen gibt es einen großes Zulauf zum Katholizismus - ermutigt der Heilige Vater zur Treue gegenüber dem Papst und der Weltkirche.

Heiliger Josef Freinademetz, du großer Missionar und Freund der Chinesen, bitte für die Kirche in China!

Konstitiution über die Liturgie



Im Pfarrgemeinderat beschäftigen wir uns derzeit mit der Liturgie vor und nach dem II. Vatikanischen Konzil. Die Kontitiution über die Heilige Liturgie "Sacrosanctum Concilium" ist sehr empfehlenswert, um die Intention des Konzils bezüglich der Liturgie besser zu verstehen. Da nur wenige die Konzilstexte im Original gelesen haben, gibt es immer wieder Unsicherheiten darüber, das das Konzil eigentlich wollte, deshalb soll hier die Möglichkeit gegeben werden, selbst nachzulesen.

Im Vorwort heißt es:

1. Das Heilige Konzil hat sich zum Ziel gesetzt, das christliche Leben unter den Gläubigen mehr und mehr zu vertiefen, die dem Wechsel unterworfenen Einrichtungen den Notwendigkeiten unseres Zeitalters besser anzupassen, zu fördern, was immer zur Einheit aller, die an Christus glauben, beitragen kann, und zu stärken, was immer helfen kann, alle in den Schoß der Kirche zu rufen. Darum hält es das Konzil auch in besonderer Weise für seine Aufgabe, sich um Erneuerung und Pflege der Liturgie zu sorgen.

2. In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, "vollzieht sich" "das Werk unserer Erlösung" (1), und so trägt sie in höchstem Maße dazu bei, daß das Leben der Gläubigen Ausdruck und Offenbarung des Mysteriums Christi und des eigentlichen Wesens der wahren Kirche wird, der es eigen ist, zugleich göttlich und menschlich zu sein, sichtbar und mit unsichtbaren Gütern ausgestattet, voll Eifer der Tätigkeit hingegeben und doch frei für die Beschauung, in der Welt zugegen und doch unterwegs; und zwar so, daß dabei das Menschliche auf das Göttliche hingeordnet und ihm untergeordnet ist, das Sichtbare auf das Unsichtbare, die Tätigkeit auf die Beschauung, das Gegenwärtige auf die künftige Stadt, die wir suchen (2). Dabei baut die Liturgie täglich die, welche drinnen sind, zum heiligen Tempel im Herrn auf, zur Wohnung Gottes im Geist (3) bis zum Maße des Vollalters Christi (4). Zugleich stärkt sie wunderbar deren Kräfte, daß sie Christus verkünden. So stellt sie denen, die draußen sind, die Kirche vor Augen als Zeichen, das aufgerichtet ist unter den Völkern (5). Unter diesem sollen sich die zerstreuten Söhne Gottes zur Einheit sammeln (6), bis eine Herde und ein Hirt wird (7).

3. Darum beschließt das Heilige Konzil, für die Förderung und Erneuerung der Liturgie folgende Grundsätze ins Gedächtnis zu rufen und praktische Richtlinien aufzustellen. Unter diesen Grundsätzen und Richtlinien sind manche, die sowohl auf den römischen Ritus wie auf alle Riten angewandt werden können und müssen. Indes sind die folgenden praktischen Richtlinien so zu verstehen, daß sie nur für den römischen Ritus gelten, es sei denn, es handle sich um Normen, die aus der Natur der Sache auch die anderen Riten angehen.

4. Treu der Überlieferung erklärt das Heilige Konzil schließlich, daß die heilige Mutter Kirche allen rechtlich anerkannten Riten gleiches Recht und gleiche Ehre zuerkennt. Es ist ihr Wille, daß diese Riten in Zukunft erhalten und in jeder Weise gefördert werden, und es ist ihr Wunsch, daß sie, soweit es not tut, in ihrem ganzen Umfang gemäß dem Geist gesunder Überlieferung überprüft und im Hinblick auf die Verhältnisse und Notwendigkeiten der Gegenwart mit neuer Kraft ausgestattet werden.


