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Aktuelle Neuigkeiten und Berichte aus der Pfarre

Weihnachtsbotschaft aus Syrien

Kürzlich erreichte den Dekan folgendes Dankschreiben einer Mitarbeiterin von pro Terra Sancta, einem Hilfsprojekt der Franziskaner in Syrien. Den Dank und die Neuigkeiten geben wir hiermit an alle Spender weiter, auch an jene, welche nicht über die Pfarre, sondern direkt gespendet haben.


Thank you for your recent, generous donation of 1000 euros for our project in Syria.

Danke für eure kürzlich eingelangte, großzügige Spende von 1000 Euro für unser Projekt in Syrien.

My name is Silvia and I work for the ATS pro Terra Sancta in Jerusalem, assisting the Franciscan friars in the Holy Land.

Mein Name ist Silvia und ich arbeite für die ATS pro Terra Sancta in Jerusalem, als Unterstützung für die Franziskaner im Heiligen Land.

As a Christmas message, I’d like to send you a letter that fr. Ibrahim, the Franciscan parson of Aleppo, recently sent to us. We talk to him on the phone whenever we (and he) can. Despite the tragedy going on in Syria, I think this is a message of hope that you might want to share with the parish of Zell am Ziller.

Als Weihnachtsbotschaft möchte ich euch einen Brief von Bruder Ibrahim, dem Franziskanischen Pfarrer von Aleppo, den er uns kürzlich geschickt hat. Wir telefonieren mit ihm, so oft wir (und er) können. Angesichts der Tragödie, die sich gerade in Syrien ereignet, glaube ich, dass dies eine Botschaft der Hoffnung ist, die Sie vielleicht mit der ganzen Pfarre Zell am Ziller teilen wollen.

Fr. Ibrahim writes: “You cannot even think of having a normal life in Syria, especially in Aleppo, the most devastated city. There is a shortage of everything. Very often there is no electricity nor water supply.

Br. Ibrahim schreibt: "Es ist nicht einmal an ein normales Leben in Syrien zu denken, vor allem in Aleppo, der am meisten verwüsteteten Stadt. Es gibt einen Mangel an allem. Oft gibt es keine Elektrizität und kein Wasser.

Every day I meet malnourished people, either children or elderly at risk of dying. Some have stopped looking after themselves, and this is what worries me most: if people even renounce medical treatment, it means there is no more willingness to live. Many schools are still closed: what kind of future will our youth have?

Jeden Tag treffe ich unterernährte Menschen, Kinder oder ältere Menschen sind bedroht daran zu sterben. Einige haben aufgehört, auf sich selbst achtzugeben, und das ist es, was mich am meisten besorgt: Wenn Menschen medizinische Betreuung ausschlagen, haben sie keinen Lebenswillen mehr. Viele Schulen sind immer noch geschlossen. Welche Zukunft wird unsere Jugend haben?

“But one day a boy came to me. He wanted to study and asked me if I had a place where he could study for his exams. For this reason my fellow Franciscan brothers and I decided to create a space where all students can meet and study. We often give them money too. I would do anything to encourage them to carry on studying. These young students are our future, and Syria will need them when the war will be over.

Aber einmal kam ein Junge zu mir. Es wollte studieren und fragte mich, ob ich einen Platz hätte, wo er sich auf seine Prüfungen vorbereiten kann. Aus diesem Grund habe ich mit meinem Mitbruder entschieden, einen Ort zur Verfügung zu stellen, wo Studenten sich treffen und lernen können. Wir geben ihnen auch oft Geld. Ich würde alles tun, um sie zu ermutigen, mit dem Studium weiterzumachen. Diese jungen Studenten sind unsere Zukunft, und Syrien wird sie brauchen, wenn der Krieg zu Ende ist.

We have also managed to open some schools that have become reception centers. We will host people anywhere, also in our churches if needed.

Wir konnten einige Schulen öffnen und als Aufnahmezentren nutzen. Wir versuchen überall Leute unterzubringen, wenn es sein muss, auch in unseren Kirchen.

We Friars open to all those who knock at our doors: Christians, Muslims or Kurdish people. We distribute food and water, we have opened an oratory for kids, we try to help people paying their house rent whenever we can. But now the most dramatic problem is the health emergency…

Wir Brüder öffnen unsere Tür für alle, die anklopfen: Christen, Muslime oder Kurden. Wir verteilen Essen und Wasser, eine Sonntagsschule für Kinder, wir helfen den Menschen, ihre Mieten zu bezahlen, wannimmer wir können. But das dramatischste Problem ist die Gesundheitsversorgung.

Our senses tell us there is no hope in Aleppo: but with the eyes of faith we can see our redemption. Just look at how we have become friends with many Muslims. Before, you could hardly look into their eyes”.

Unsere Sinne sagen uns, dass es in Aleppo keinen Hoffnung gibt, aber mit den Augen des Glaubens, können wir unsere Rettung sehen. Man braucht nur schauen, wie wir mit vielen Muslimen Freundschaft schließen konnten. Vorher konnte man ihnen kaum in die Augen schauen."

In Ibrahim’s words I felt solid faith and tireless hope… he talks about a place where Christians and Muslims hold each other’s hands to fight for their future: this really is a message which everybody should hear, and not only because it’s Christmas time.

In Br. Ibrahims Worten spürte ich tiefen Glauben und unermüdliche Hoffnung... Er spricht von einem Ort, wo Christen und Muslime zusammenhalten um für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Diese Nachricht sollte jeder hören, nicht nur weil gerade Weihnachtszeit ist.

We are working hard to help the friars in keeping on offering medical care and support to displaced people. This means buying generators, reopening wells, organizing transportation of water, buying medical equipment, blankets, clothes, food … we also focus, as Fr. Ibrahim stated, in offering students the possibility to keep up with their studies. So we have used your donation to contribute to reactive a well in a Franciscan reception center in Aleppo. Wells are needed because there is no standard water supply anymore.

Wir bemühen uns, den Brüdern dabei zu helfen, dass sie weiterhin medizinische Hilfe und Unterstützung für Vertriebene anbieten können. Das bedeutet den Kauf von Generatoren, die Wiedererrichtung von Brunnen, die Organisation von Wassertransporten, den Kauf von medizinischem Material, Decken, Kleidung, Essen... wir konzentrieren uns auch darauf, wie Br. Ibrahim sagte, Studenten die Möglichkeit zu bieten, ihr Studium fortzusetzen. Wir haben wir eure Spende dafür verwendet, einen Brunnen in einem Franziskanischen Aufnahmezentrum in Aleppo zu reaktivieren. Brunnen werden dringend gebraucht, weil es keine reguläre Trinkwasserversorgung mehr gibt.

It would be great if you can spread out the word so more people can be aware of what is going on in Syria and support the fathers there.

Es wäre wunderbar, wenn sie diese Zeilen mit vielen Menschen teilen könnten, damit sie erfahren, was in Syrien geschieht und sie die Brüder dort unterstützen.

