PGR Obfrau Bettina Rahm
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Gruppenfoto mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser
Begrüßungsrede von PGR Bettina Rahm anlässlich der Visitation im April 2008
Hochwürdigster Herr Erzbischof!
Mit großer Freude heißen wir Sie, verehrter Herr Erzbischof, in Zell am Ziller willkommen.
Als Nachfolger der Apostel sind Sie uns gesendet an Christi Statt, um uns die frohe Botschaft zu verkünden. Wie die Apostel in die verschiedenen Gemeinden kamen, besuchen auch Sie uns als „erwählter Zeuge der Auferstehung des Herrn und als Verwalter von Gottes Geheimnissen“ – wie es im Katechismus der Katholischen Kirche heißt.
Gerade in einer Zeit weltanschaulicher Pluralität ist die Sehnsucht der Menschen nach Klarheit und Orientierung größer denn je. Bitte helfen Sie uns, die großen Schätze unseres Glaubens neu zu entdecken, in die heiligen Mysterien tiefer einzudringen und den Mut zu finden, Christus glaubhaft zu bezeugen.
Als Herde, die durch unwegsames Gelände unterwegs ist – und die Zeiten sind stürmisch für bekennende Christen – sind wir dankbar für einen Hirten, der uns leitet, uns als Vorbild vorangeht und uns hilft, das Ziel unseres Lebens – Jesus Christus- nicht aus den Augen zu verlieren.
Für viele Gläubige unserer Pfarre, die ja am geographischen Rand der Erzdiözese liegt, ist es vielleicht das erste Mal, dass sie Ihnen, Herr Erzbischof, persönlich begegnen dürfen und trotzdem sind Sie uns nicht fremd – sind wir doch in jeder Heiligen Messe durch das Gebet für Papst und Ortsbischof in besonderer Weise mit Ihnen und der ganzen Kirche verbunden.
In der Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“ heißt es, wer den Bischof hört, hört Christus. In diesem Sinne erfüllt es uns nicht nur mit Freude, sondern auch großer Dankbarkeit, dass Sie heute als Hirte bei uns sind, um uns durch ihr Wort zu ermutigen und uns durch Ihren bischöflichen Segen für unseren Alltag als Christen zu stärken.