Der gesamt Text kann » hier [140 KB] nachgelesen werden.

Alle weiteren Konzilstexte und wertvolle Dokumente wie zB alle Enzykliken von Johannes Paul II und Benedikt XVI können unter » www.vatican.va nachgelesen werden.

Botschaft zum Weltgebetstag um geistliche Berufe

Am 15. Mai begeht die Katholische Kirche den Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Hier kann die » Botschaft von Papst Benedikt XVI [30 KB] zu diesem Anlass nachgelesen werden.

Gebet und Bitte um geistliche Berufungen

Herr Jesus,
berufe viele junge Menschen
zu deiner Mitarbeit.
Hilf ihnen, die Schwierigkeiten, die sich
der Jugend heute stellen, zu überwinden.
Und wenn du jemanden berufst,
um ihn ganz deinem Dienst zu weihen,
möge diese Berufung von der ersten Regung an
im Feuer deiner Liebe erglühen,
wachsen und andauern bis ans Ende. Amen

Papst Johannes Paul II.



Herr Jesus Christus,
sende Arbeiter in deine Ernte!
Laß viele junge Menschen
deine Liebe erfahren,
und schenke ihnen
eine tiefe Sehnsucht,
dir nachzufolgen.
Führe alle, die du zu deinem Dienst
im Priester- und Ordensstand
erwählt hast,
zum Ziel ihrer Berufung.
Heiliger Geist, wirke du
in den Herzen aller Gläubigen,
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Maria, du Mutter aller,
begleite uns auf dem Weg
unserer je eigenen Berufung.
Amen.

» www.kamillianer.at)

Besonders eignet sich auch das » Engelbertgebet

Seliger Johannes Paul II.

Mehr als eine Million Gläubige, darunter viele Staatsoberhäupter, Politiker, Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute und vor allem Verehrer des geliebten polnischen Papstes Johannes Paul II. hatten sich am 1. Mai in Rom versammelt um voll Freude der Seligsprechung des verstorbenen Heiligen Vaters beizuwohnen.

Um dieses wunderbare Ereignis noch nachwirken zu lassen, kann » hier [43 KB] die Predigt von Papst Benedikt XVI. nachgelesen werden.

Johannes Paul II seliggesprochen!

Gebet zum neuen Seligen:

O heilige Dreifaltigkeit!
Wir danken dir, dass Du der Kirche Papst Johannes Paul II. geschenkt hast und dafür, dass Du in ihm die Zärtlichkeit Deiner väterlihen Liebe, die Herrlichkeit des Kreuzes Christi und den Glanz des Geistes der Liebe hast erstrahlen lassen.
Er hat sich ganz und gar Deiner unbegrenzten Barmherzigkeit sowie der mütterlichen Fürbitte Mariens anvertraut und gab uns so ein lebendiges Bild von Jesus, dem guten Hirten.
Er hat uns die Heiligkeit als hohen Maßstab für ein christliches Leben im Alltag aufgezeigt, welches auf diese Weise ein Weg zur ewigen Gemeinschaft mit Dir werden kann.
Gewähre uns, wenn es Deinem Willen entspricht, durch seine Fürbitte die Gnade, die wir in der Hoffnung erflehne, dass er bald unter Deine Heiligen gezählt wird. Amen.

(aus Novene - 9 Tage mit dem seligen Papst Johannes Paul II.)


Hommage an Johannes Paul II.

Anlässlich der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. hat der Vatikan eine eigene Website mit Bildmaterial, Gebeten, Zitaten, Videoausschnitten und Texten vom Heiligen Vater erstellt. Die Seite bietet die wunderbare Gelegenheit, die Biographie des polnischen Papstes zu studieren, sein Pontifikat Revue passieren zu lassen und sich in seine Schriften zu vertiefen. Alle Verehrer von Papst Johannes Paul II. werden eine große Freude mit dieser Seite haben und sollten unbedingt auf » http://www.giovannipaoloii.va/de/ vorbeischauen.