Thank you again for your support.

Noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung.

Silvia


Wer Spenden möchte, kann dies tun unter:
Kommissariat des Heiligen Landes (Klosterstr. 17, D-59457 Werl)

Bank für Kirche und Caritas

Kontonummer: 55 050 401

Bankleitzahl: 472 603 07

IBAN: DE 9447 2603 0700 5505 0401

BIC / Swift-Code: GENODEM1BKC

Betreff: Notfall Syrien
Weitere Hilfe wird dringend benötigt!




Öffnung der Heiligen Pforte

Im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit wurde von Erzbischof Franz Lackner bestimmt, dass in Maria Rast eine Heilige Pforte sein soll, deren Durchschreitung zu den Ablassbedingungen für das Jahr der Barmherzigkeit zählt. Die Heilige Pforte wird am Samstag, 12.12. 2015 im Rahmen der Wallfahrermesse um 8.00 geöffnet. Weitere Informationen über die Ablassbedingungen findet ihr hier.

Weitere Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum.

Antwort auf Kritik am Glaubensboten

Liebe Gläubige!

Vor einigen Tagen habe ich ein Schreiben per Mail erhalten, in dem einige Aussagen im Glaubensboten kritisiert wurden. Da ich Kritik stets ernst nehme, habe ich das Schreiben noch am selben Abend beantwortet und zu einem Gespräch eingeladen, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen und manches zu vertiefen. Dass das Schreiben als Offener Brief auch im Internet veröffentlicht worden war, war für mich zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich.
Der Vollständigkeit halber darf ich euch sowohl den Brief als auch mein Antwortschreiben zur Kenntnis bringen. Sollte jemand Fragen oder Kritikpunkte haben, so kann er mich gerne persönlich kontaktieren.



Anbei das Schreiben von Stefan Hechl (8.12.2015, 15.01 Uhr):

Sehr geehrter Herr Dr. Steinwender,


mit Entsetzen habe ich die jüngste Ausgabe des „Glaubensboten“ gelesen. Zunächst dachte ich, bei Seite 7 („Integration und Liebe zu Österreich“) handle es sich um einen Gastartikel, verfasst von Heinz-Christian Strache oder dergleichen. Folgender Abschnitt erstaunte mich in höchstem Maße:

„Ist die Liebe zu Österreich, also die Vaterlandsliebe nicht schon fast ein Fremdwort geworden, oder wird man bereits politisch verdächtigt, wenn man von der Liebe zum Vaterland spricht?“

Zuallererst stellt sich die Frage, inwiefern die geäußerten unzeitgemäßen Ansichten zum Thema Nationalismus & Nationalstaat überhaupt mit dem christlichen Selbstverständnis von Weltkirche und Nächstenliebe vereinbar sind.

Ganz abgesehen davon gehen die im Artikel geäußerten „Bedenken“ zur Integration komplett an der Realität vorbei. In zahlreichen Gesprächen mit muslimischen Asylwerbern, die im Laufe der Zeit zu guten Freunden geworden sind, lässt sich ganz klar feststellen, dass diese Menschen in den meisten Fällen respektvoller, offener und toleranter sind als der katholisch sozialisierte Durchschnittsösterreicher – um nur ein Beispiel zu nennen, beteiligen sich viele muslimische Asylwerber zur Zeit interessiert an adventlichen Aktivitäten und Traditionen. Dazu muss man gar nicht weit blicken: In der Nachbargemeinde Aschau etwa trafen sich vor Kurzem einheimische Katholiken und kurdische Flüchtlinge zum Adventkranzbinden.

Immer wieder betonen auch afghanische Flüchtlinge, denen ich Deutsch beibringe, wie gut es ihnen in Österreich gefalle, wie gern sie auch „Österreicher“ wären, wie ähnlich sich Islam und Christentum eigentlich sind, und dass diese zwei Glaubensrichtungen ohne weiteres friedlich nebeneinander existieren können.

Womit wir bei der ganz generellen Thematik wären: Warum tun speziell Sie in unserer Pfarre, Herr Dr. Steinwender, nichts, um Flüchtlinge zu unterstützen? Sagt nicht Jesus selbst: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12,29 ff)? Gilt dieses – laut Jesus zweitwichtigstes – Gebot nur in Bezug auf Christen, oder gilt es für alle Menschen auf der Welt? Selbst der von Ihnen so geschätzte Papst Emeritus Benedikt XVI. sagte „[Nächstenliebe] besteht ja darin, dass ich auch den Mitmenschen, den ich zunächst gar nicht mag oder nicht einmal kenne, von Gott her liebe.“ (Deus Caritas est, 2005). Aus dem Gebot der Nächstenliebe lässt sich selbstverständlich nicht nur die Liebe, sondern auch die Hilfeleistung für den Nächsten ableiten, welche sich ganz aktuell in Unterstützung und Aufnahme von Flüchtlingen äußern kann und soll.

Blättert man im „Glaubensboten“ einige Seiten weiter, ist vom Mesnerhaus Maria Rast zu lesen. Es wäre doch ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe, sich dafür einzusetzen, dass hier Asylwerber untergebracht werden können. Abgesehen davon gibt es ja auch den Pfarrhof in Zell; ein sehr großes Gebäude, wo man sicherlich Platz für eine oder zwei Familien finden könnte, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, um dem Tod zu entgehen. Man sieht: Möglichkeiten gäbe es genug.

Genau heute beginnt das „Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit“, anlässlich dessen Papst Franziskus an jede Pfarre und kirchliche Einrichtung Europas appelliert hat, zumindest eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen, und betonte, dass uns das Evangelium zu Solidarität aufruft. Es ist höchst an der Zeit, sich für Flüchtlinge einzusetzen und welche aufzunehmen. Diese Menschen brauchen Hilfe – Hilfe, die wir ihnen geben können. Es spricht nichts dagegen!


Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Hechl

Im Folgenden die Antwort von Dekan Steinwender (8.12.2015, 22.54 Uhr):

Lieber Stefan!

Ich danke dir für dein Schreiben und dass du die Kritik am genannten Artikel direkt an mich richtest. Das finde ich sehr positiv. Ich würde gerne persönlich mit dir über einige deiner Kritikpunkte und Vorschläge sprechen, doch auch gleich die Gelegenheit nutzen, dir auf einige Punkte zu antworten.