Segen Urbi et orbi

Am Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus spendet der Heilige Vater nach dem Angelus-Gebet den apostolischen Segen "Urbi et orbi". Der Segen kann über Radio, Fernsehen oder Internet empfangen werden. Mit dem Empfang des Segens können alle Gläubigen guten Willens unter den üblichen Bedingungen (Beichte, entschlossene Abkehr von der Sünde, Kommunionempfang und Gebet auf Meinung des Hl. Vaters) einen vollkommenen » Ablass gewinnen.

Kreuzweg mit dem Papst

Alljährlich betet der Papst am Karfreitag den Kreuzweg am Kolosseum. In diesem Jahr stammt der Text der Betrachtungen zu den Kreuzwegstationen von einer Frau, der Augustiner-Nonne Sr. Maria Rita Piccione, O.S.A.

Der Text kann unter » http://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/index_via-crucis_ge.html nachgelesen werden.

Gebet für den Papst

16. April - Geburtstag des Heiligen Vaters


Herr, wir glauben und bekennen voll Zuversicht,
dass du deiner Kirche Dauer verheißen hast,
solange die Welt besteht.

Darum haben wir keine Sorge und Angst um
den Bestand und die Wohlfahrt deiner Kirche.

Wir wissen nicht, was ihr zum Heile ist.

Wir legen die Zukunft ganz in deine
Hände und fürchten nichts, so drohend
bisweilen die Dinge auch scheinen
mögen.

Nur um das eine bitten wir dich innig:
Gib deinem Diener und Stellvertreter,
dem Heiligen Vater,
wahre Weisheit, Mut und Kraft.

Gib ihm den Trost deiner Gnade in diesem Leben
und im künftigen die Krone der Unsterblichkeit.

John Henry Newman
________________________________________________________

22. Oktober Gedenktag für Johannes Paul II

Der Vatikan hat bekannt gegeben, dass der offizielle Gedenktag für Papst Johannes Paul II. der 22. Oktober, das Datum seiner Papstwahl im Jahr 1978, sein wird. Gegen den Todestag, den 2. April sprach vor allem, dass er häufig in die Fastenzeit fällt. Das Gedenken ist für Rom und Polen verpflichtend, andere Diözesen können darum ansuchen, dass auch in ihrem Gebiet der Gedenktag festgeschrieben wird. Ist die Eintragung des Seligen in den diözesanen liturgischen Kalender erfolgt, gibt es auch die Möglichkeit Kirchen dem seligen Johannes Paul II. zu weihen.

Neuer Jugendkatechismus erschienen

Unter der Redaktion von Kardinal Christoph Schönborn wurde unter Einbeziehung von Jugendlichen aller Alters- und Bildungsstufen ein eigener Jugendkatechismus mit dem Titel YOUCAT erarbeitet und kürzlich in Wien vorgestellt. Mit Hilfe des Katechismus soll das Glaubenswissen vertieft und gefestigt werden. Näheres über den YOUCAT erfahrt ihr im kommenden Glaubensboten.

Österreichische Bischöfe begrüßen Kreuzurteil

In der Presseerklärung zur Frühjahrsvollversammlung der österreichischen Bischofskonferenz von 21. bis 24. März 2011 in Brixen (Südtirol) äußern sich die Bischöfe erfreut über die kürzlich gefällten Urteile bezüglich der Anbringung von Kreuzen im öffentlichen Raum. Dazu heißt es wörtlich:

1. Das Kreuz im öffentlichen Raum
Mit bahnbrechenden Urteilen haben sowohl der österreichische Verfassungsgerichtshof als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in zwei unterschiedlichen Fällen bekräftigt, dass das Kreuz seinen Platz im öffentlichen Raum hat. Beide Urteile anerkennen das Kreuz als religiöses und kulturelles Symbol, das in den vom Christentum geprägten Ländern Europas ein wichtiges Element einer gemeinsamen Identität ist. Gleichzeitig wird klar festgehalten, dass vom Kreuz kein Zwang ausgeht: Als „passives Symbol“ indoktriniert es nicht, haben 15 von insgesamt 17 Richtern der Großen Kammer des EGMR mit deutlicher Mehrheit festgehalten.
Die österreichischen Bischöfe begrüßen beide Grundsatzurteile und sehen darin eine Stärkung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und eine Wahrung der Rechte von Eltern und Kindern auf religiöse Erziehung. Die Entscheidungen der Höchstrichter stärken das Vertrauen der Bürger in die durch Verfassung und Menschenrechtskonvention garantierten Grundrechte. Die Bischofskonferenz dankt allen, die sich um das Zustandekommen der Klarstellungen bemüht haben. Der österreichische Gesetzgeber hat in dieser Frage bereits in der Vergangenheit eine klare rechtliche Basis geschaffen, die für das Zusammenleben in einer pluralen und multireligiösen Gesellschaft einen verlässlichen Rahmen bietet und gelebte Toleranz ermöglicht. Zu erinnern ist auch an die am 19. November 2009 mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ angenommene parlamentarische Entschließung, die sich für „die Präsenz von religiösen Symbolen im öffentlichen Raum“ und „die Anbringung von Kreuzen in den Schulklassen“ ausgesprochen hat.
Religiösen Symbolen ist es eigen, dass sie eine vielschichtige Bedeutung in sich tragen. Im Klassenzimmer wie im Gerichtssaal gibt es Beurteilungen und Urteile - das Kreuz hält den Blick offen, dass solch menschliche Entscheidungen keine letztgültigen sind. Es entlastet und relativiert zugleich. Das Kreuz im Krankenzimmer, in dem sich oft unerbittlich die Sinnfrage stellt, steht als Garant einer letzten Hoffnung, denn beim Kreuz ist auch die Auferstehung. Das Kreuz mahnt an, zu welchen Grausamkeiten der Mensch gegenüber Unschuldigen fähig ist und es erinnert gleichzeitig an die Lebenshingabe für Menschen in Liebe. Durch das Kreuz wird deutlich, dass hier Menschen wirken, die sich unter Gott wissen und sich selbst nicht zum Maß der Dinge erheben. Auch für die Andersgläubigen kann sich so eine gemeinsame Basis des Vertrauens ergeben, die für das Zusammenleben sehr wichtig ist.
Es gibt daher nicht nur gläubige Christen, sondern auch Menschen aus anderen Religionen und auch solche, die von sich sagen, dass sie nicht an Gott glauben, die beide Urteile begrüßen. Dies unterstreicht die lebensbejahende und friedensstiftende Botschaft des Kreuzes, die für jeden Menschen zur Quelle der Hoffnung werden kann. Christen sehen darin mit Blick auf Ostern die Botschaft von der Auferstehung und von der Liebe Gottes zu den Menschen.
Es liegt an jedem Christen, die Botschaft des Kreuzes Jesu Christi durch das eigene Leben zu bezeugen, damit das Symbol eine lebendige Realität bleibt.
» Hier weiterlesen. [214 KB]




Treffpunkt Weltkirche

Der von Kirche in Not veranstaltete Kongress Treffpunkt Weltkirche, der am Sonntag in Würzburg zu Ende gegangen ist, zeichnete sich durch hochrangige Referenten, aktuelle Themen und echte Katholizität aus.

Hier einige Links für Vorträge zum Nachlesen bzw. Nachhören:

» Abschlusspredigt von Kardinal Meisner

» Hervorragender Vortrag von Gabriele Kuby

» Zusammenfassung des Vortrags von DDDr. Peter Egger

» Abschlussrede von P. Karl Wallner



Programm der Papstreise

Die deutsche Bischofskonferenz hat das grobe Programm für den Besuch von Papst Benedikt XVI. im September in Deutschland bekanntgegeben und das offizielle Motto "Wo Gott ist, da ist Zukunft" vorgestellt.