Du wirst sicherlich verstehen, dass in einem kurzen Artikel ein Thema niemals erschöpfend behandelt und nicht alle komplexen Fragestellungen differenziert dargestellt werden können. Deine Reaktion auf die von dir zitierte Passage bestätigt leider meine Erfahrung, dass allein der Begriff Vaterlandsliebe genügt, um fälschlicherweise Assoziationen zum Nationalismus oder gar Nationalsozialismus zu wecken. Eine echte Liebe zur Heimat, wie sie in den meisten Ländern ganz selbstverständlich ist, steht keineswegs im Widerspruch zu einer weltoffenen, weltkirchlichen Einstellung, sondern gibt Halt und hilft den anderen, der eben seine Heimat liebt, besser zu verstehen. Die Heimatliebe würde ich sagen, ist sogar das Gegenteil vom Nationalismus, den ich entschieden ablehne. Mein Großonkel, über dessen antinationalistisches und antinationalsozialistisches Wirken ich eine Diplomarbeit geschrieben habe, ist von den Nationalsozialisten deshalb ins KZ gebracht worden, weil er Österreich liebte und deswegen gegen den Nationalsozialismus auftrat.

Es freut mich, dass du in der Betreuung von Flüchtlingen positive Erfahrungen gemacht hast und es ist sehr lobenswert, dass du deine Zeit und deine Talente dafür einsetzt. Die Betonung der Ähnlichkeit von Christentum und Islam ist wohl etwas undifferenziert und wird beiden Weltreligionen kaum gerecht. Es wäre sicher sehr interessant und lohnenswert über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gottes- und Menschenbild und im praktischen Glaubensleben zu sprechen. Es würde mich freuen, wenn wir bald dazu eine Gelegenheit finden könnten.

Abschließend möchte ich dir versichern, dass wir als Pfarre bereits lange vor der derzeitigen Flüchtlingskrise auf die Not und das Elend der Menschen in Syrien aufmerksam gemacht und viel für den Frieden und die Menschen, die dort um des Glaubens willen verfolgt werden, gebetet haben und darüber hinaus selbstverständlich auch konkrete Hilfsprojekte unterstützen. Erst im letzten Glaubensboten haben wir eine konkrete Hilfsmöglichkeit vorgestellt. Auch in Pakistan haben wir Projekte unterstützt. Den Menschen vor Ort zu helfen, ist eine sehr wichtige Verpflichtung und man sollte nicht verschiedene Betätigungsfelder der Nächstenliebe gegeneinander ausspielen.


Auf ein vertiefendendes Gespräch freue ich mich


Ignaz Steinwender

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Bald ist es wieder soweit!

Liebe Mädchen und Buben!

Es werden wieder Sternsinger gesucht.

Willst du Kindern in armen Ländern helfen?
Willst die Menschen eine Freude bereiten?
Willst du dich für eine bessere Welt einsetzen?
Willst du die Weihnachtsbotschaft verkünden?

Dann melde dich zum Sternsingen! In Zell sind die Proben am 10. und 21. Dezember. In Ramsau sind die Proben am 28. Dezember und am 2. Jänner. Details siehe unten.

Sternsingertag ist der 4. Jänner. Am Fest der Heiligen Drei Könige, am 6. Jänner sind die Sternsinger bei der Hl. Messe dabei.

Hier [65 KB] kannst du das Anmeldeblatt für Ramsau herunterladen.

Hier [60 KB] kannst du das Anmeldeblatt für Zell herunterladen.

Bericht von der Pfarrwallfahrt

Die diesjährige Pfarrwallfahrt fand am 7. November statt und führte die Wallfahrer in einem voll besetzten Bus vom Zillertal ins Oberland nach Roppen, Karrösten und zur Wallfahrtskirche Maria Locherboden.

Nach der Hl. Messe führte Pfarrer Johannes Laichner die Gruppe bei der Besichtigung der Pfarrkirche St. Leonhard in Roppen, einem Bau in klassizistischem Stil mit neuromanischen Elementen, wobei sicherlich besonders die außergewöhnlich schönen Altäre hervorzuheben sind. Anschließend stand die Besichtigung der Traditionsweberei Schatz in Karrösten, wo auch das Mittagessen eingenommen wurde, auf dem Programm. Bei der Führung durch die bereits seit mehreren Generationen als Familienbetrieb geführten Weberei konnten die Interessierten alles über die Herstellung von traditionellen Leinenwaren erfahren.

Abschluss und Höhepunkt der Pfarrwallfahrt war sicherlich der Besuch der bekannten Wallfahrtskirche Maria Locherboden in Mötz. Die Geschichte der Wallfahrt kann hier nachgelesen werden.

Zahlreiche Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum.

Pfarrwallfahrt
Pfarrwallfahrt

Lichterkette für das Leben

Jugend für das Leben lädt für den 14. November zu einer Lichterkette für die Ungeborenen in die Landeshauptstadt Innsbruck ein. Die entzündeten Lichter sollen an die vielen abgetriebenen Kinder erinnern. Bedenkt man, dass eines von drei Kindern in Österreich nicht das Licht der Welt erblicken darf, dann bräuchten wir vielleicht eine neue "Willkommenskultur" für die ungeborenen Kinder.
Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen, es ist aber auch wertvoll, die Aktion durch Weitersagen, Gebet oder Spenden an Jugend für das Leben zu unterstützen.

Alle Infos siehe unten


Ausstellung in der Pfarrkirche


Die Heiligen und Seligen der Europaregion Tirol


Der selige Engelbert Kolland wird im Zillertal sehr verehrt. Auch Notburga und Romedius sind als Tiroler Volksheilige bestens bekannt. Die jüngsten Seligsprechungen der Tiroler Märtyrer Otto Neururer, Jakob Gapp und Carl Lampert sind vielen noch in guter Erinnerung. Doch das „Heilige Land Tirol“ hat noch viel mehr zu bieten: fast 60 heilige oder selige Frauen und Männer haben einen Bezug zur Europaregion Tirol, sei es als Geburts- oder Sterbeort oder als Wirkungsstätte. Für 17 weitere Personen läuft ein Seligsprechungsverfahren.


Nach jahrelangen Recherchen und Erkundungstouren in ganz Tirol (mit Südtirol und dem Trentino) liegt nun die derzeit umfassendste Zusammenstellung der Heiligen/Seligen von Tirol vor. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, wie Diözesanarchive, Pfarren, Museen, Orden und der Universität Innsbruck entstand eine Ausstellung, die auch die lange Geschichte des Landes Tirol mit all seinen Landesteilen und Sprachgruppen zeigt. Bei einer Ausstellung in der Pfarrkirche von Zell am Ziller werden die Heiligen und Seligen Tirols mit Bildern und Biographien den Besuchern vorgestellt.


Ort: Pfarrkirche St. Vitus in Zell am Ziller

Eröffnung der Ausstellung: nach der Abendmesse am Freitag, den 30. Oktober.

Die Ausstellung ist bis 7. November zugänglich.

33 Schritte als Exerzitien im Alltag

Bereits mehrmals gab es in unserer Pfarre das Angebot, die "33 Schritte" mitzumachen. Auch in diesem Jahr findet diese Aktion wieder statt. Beginn ist am 5. November, Abschluss am 8. Dezember mit einer feierlichen Marienweihe in Maria Rast. Termine für Treffen werden noch bekannt gegeben. In diesem Jahr gibt es erstmals auch die Möglichkeit die Texte als Mail oder mittels einer App auf das Handy zu erhalten. Nähere Infos siehe unten



Vier neue Katechisten

Mit großer Freude gratuliert die Pfarre den vier neuen Zillertaler Katechisten, Elisabeth Jäger, Andrea Penz, Manuela Schneeberger und Barbara Kröll, die nach Absolvierung eines viersemestrigen theologischen Lehrgangs im Fernstudium am 3. Oktober in Heiligenkreuz gesendet wurden. Möge Gott ihnen ihre Bereitschaft zur Arbeit im Weinberg lohnen und ihnen Aufgaben je nach ihrem Charisma schenken.

Trauer um Alt-Erzbischof Eder

Am 19. September verstarb Alt-Erzbischof Dr. Georg Eder 87-jährig im Altersheim in Mattsee, in das er erst wenige Wochen zuvor wegen zunehmender Schwäche übersiedelt war.

Wichtige Lebensdaten:
Georg Eder wurde am 6. März 1928 am Gräblerbauernhof in Mattsee geboren. Nach der Volksschule in Mattsee kam das dritte von sechs Geschwistern 1946 in das erzbischöfliche Gymnasium Borromäum in Salzburg. Nach der Matura trat Eder in das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg ein, wo er auch Generalsenior war, und studierte in Salzburg Theologie.

Von Erzbischof Rohracher zum Priester geweiht
Am 15. Juli 1956 empfing Georg Eder in der Pfarrkirche St. Andrä in Salzburg von Erzbischof Dr. Andreas Rohracher die Priesterweihe. Nach ersten Seelsorgserfahrungen in Zell am See ernannte Rohracher ihn 1960 zum bischöflichen Sekretär. In den Folgejahren setzte Eder seine theologischen Studien fort und schloss diese 1964 mit einer bibelwissenschaftlichen Doktorarbeit ab. 1965 erfolgte die Berufung als Pfarrer von Lofer, gleichzeitig war der junge Priester Ministrantenseelsorger.

Von 1968 bis 1970 war der Geistliche Generalsekretär für die Anliegen des Tiroler Anteils der Erzdiözese in Wörgl. 1970 wurde er Pfarrer von Altenmarkt, 1981 Dechant des Dekanates Altenmarkt.

1988 zum Erzbischof gewählt
Am 21. Dezember 1988 wählte das Domkapitel von Salzburg Dr. Georg Eder aus einem Dreiervorschlag des Vatikans zum Erzbischof von Salzburg. Die Ernennung durch Papst Johannes Paul II. erfolgte am 17. Jänner 1989. Die Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Georg Eder fanden am 26. Februar 1989 mit seinem Vorgänger Dr. Karl Berg im Dom zu Salzburg statt. Am 15. August 1989 fand im Salzburger Dom die feierliche Investitur mit dem Pallium statt, das als Vertreter des Heiligen Vaters der Präfekt der Glaubenskongregation, der damalige Kardinal Joseph Ratzinger und spätere Papst Benedikt XVI. überreichte.
Ein Höhepunkt des bischöflichen Wirkens von Erzbischof Eder war der zweite Besuch von Papst Johannes Paul II. in Salzburg am 19. Juni 1998.

2002 bot Erzbischof Eder dem Heiligen Vater aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt an. Mit Annahme des Rücktritts am 23. November 2002 durch Papst Johannes Paul II. wurde Erzbischof Eder Apostolischer Administrator der Erzdiözese. Am 10. Jänner 2003 erfolgte die Emeritierung.

Aufbahrung und Begräbnis:
Der Leichnam des Verstorbenen wird am Dienstag, 22. September, von Mattsee nach Salzburg überführt und um 17 Uhr am Domportal vom Domkapitel empfangen und dann in der Domkrypta aufgebahrt. Ab Mittwoch, 23. September wird täglich um 7 Uhr dort das Totenoffizium und um 19 Uhr der Seelenrosenkranz gebetet.

Das Begräbnis, zu dem zahlreiche Bischöfe aus Österreich und den Nachbarländern erwartet werden, beginnt am Samstag, 26. September, um 10 Uhr, im Salzburger Dom. Anschließend Beisetzung in der Domkrypta.

Reaktion von Erzbischof Lackner:
Erzbischof Franz Lackner zeigte sich heute berührt vom Sterben des Alterzbischofs. "Gestern habe ich ihn noch besucht", berichtet er. Eder habe einen sehr friedlichen, ruhigen Eindruck gemacht. In den eineinhalb Jahren seiner Amtszeit in Salzburg war er Eder mehrmals begegnet. "In vielen Gesprächen lernte ich einen bescheidenen, innerlich versöhnten und frommen Priester kennen. Er war von einer besonderen Altersgüte geprägt, obwohl sein Leben als Mensch und Bischof von mancher Spannung gezeichnet war". Verzeihen und um Verzeihung bitten seien Georg Eder in seiner letzten Lebensphase wichtig gewesen. "Als sein zweiter Nachfolger danke ich Erzbischof Eder für alles Bemühen und Ringen im bischöflichen Hirtendienst", schließt Erzbischof Lackner.

(übernommen von www.kirchen.net)

Familienwanderung am Gerlosberg

Bereits zum zweiten Mal in Folge trafen sich Eltern, Großeltern und Kinder am ersten Sonntag nach Schulbeginn zur gemeinsamen Familienwanderung entlang des Kreuzwegs am Gerlosberg. Die zahlreichen Teilnehmer erfreuten sich nicht nur an den liebevoll gepflegten Kreuzwegstationen, sondern auch am netten "Huagacht" beim Hinaufspazieren. Nach einer kurzen Andacht in der Gerlosberger Kapelle, bei der Dekan Steinwender besonders auf die heiligen Engel einging und auf die wunderschöne Statue des Erzengel Michael verwies, welche Vroni Huber als Schenkung für die Gerlosberger Kapelle zur Verfügung gestellt hatte und von Max Huber fachmännisch angebracht worden war. Nach der Andacht informierten Bürgermeister Josef Kerschdorfer und Max Huber die interessierten Teilnehmer über Restaurierungsmaßnahmen, die sowohl den Innenraum der Kirche als auch das Dach betrafen. Anschließend waren alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein in der Volksschule Gerlosberg eingeladen, wo sie von den Gerlosberger Bäurinnen aufs Beste bewirtet wurden. Ein herzliches Vergelts Gott den Bäurinnen und dem Bürgermeister!

Fotos findet ihr in unserem Album.

Alle Anbetungsstunden vergeben!

GOTT sei DANK konnten alle Anbertungsstunden mittlerweile belegt werden, viele davon auch durch zwei oder mehrere Anbeter. Letztere sind die dunkelblauen Felder in der Anbetungstabelle. Weitere Anbeter sind herzlich eingeladen, damit möglichst viele der hellblauben Felder dunkelblau werden.
Tabelle siehe hier.

Ewige Anbetung seit 15. August im Altenheim!