Donnerstag, 22. September 2011
Ankunft des Papstes in Berlin-Tegel, offizielle Begrüßung durch den Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue
Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag
Eucharistiefeier in Berlin

Freitag, 23. September 2011
Ankunft des Papstes in Erfurt, offizielle Begrüßung durch die Ministepräsidentin
Eucharistiefeier auf dem Domplatz zu Erfurt
Marienlob an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach im Eichsfeld

Samstag, 24. September 2011
Ankunft des Papstes in Lahr und Transfer nach Freiburg, Begrüßung des Papstes auf dem Münsterplatz
Vigilfeier mit Jugendlichen

Sonntag, 25. September 2011
Eucharistiefeier und Angelusgebet des Papstes auf dem Flughafengelände von Freiburg
Rede des Papstes im Freiburger Konzerthaus
Rückflug nach Rom

Die Erklärung des Logos findet ihr auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz unter
» http://www.dbk.de/themen/papst-in-deutschland/



Botschaft von Papst Benedikt XVI. zur Fastenzeit



In der Einleitung schreibt Papst Benedikt XVI. an die Gläubigen:

Liebe Brüder und Schwestern!


Die Fastenzeit, die uns zur Feier des heiligen Osterfestes hinführt, ist für die Kirche eine überaus kostbare und wichtige liturgische Zeit. Im Hinblick darauf freue ich mich, ein besonderes Wort an euch zu richten, da sie mit entsprechendem Eifer gelebt werden soll. Während die Gemeinschaft der Kirche der endgültigen Vereinigung mit ihrem Bräutigam beim ewigen Ostern entgegenharrt, verstärkt sie, unermüdlich im Gebet und in Werken der Liebe, ihre Anstrengungen auf dem Weg der Reinigung im Geist, um mit größerer Fülle aus dem Geheimnis der Erlösung das neue Leben in Christus zu schöpfen (vgl. Präfation für die Fastenzeit I).

Den gesamten Text könnt ihr » hier [34 KB] nachlesen.

Übertritt in die katholische Kirche

Rund 20 Priester und 600 Laien treten ins neu errichtete katholische Personal-Ordinariat "Our Lady of Walsingham" ein



London (kath.net/KAP) In Großbritannien bereiten sich ab Aschermittwoch insgesamt 33 größere Gruppen von Anglikanern auf den Übertritt zur katholischen Kirche in den Ostertagen vor. Es handelt sich dabei um rund 20 Priester und 600 Laien, die dem neuerrichteten katholischen Personal-Ordinariat "Our Lady of Walsingham" beitreten wollten, berichtete die italienische katholische Nachrichtenagentur SIR am Dienstag. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungszeit können die Konvertiten am Gründonnerstag oder zu Ostern mit dem Empfang des Sakraments der Firmung offiziell in die katholische Kirche aufgenommen werden. Die ersten Priesterweihen für das neue Ordinariat sollen demnach zu Pfingsten erfolgen.


Der Vatikan hatte im November 2009 mit dem Papst-Erlass "Anglicanorum coetibus" eigene Kirchenstrukturen für übertrittswillige Anglikaner ermöglicht. Sie erlauben den Konvertiten die Beibehaltung einer Reihe von anglikanischen Traditionen. Mitte Jänner 2011 war in Großbritannien das erste Personal-Ordinariat errichtet und der frühere anglikanische Bischof Keith Newton zum Leiter ernannt worden. Weitere Ordinariate könnten demnächst in den USA, in Kanada und Australien errichtet werden, hieß es in Rom.

Der Vatikan hat mehrfach unterstrichen, dass die neuen Strukturen keine Belastung für den ökumenischen Dialog zwischen Katholiken und Anglikanern sein dürften. Es gehe nicht um das aktive Abwerben von Mitgliedern anderer Kirchen; jedoch wolle man Personen, die ihrerseits um Aufnahme nachsuchen, eine neue geistliche Heimat anbieten.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.