Eröffnung der ewigen Anbetung

Am Hochfest Verkündigung des Herrn wurde begonnen, Bereitschafserklärungen für die ewige Anbetung zu sammeln. Am Hochfest Mariä Himmelfahrt war es nun soweit. In einer Festmesse, die Generalvikar Hansjörg Hofer gemeinsam mit Dekan Ignaz Steinwender und Pfarrer Franz Wenninger abends feierte, wurde eine große Hostie für die ewige Anbetung konsekriert. Generalvikar Hofer freute sich über diese geistliche Initiative, würdigte diese Bemühungen und sprach sehr klare, eindrückliche und ermutigenden Worte über den Sinn und die Früchte der Anbetung. Er verlas dann eine Schreiben des Herrn Erzbischofs, mit dessen Einvernehmen die Initiative gestartet worden war. Erzbischof Franz verlieh darin seiner Freude Ausdruck, dankte allen Helfern und drückte seine Zuversicht aus, dass von der ewigen Anbetung viel Segen ausgehen werde.

Im Anschluss an die Heilige Messe wurde das Allerheiligste in einer ergreifenden Prozession, an der ein Großteil der überaus zahlreich zum Gottesdienst erschienen Gläubigen teilnahm, in das Altenwohnheim gebracht und mit der Aussetzung in der örtlichen Hauskapelle die Ewige Anbetung eröffnet.
Schon nach wenigen Tagen ist nun eine äußerst dichte Gebetsatmosphäre spürbar. Es herrscht große Freude bei den Anbetern.

Freiwillige Selbstverpflichtung für weitere Stunden

Um die ewige Anbetung zu gewährleisten, wurde durch freiwillige Selbstverpflichtungen ein Stundenplan erstellt, damit wenigstens eine Person rund um die Uhr da ist. Zwei Stunden wurden vorübergehend von Ersatzleuten übernommen und könnten noch belegt werden (Sonntag 02.00 Uhr und Samstag 16.00 Uhr).
Bei Ausfällen (besondere Termine, Krankheit, Urlaub, etc.) ist ein Vertretungsdienst organisiert
Alle Gläubigen aus der Pfarre aber auch aus der Umgebung sowie die Gäste sind eingeladen, vor dem Allerheiligsten zu verweilen. Wenn jemand gelegentlich auch nachts zur Anbetung kommen möchte und keine fixe Stunde hat, so kann er beim Pfarramt erfahren, wo und wie man bei Nacht hineinkommt.
Darüber hinaus wäre es sinnvoll, den größten Teil der hellblauen Felder, d. h. der einfach besetzten Stunden doppelt zu besetzen. Daher werden noch weitere Anbeter gesucht.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung ist erstens ein wichtiger Dienst, um die gesamte Anbetung zu ermöglichen und hat einen großen Vorteil. Wenn man sich zu einer regelmäßigen Anbetung verpflichtet, dann kann bald aus einer Pflicht eine gute, liebgewordene Gewohnheit werden, eine Art Oase, ein Freiraum, eine Stunde, auf die man sich freut und die man nicht mehr hergeben will. Diese Erfahrung haben viele Anbeter schon gemacht und sehr viele werden auch bei uns diese Erfahrung machen.

Folgende Möglichkeiten sind vorhanden, um die hellblauen Felder dunkelblau werden zu lassen:

Weitere Anbeter melden sich für eine Wochenstunde (oder auch mehrere)Leute, die eine monatliche Stunde übernommen haben, können auch auf Wochenstunden umsteigenLeute, die bereits eine Wochenstunde haben und ein größeres Bedürfnis spüren, können natürlich auch weitere Stunden nehmenPersonengruppen wie z. B. Familien, Vereine, Gemeinderäte oder Firmen übernehmen eine Wochenstunde gemeinsam und wechseln sich abEinzelne Personen nehmen eine Wochenstunde auf Zeit (z. B. zwei Monate) als eine Art Schnupperstunde, um dann zu entscheiden, ob sie die Stunde behalten wollen

Beginn der Ewigen Anbetung am 15. August

Es ist ein großes Geschenk der Gnade Gottes, dass nach nicht einmal fünf Monaten Vorlaufzeit am Fest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel (Mariä Himmelfahrt) am 15. August mit der Ewigen Anbetung in unserer Pfarre begonnen werden kann. Alle Anbeter und alle Gläubigen der Pfarre sind herzlich eingelanden, nach der Abendmesse um 19.00 Uhr das Allerheiligste in Prozession von der Pfarrkirche zur Altenheimkapelle zu begleiten, wo nach der feierlichen Aussetzung durch Altpfarrer Öttl die Ewige Anbetung beginnt.

Mit großer Vorfreude und Dankbarkeit hoffen wir auf vielfältige Gnaden durch das Gebet der vielen Anbeter, die den Himmel 24 Stunden täglich das ganze Jahr über offen halten.

Weitere Anbeter zur Verstärkung oder zum Auffüllen der wenigen noch übrigen Stunden sind jederzeit herzlich willkommen.

Bergmesse am Gerlosstein

Am 28. Juni fand die traditionelle Gerlossteinmesse beim Gipfelkreuz am Gerlosstein statt. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Heimkehrer als Dank für die Heimkehr vom Krieg am Gerlosstein ein Gipfelkreuz errichtet. 1998 wurden von den Veteranen und Reservisten das neue Kreuz errichtet.

Heuer wurde bei dieser Messe aus dem Anlass 100 Jahre Eintritt der Tiroler Schützen in den Ersten Weltkrieg besonders der 42 Gefallenen aus der Pfarre gedacht.

Obmann Herunter Paul begrüßte die den Kirchenchor und Bläser der Bundesmusikkapelle Zell, die die Heilige Messe liturgisch bereicherten und Mitglieder des Alpenvereines.

Mehr als 200 Gläubige waren gekommen, um die Heilige Messe mitzufeiern.
Herrliche Impressionen der Gipfelmesse, eingefangen von Fotograf Andreas Geiger, findet ihr in unserem Album.

Ewige Anbetung

Als Beginn der Ewigen Anbetung wird der 15. August 2015 (nach der Abendmesse) angestrebt, unter der Voraussetzung dass

- alle weißen Felder hellblau und

- viele hellblaue Felder noch dunkelblau werden.


Die Donnerstag-Anbetung bleibt bis zum Beginn der Ewigen Anbetung im Seniorenwohnheim.

Die Anbeter, die sich für die Ewige Anbetung angemeldet haben, können jetzt schon zur Donnerstag-Anbetung kommen oder auch an allen anderen Tagen vor dem Tabernakel in der Kapelle des Seniorenwohnheimes anbeten.

Die angemeldeten Anbeter erhalten Mitte Juli ein ausführliches Informationsschreiben und im Rahmen der Möglichkeit einen Besuch vom Herrn Dekan.

Herzlichen Dank der Leitung des Seniorenwohnheimes für die großzügige Unterstützung des Vorhabens!





Die Liste über den dzt. Stand der Anmeldungen ist hier ersichtlich!
Weitere Informationen im Pfarrbüro, Tel. 05282/2319



Politikertreffen am Herz Jesu Sonntag

Am Herz Jesu Sonntag lud Dekan Steinwender Bürgermeister und Gemeindemandatare der zur Pfarre gehörenden Gemeinden nach der Abendmesse zu einem gemütliche Austausch im Widumsgarten ein. Dieses Treffen, welches bereits zum wiederholten Mal stattgefunden hat, bietet die Möglichkeit der Pflege der guten Kontakte zwischen Pfarre und Gemeinden und des zwanglosen Gesprächs über "Gott und die Welt".

Tag des Lebens

Im Rahmen der österreichweiten Aktion "Woche für das Lebens" feierten auch die Pfarren Gerlos und Zell das Geschenk des Lebens mit einem Gottesdienst für das Leben. Unter dem Motto "Das Leben feiern" steht seit Jahren der Gedanke im Mittelpunkt, dass jedes Leben kostbar und von Gott gewollt ist, dass jedes einzelne Kind ein einmaliges Geschenk ist. Ausdruck der Freude sind alljährlich die bunten Luftballone, das fröhliche Zusammensein nach dem Hl. Messe und der Segen der werdenden Mütter, die sich besonders über das neue Leben in ihrem Leib freuen.

Auch das Eltern-Kind-Zentrum Zell am Ziller feierte im Rahmen der wöchentlichen Treffen die Woche für das Lebens mit einer Andacht in der Altenheimkapelle.

Impressionen des Tag des Lebens findet ihr in unserem Album.

Fest der Jugend - Pfingstkongress

Auch in diesem Jahr war wieder eine Gruppe aus unserer Pfarre beim Loretto-Pfingstkongress, dem so genannten "Fest der Jugend" in Salzburg dabei. Anbei ein Bericht einiger Teilnehmerinnen.

Am 23.Mai 2015 um 7:30 fuhren wir mit der Pfarre Zell nach Salzburg. Unter uns waren 12 Erwachsene, 1 Kooperator und 23
Jugendliche. Mit dem Taxi-Unternehmen Taxi Lois hatten wir zwei
Stunden hin- und zwei Stunden Rückfahrt. Während der
Hinfahrt beteten wir den Rosenkranz. Um ca. 9:45 kamen wir in
Salzburg beim Loreto Kloster. Anschließend gingen wir in Eile zum Dom, weil wir die
Heilige Messe nicht versäumen wollten. Nach der Heiligen Messe sind
wir Pizza essen gegangen. Die Pizza war sehr lecker und die Stimmung
war hervorragend. Mit vollem Magen ging es weiter mit verschiedenen
Workshops. Um 17.00 startete der Lobpreis. Alexandra Wanker hielt einen interessanten
einen Vortrag. Wir alle hatten Hunger und dann war es um
18:15 endlich soweit, wir konnten etwas essen.
Die Nervosität, was uns beim
Barmherzigkeitsabend erwarten würde, steigerte sich. Genauso wie bei der
Heiligen Messe startete er mit wunderbaren Liedern und uns war es zum
Mitsingen zu Mute. Während des Barmherzigkeitsabends konnte man so wie auch tagsüber
bei einem Priester beichten. Kathrin, Luisa, Anna und Elisabeth haben
die Lieder besonders gut gefallen, weil sie sehr schöne Texte hatten
und eine sehr gute Stimmung brachten. Uns hat aber auch der Lobpreis
gefallen, sowie der Chor oder der Vortrag von der Alexandra Wanker weil
sie unserer Meinung, dass mit sehr viel Humor und Selbstsicherheit
präsentiert hat.

Es ist jedes Jahr eine große Freude, wenn sich wieder eine Gruppe Jugendlicher mit Begleitpersonen auf dem Weg zum Pfingstfest nach Salzburg machen, von dem erfahrungsgemäß alle Teilnehmer noch lange zehren. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die für die Organisation Sorge getragen haben.

Zahlreiche Fotos findet ihr in unserer Bildergalerie.

Maiandacht mit Haslacher Kinderchor

Am 19. Mai fand die Außenmaiandacht beider Hauskapelle beim Klammlhof in Haslach statt und wurde - wie es schon eine liebgewordene Tradition ist - vom Haslacher Kinderchor mit Marienliedern umrahmt. Danke allen Kindern und der Familie Hotter für ihr Engagement.

Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal

Die Schüler der VS-Gerlosberg sammelten für die Erdbebenopfer in Nepal. Sie verkauften dafür Selbstgebasteltes und baten beim Mai-Gottesdienst in der Kapelle Gerlosberg alle um Spenden. Es kam dabei der stolze Gesamtbetrag von € 355,-- zusammen. Ein herzliches Danke an die SchülerInnen und allen SpenderInnen für dieses Zeichen der gelebten Solidarität.

Auch die Lehrer der MMS-Zell sammelten nochmal bei deren 7. Konferenz einen Betrag von € 150,--, beide Spendenbeträge wurden von Religionslehrerin Gabriela Ebster auf das Spendenkonto der Caritas „Erdbeben Nepal“ überwiesen.

Unsere Erstkommunikanten


Wir danken den Fotografen R.Hollerer (Gerlos), Foto Willy (Ramsau) und Foto NENO (Zell)

Stationen der Erstkommunionvorbereitung

Neben der Vorbereitung in Kleingruppen und im Religionsunterricht, standen kurz vor der Erstkommunion noch zwei Höhepunkte der Erstkommunionvorbereitung auf dem Programm. Kürzlich besichtigten die Erstkommunionkinder mit ihrer Religionslehrerin Elisabeth Jäger die Pfarrkirche, wo ihnen Mesner Albert Bernardi viel Interessantes und Wissenswertes über unser prachtvolles Gotteshaus erklärte. Außerdem fand das schon zur Tradition gewordene Beichtfestl statt, bei dem die Erstkommunionkinder die Erstbeichte ablegten und sich so auch innerlich besonders auf ihren Festtag vorbereiteten. Anschließend wurde bei einer Jause im Jungscharraum noch ein bisschen gefeiert.



Motorradweihe in Thurnbach

Bereits zum wiederholten Mal trafen sich viele Biker, unter ihnen Pfarrer Hanspeter Schiestl, in der St. Leonhardskirche in Thurnbach um Gottes Segen für die beginnende Motorradsaison zu erbitten. Hier einige Impressionen von der Motorradweihe:



Jungschar beim Tag der Geistlichen Berufe

Zum Tag der Geistlichen Berufe lädt die Katholische Jungschar Salzburg alljährlich die örtlichen Jungschargruppen zu einem Tag mit gemeinsamem Gottesdienst im Dom und Besuch bei verschiedenen Ordensgemeinschaften ein. In diesem Jahr machte sich auch eine Gruppe Zeller Jungscharkinder auf den Weg in die Diözesanmetropole. Mehr Bilder findet ihr in unserem Album.