Ermordeter pakistanischer Minister "echter Christ"



Ermordeter Minderheiten-Minister "ein Märtyrer" - "Er ist getötet worden, weil er Christ war"
06.03.2011

Vatikanstadt (KAP) Für Kurienkardinal Jean-Louis Tauran ist der am Mittwoch ermordete Minderheiten-Minister Shahbaz Bhatti ein Märtyrer. "Er ist getötet worden, weil er Christ war", sagte der Präsident des interreligiösen Dialog-Rates am Wochenende gegenüber "Radio Vatikan". Bhatti sei ein "echter Christ" gewesen, der nie ein negatives Wort gegen seine Widersacher geäußert habe. Tauran berichtete, er habe Briefe von muslimischen Botschaftern erhalten, die sich gegen die Täter wandten. Dies sei "nicht der Islam" gewesen, sondern "Personen, die den Islam gebrauchen und derart irrige Taten verüben", zitierte der Kardinal aus den Briefen.
Ebenfalls über "Radio Vatikan" wurde ein Schreiben von Bhatti publik, das Tauran als eine Art "geistliches Testament" bezeichnete. Darin schrieb der Politiker, ihm seinen höhere Regierungsämter angeboten worden, falls er seinen Kampf für die Christen aufgäbe. Er habe abgelehnt, auch wenn er sich damit in Lebensgefahr begeben habe.
Ihm gehe es nicht um Popularität oder Macht, hatte Bhatti geschrieben. Er wolle Christus nachfolgen, "für ihn leben und für ihn sterben". Obwohl Extremisten ihn und seine Familie mehrmals bedrohten und versuchten, ihn einzusperren und zu töten, habe er keine Angst in Pakistan, so die Worte Bhattis.

copyright 2011 Katholische Presseagentur Österreich » www.kathpress.at

Beatus Ioannes Paulus II.

Die Seligsprechung am 1. Mai 2011.

Kath.Net dokumentiert in einer eigenen Übersetzung die Stellungnahme der Selig- und Heiligsprechungskongregation zur Seligsprechung von Johannes Paul II.

Rom (kath.net)
INFORMATION DER KONGREGATION FÜR DIE SELIG- UND HEILIGSPRECHUNGSPROZESSE ÜBER DEN VERLAUF DES SELIGSPRECHUNGSFALLES DES VEREHRUNGSWÜRDIGEN DIENERS GOTTES JOHANNES PAUL II . (KAROL WOJTYŁA)

Am 14. Januar 2011 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. während der Seiner Eminenz, dem hochwürdigsten Herrn Kardinal Angelo Amato, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, gewährten Audienz dieselbe Kongregation bevollmächtigt, das Dekret über das Wunder zu promulgieren, das der Fürbitte des ehrwürdigen Dieners Gottes Johannes Paul II. (Karol Wojtyła) zugeschrieben wird. Dieser Akt beschließt den Weg, der dem Ritus der Seligsprechung vorausgeht, über dessen Datum der Heilige Vater entscheiden wird.

Wie bekannt, begann das Verfahren durch päpstliche Dispens vor dem Ablauf der von der geltenden Gesetzgebung verlangten fünf Jahre nach dem Tod des Dieners Gottes. Diese Vorgehensweise wurde vom gewaltigen Ruf der Heiligkeit ausgelöst, dessen sich Papst Johannes Paul II. im Leben, im Sterben und nach dem Tod erfreute. Für alle anderen Bereiche wurden die allgemeinen kirchenrechtlichen Bestimmungen für die Selig- und Heiligpsrechungsprozesse vollständig beachtet.

Von Juni 2005 bis April 2007 wurden daher sowohl die diözesane römische Hauptuntersuchung als auch die Untersuchungen in verschiedenen anderen Diözesen (durch Rechtshilfe) vorgenommen, was das Leben, die Tugenden und den Ruf der Heiligkeit sowie die Wunder betrifft. Die rechtliche Gültigkeit der kanonischen Verfahren wurde mit Dekret vom 4. Mai 2007 durch die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse anerkannt. Nach Prüfung der entsprechenden Positio äußerten sich dann neun theologische Konsultoren des Dikasteriums im Juni 2009 positiv in Bezug auf den heroischen Grad der Tugenden des Dieners Gottes. Im darauffolgenden November wurde unter Beachtung der üblichen Prozedur dieselbe Positio dem Urteil der Kardinäle und Bischöfe der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse unterworfen, welche sich mit zustimmendem Urteil äußerten.