VS Hainzenberg sammelt für Erdbebeopfer in Nepal

Ausgehend von der Idee der Schüler der VS Hainzenberg im Religionsunterricht, organisierte die Elternvertretung am Montag, 04. Mai 2015 im Rahmen des Elternsprechtages eine Spendensammlung zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal. Es wurde Kuchen, Kaffee und Saft angeboten und es kam die erfreuliche Summe von € 220,-- zusammen.

Einen ganz herzlichen Dank an all die SpenderInnen, KuchenbäckerInnen und vor allem den Kindern für diese tolle Idee!
(Bericht Religionslehrerin Gabriela Ebster)

Kirchenputz in Maria Rast

Rechtzeitig vor Beginn der Maiandachten und der Hochzeitssaison wurde auch in unserem Kleinod, der Wallfahrtskirche Maria Rast kräftig geputzt. Tüchtige Mithilfe erhielt Mesnerin Maria-Luise Huber von den örtlichen Frauen. Ein ganz herzliches Vergelts Gott dafür!

Gauderfestmesse

Am diesjährigen Gaudersonntag wurde das Evangelium vom Weinstock und den Reben (Joh 15,1-8) verlesen, welches Dekan Steinwender bei der Gauderfeldmesse - es war der Großteil der weit über 2000 Umzugsteilnehmer anwesend - auf sehr aktuelle und verständliche Weise auslegte. Der Weinstock und die Rebe seien Sinnbild für Christus und die Gläubigen, die nur in der Verbingung mit IHM wachsen und Frucht bringen können. Er sprach davon, dass wir Christen ohne lebendige Verbindung zu Christus wie von Weinstock abgeschnittene Reben seien, welche Gefahr laufen zu verdorren. Ein Mensch ohne Bezug auf Gott sei auf seine natürlichen Fähigkeiten zurückgeworfen und von Vereinzelung und Einsamkeit bedroht. Die vollständige Predigt kann hier nachgelesen werden. Eine umfangreiche Bilddokumentation wurde uns freundlicherweise von der Marktgemeinde Zell am Ziller für unser Fotoalbum zur Verfügung gestellt. Herzliches Vergelts Gott!

Einweihung in Gerlos

Kürzlich wurde in Gerlos das neue Heizkraftwerk von Dekan Steinwender eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit betonte Dekan Steinwender, dass eine Segnung weder eine magische Handlung noch ein bloße feierliche Verschönerung sei, sondern man gehe zum geistlichen Kraftwerk, zu Gott, der „Urenergie“!

Unter Bezugnahme auf den Lobpreis von König David in 1 Chronik 19,10-13 sagte Dekan Steinwender: Der Segen geschehe ähnlich wie bei einem Heizkraftwerk. Es brauche ein Leitungsnetz, damit der Strom der Gnade zum Menschen gelange. Dieses Netz sei die Ordnung Gottes, die er in die Natur hineingelegt habe, die geistige Ordnung, die Gott in den 10 Geboten mitgeteilt habe und die Ordnung der Liebe, wie Jesus sie uns in der Bergpredigt vorgestellt hat.

In der Bereitschaft, diese Ordnung Gottes zu wahren – so Dekan Steinwender – wollen wir nun in der Haltung von König David, der alle Ehre und Macht Gott zugeschrieben hat, Gott um den Segen bitten.

Fotos von Raimund Hollerer

Firmlingswallfahrt

Als eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Firmung wallfahrteten unsere Firmlinge gemeinsam mit Eltern und Paten und weiteren Engelbertwallfahrern von Zell nach Ramsau um bei der Wallfahrermesse gemeinsam zu beten. Möge der selige Engelbert alle Firmkandidaten begleiten und ihnen ein Vorbild in der Freundschaft mit Gott sein. Schließen wir alle Firmlinge bis zur Firmung am 19. April ins Gebet besonders ein.

Mehr Bilder von der Firmlingswallfahrt und der Glaubensprozession am Barmherzigkeitssonntag in unserem Album.

Erstkommunion in Ramsau

Am weißen Sonntag durften die Erstkommunikanten aus Ramsau voll Freude zum ersten Mal Jesus Christus in der heiligen Kommunion begegnen. Möge diese Begegnung der Beginn einer lebenslangen Freundschaft mit Gott sein.

Kirchenputz in Ramsau

Damit das Gotteshaus zur Erstkommunion wieder in vollem Glanz erstrahlt, trafen sich viele fleißige Helferinnen, um Mesnerin Helene beim Frühjahrs-Kirchenputz zu unterstützen.

Emmausgang am Ostermontag

Wie schon viele Jahre zur Tradition geworden, machten sich auch heuer wieder 70-80 „Emmausjünger“ am Ostermontag um 4.30 Uhr von Ramsau, diesmal aufgrund der Wetterbedingungen auf einer geänderten Route (entlang des Zillers) auf den Weg nach Maria Rast, um dort um 6.00 Uhr mit dem Herrn Kooperator die Heilige Messe zu feiern. Unterwegs wurde der Rosenkranz gebetet und bei der Museumskapelle und am Ölberg machten wir kurz Halt, um uns mit sehr tiefgreifenden Betrachtungen (zwei Geschichten aus den neuesten Buch von Weihbischof Andreas Laun "Von Gott, Menschen und Tieren") an das große Erlösungswerk Jesu zu erinnern.
Anschließend gab es dann wieder das österliche, sehr schmackhafte Frühstück im alten Mesnerhaus, das dieses Jahr von den Gerlosbergerinnen vorbereitet wurde. Ein herzliches Vergelts Gott dafür!!

Unserer besonderer Dank gilt auch allen Helferinnen und Helfern, darunter vor allem
*der Gemeinde Gerlosberg mit Bürgermeister Seppi
*der Bäckerei Strasser, vor allem Marianna
*Rosa Schragl mit ihren Helferinnen Elisabeth, Barbara, Alexandra, Johanna, Theresia, Annelies und Christina
*alle Spendern beim Frühstück

Bilder findet ihr in unserem Album.

Palmsonntag in unserer Pfarre

Im Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem feiert die Kirche den Palmsonntag und tritt damit in die Karwoche ein. Traditionell bringen die Mädchen Palmbuschen, die Buben Palmstangen, die mit bunten Bändern verziert sind zur Palmweihe. Dank des schönen Wetters kamen heuer besonders viele Kinder zur Palmweihe beim Musikpavillon Ramsau, wo die braven Palmträger eine kleine Belohnung erwartete und die längste Palmstange mit einer Überraschung prämiert wurde. Fabian und Elias hatten eine Palmstange von ca. 6m, nur um 5cm übertroffen, von Luis.