Weitere Informationen auf » www.kath.net

_______________________________________________________________________

Internationales Ministrantentreffen in Rom

Bei der Generalaudienz am Mittwoch, den 4. August sprach Papst Benedikt besonders zu den über 50 000 Ministranten, die sich derzeit zu einer Wallfahrt in Rom befinden. Auszüge aus der Ansprache des Heiligen Vaters findet ihr in unserer Rubrik » Ministranten.

Papst Benedikt XVI. hat die Gründung einer Behörde zur Neu-Evangelisierung in der säkularisierten westlichen Welt angekündigt.

Rom (kath.net/KNA)
Papst Benedikt XVI. hat die Gründung einer Behörde zur Neu-Evangelisierung in der säkularisierten westlichen Welt angekündigt. Die neue Kurienstelle solle die Verkündigung der Botschaft Jesu in jenen Ländern fördern, die eine lange christliche Tradition besäßen, gegenwärtig jedoch von einer fortschreitenden Säkularisierung geprägt seien, sagte der Papst am Montag bei einem Gottesdienst in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Nach den Worten Benedikt XVI. soll die neue Behörde die Form eines «Päpstlichen Rates» haben.

In seiner Predigt am Vorabend des Hochfestes Peter und Paul betonte der Papst, dass der Prozess der Säkularisierung in einigen Regionen der Welt zu einer «schweren Krise» des christlichen Glaubens und der Kirche geführt habe. Zugleich erfülle jedoch auch den Menschen des Dritten Jahrtausends in den «Wüsten der säkularisierten Welt» ein «Hunger nach Gott». Der Wunsch nach einem erfüllten Leben in Wahrheit, Freiheit und Liebe jenseits der rein materiellen Bedürfnisse sei nach wie vor verbreitet. Der Papst sagte, es gehe nicht darum, neue Inhalte zu verkünden, sondern den christlichen Glauben in der gegenwärtigen Situation mit «adäquaten Mitteln» zu erneuern.

Zugleich nannte Benedikt XVI. die Kirche eine maßgebliche Kraft der Erneuerung in der Welt. Dies verdanke sie nicht ihren eigenen Bemühungen, sondern der Kraft des Evangeliums. Die gegenwärtigen historischen, sozialen und vor allem spirituellen Herausforderungen gingen über das menschliche Vermögen hinausgingen, so der Papst.

Er betonte, die Neuevangelisierung müsse mit verstärkten Bemühungen um die Einheit der Christen einhergehen. Als «hoffnungsvolles Zeichen» auf diesem Weg wertete er die Anwesenheit einer Delegation des Patriarchen von Konstantinopel bei den Feierlichkeiten zum römischen Patronatsfest.

_______________________________________________________________

Papst Johannes Paul II.

In Erinnerung an den 5. Todestag am 2. April!

Hirtenbrief

PDF-Datei zum Download!

Predigt zum Aschermittwoch

Vatikan

"Tugendgrad" für Johannes Paul II. u. Pius XII.

Bedeutender Schritt in den Seligsprechungsverfahren für beide Päpste
19.12.2009

Vatikanstadt (KAP) Papst Benedikt XVI. hat seinen beiden Vorgängern Pius XII. (1939-58) und Johannes Paul II. (1978-2005) den heroischen Tugendgrad zuerkannt. Damit ist das Seligsprechungsverfahren für beide Päpste einen entscheidenden Schritt weitergegangen. Vor einer Seligsprechung ist jedoch noch der Nachweis einer Wunderheilung erforderlich.

Insgesamt bewilligte Papst Benedikt XVI. am Samstag 21 Dekrete der Seligsprechungskongregation. Darin erkennt er unter anderem das Martyrium des 1984 vom polnischen Geheimdienst entführten und ermordeten Priesters Jerzy Popieluszko an, der der damals verbotenen Gewerkschaft Solidarnosc nahestand. Zudem bestätigte der Papst in einem Dekret den heroischen Tugendgrad für die englische Ordensgründerin Mary Ward (1585-1645). Die Mary-Ward-Schwestern, die sich früher als "Englische Fräulein" bezeichneten, sind heute besondere im Erziehungs- und Bildungsbereich tätig.

Quelle: » www.kathpress.co.at
________________________________________________________________

» Papstbrief über das Priesterjahr [69 KB]

Weitere Dokumente unter » www.stjosef.at.
______________________________________________________________

Aus aktuellem Anlass Auszüge aus der Rede Mutter Teresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises 1979

[.. Heute, da ich diesen großen Preis erhalte - ich persönlich bin äußerst unwürdig – bin ich glücklich wegen unserer Armen, glücklich, dass ich die Armen verstehen kann, genau gesagt die Armut unserer Leute. Ich bin dankbar und sehr glücklich, ihn im Namen der Hungrigen, der Nackten, der Heimatlosen, der Krüppel, der Blinden, der Leprakranken zu erhalten. Im Namen all' derer, die sich unerwünscht, ungeliebt, nicht umsorgt fühlen, die aus der Gesellschaft ausgestoßen sind, die eine Last für die Gesellschaft und von jedem ausgeschlossen sind. Ich nehme den Preis in ihrem Namen an und bin sicher, dieser Preis wird eine neue verstehende Liebe zwischen den Reichen und den Armen bringen. Hierauf bestand Jesus, darum kam er auf die Welt, diese frohe Botschaft den Armen zu bringen.

Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoss ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen. Sogar in der Heiligen Schrift steht: "Selbst wenn die Mutter ihr Kind vergessen könnte, ich vergesse es nicht". Aber heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts. In den Zeitungen lesen wir dieses und jenes, aber niemand spricht von den Millionen von Kleinen, die empfangen wurden mit der gleichen Liebe wie Sie und ich, mit dem Leben Gottes. Und wir sagen nichts, wir sind stumm.

Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen - nicht ein Kind mehr - und das Kind muss sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!

Als Maria Elisabeth besuchte, hüpfte das Kind vor Freude im Schoss der Mutter in dem Augenblick, als Maria ins Haus kam. Das Ungeborene brachte Freude. Daher versprechen wir hier, jedes ungeborene Kind zu retten. Gebt jedem Kind die Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wir bekämpfen Abtreibung mit Adoption. Mit Gottes Gnade werden wir es schaffen. Gott segnete unsere Arbeit. Wir haben Tausende von Kindern gerettet, sie haben ein Heim gefunden , in dem sie geliebt werden, wo sie erwünscht sind, wohin sie Freude gebracht haben.

Deshalb fordere ich Sie heute auf, Majestäten, Exzellenzen, meine Damen und Herren, Sie alle, die aus vielen Ländern der Erde gekommen sind: Beten Sie, dass wir den Mut haben mögen, das ungeborene Leben zu schützen. Hier in Norwegen haben wir nun die Gelegenheit, dafür einzutreten. Gott segnete Sie mit Wohlstand, aber in vielen Familien hier haben wir vielleicht jemanden, der nicht hungrig ist nach einem Stück Brot, der sich jedoch vergessen oder ungeliebt fühlt, der Liebe braucht. Liebe beginnt zu Hause, dort zuerst.

So bete ich für Sie, dass Sie das Gebet in Ihre Familien bringen. Die Frucht des Gebetes wird sein, dass wir glauben, dass wir es für Christus tun. Wenn wir wirklich glauben, werden wir anfangen zu lieben, und wir werden dann natürlich einander lieben, zuerst in unserem eigenen Heim, dann unseren nächsten Nachbarn, dann die Menschen in dem Land, in dem wir leben. Lassen Sie uns alle in das Gebet einstimmen: "Gott, gib uns den Mut, jedes ungeborene Kind zu schützen". Denn das Kind ist das größte Geschenk Gottes für die Familie, für ein Volk und für die Welt. Gott segne Sie!