Einführung der Ewigen Anbetung

Ewige Anbetung bedeutet, dass das Allerheiligste Tag und Nacht 365 Tage im Jahr ausgesetzt ist und angebetet werden kann. In unserer Pfarre gibt es den vielfachen Wunsch einer Ewigen Anbetung. Dieses Vorhaben wird vom Dekan mit Pfarrgemeinderat, dem Kooperator und dem Altpfarrer unterstützt und gefördert. Auch der Erzbischof hat die Einführung einer Ewigen Anbetung sehr begrüßt. Als Ort wurde die Kapelle im Altersheim angedacht, da diese von der Organisation und Logistik her optimal ist und es ja im Wohn- und Pflegeheim bereits eine lebendige Seelsorge durch den geschätzten Altpfarrer Öttl gibt.

Als wichtigsten Schritt zur Umsetzung dieses Vorhaben braucht es nun Menschen, die für dessen Gelingen beten [612 KB] und Menschen, die bereit sind, selbst regelmäßig eine Stunde vor dem Eucharistischen Herrn zu verbringen, aber auch solche, die Gläubige und Fernstehend aus der Pfarre und der Umgebung ansprechen und um ihr Mittun bitten. Die Anbetung ist eine Möglichkeit für jeden, egal wo er im Leben oder im Glauben steht, mit dem Herrn in Kontakt zu treten.

Alle, die Gott eine Stunde (wenn möglich wöchentlich) schenken wollen, mögen sich im Pfarrbüro melden.

Hier alle Informationen mit Anmeldeabschnitt downloaden [1.017 KB] .

Andachten zu Ehren des Hl. Josef

Die am unteren Zellberg gelegene und mittels eines schönen Waldspaziergangs erreichbare Josefskapelle wird von vielen Menschen unserer Pfarre immer wieder gerne aufgesucht. Besonders geehrt wird der Heilige Josef in der Woche um seinen Festtag, dem 19. März. Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Gläubige die täglichen Andachten bei der Josefskapelle besucht um den Fürsprecher in so vielen Anliegen (für die Arbeiter und Handwerker, besonders jene, die mit Holz arbeiten, die Familien, die Kinder, besonders die Waisen, die Sterbenden, der Erzieher, der Ingeniere, der Reisenden, um einen guten Tod, bei Wohnungsnot und in Verbannung und natürlich für unser Land Tirol) zu Ehren.

Fotos findet ihr in unserem Album.

Gipfelmesse zu Ehren des seligen Engelbert

Am ersten März fand wieder die bereits zur Tradition gewordenen Gipfelmesse am Mannskopf oberhalb von Kapauns statt. Viele Tourengeher und Engelbertverehrer fanden sich bei besten Bedingungen auf dem Gipfel ein, um gemeinsam die Heilige Messe zu feiern. Nach der geistlichen Erbauung folgte die leibliche Stärkung auf der Kapaunsalm. Ein herzliches Vergelts Gott den Kapaunser Tourenfreunden für die gewohnt perfekte Organisation. Der Reinerlös der Spenden geht in diesem Jahr an die Bergrettung Kaltenbach.

Eine ausführliche Bilddokumentation findet ihr in unserem Fotoalbum.

Gottesdienst oder Menschenwerk?



In der katholischen Kirche sind Glaube und Gottesdienst untrennbar miteinander verbunden. Das Prinzip „lex credendi-lex orandi“ besagt, dass die Kirche so glaubt, wie sie betet und so betet, wie sie glaubt. Man kann also sagen, dass ein vertiefter Glaube die Sehnsucht nach einem ehrfürchtigen Gottesdienst fördert und umgekehrt eine würdige Liturgie den Wunsch weckt, sich im Glaubenswissen zu vertiefen. Leider gilt dies allerdings auch im negativen Fall, dass nämlich ein fehlendes Glaubenswissen zu einer Unsensibilität liturgischen Dingen gegenüber führt und umgekehrt ein oberflächlicher Gottesdienst zur Verflachung des Glaubens beiträgt.

Oft zeigt sich das, wenn bei liturgischen Feierlichkeiten, die auch für das persönliche und familiäre Leben eine besondere Bedeutung haben, zB Taufen, Hochzeiten oder auch die Begräbnisliturgie, nicht mehr Gott gefeiert wird, da die Beziehung zu ihm möglicherweise nur oberflächlich ist, sondern die Liturgie nur als „Verschönerung“ der eigenen Familienfeier betrachtet wird. Wo die Tatsache, dass der Gottesdienst in erster Linie zur Ehre Gottes gefeiert wird, ja dass Gott selbst der eigentlich Handelnde ist und alles menschliche Tun in der Liturgie nur eine Antwort auf die Heilstat Gottes ist, in Vergessenheit gerät, kann auch das Gespür dafür, was im Gottesdienst angemessen ist, verdunkelt sein. Als konkretes Beispiel sei die in der Liturgie verwendete Musik genannt. Wer nicht verstanden hat, dass es um Gott und nicht die eigene Befindlichkeit geht, der kann die Liturgie leicht mit einem Wunschkonzert verwechseln und sich fragen, warum denn zB das eigene Lieblingslied nicht im Trauungsgottesdienst gespielt werden darf.
Abgesehen davon, dass jedes Brautpaar die Möglichkeit hat, eine bestimmte Wunschmusik auf dem Standesamt oder bei der abendlichen Hochzeitsfeier spielen zu lassen oder als Hintergrundmusik für den Hochzeitsfilm zu verwenden, kann man diese Frage so beantworten: Musik, die nicht für den Gottesdienst geschrieben wurde, die –vor allem, wenn es um bekannte weltliche Musikstücke geht - die Gedanken von der eigentlichen Hauptperson der Liturgie, von Gott, ablenkt kann nicht die richtige Antwort auf das Tun Gottes sein. Gott ist es wert, dass man IHM Musik spielt, die eigens für die Verwendung im Gottesdienst geschrieben wurde. Auch manche Instrumente eignen sich nicht für ein Musizieren im Rahmen der Liturgie, da die Zuhörer sie mit Tanzmusik assoziieren könnten. Ein Vergleich kann dies vielleicht verdeutlichen. Bei einem Totenmahl käme wohl niemand auf die Idee, Musik zu spielen, die als Unterhaltungsmusik verstanden werden könnte, warum sollte dies dann für die Liturgie, die heiligste Handlung, passend sein?

Besonders soll an dieser Stelle auch an all jene appelliert werden, welche als Sänger oder Musiker im Gottesdienst tätig sind. Die wichtigsten Voraussetzungen eines Musikers, wenn er am Heiligsten Geschehen aktiv mitwirken will, sind Ehrfurcht und Demut vor dem Heiligen. Er soll erkennen, dass diese Aufgabe die größte Ehre ist und daher auch eine maximale Verantwortung vor Gott bedeutet. Er soll den Unterschied zwischen geistlicher Musik und Unterhaltungsmusik kennen, auch den Unterschied zwischen einer liturgischen Handlung und einem Konzert (im Konzert ist der Musiker Gegenüber der Zuhörer, in der Liturgie ist Gott allein Gegenüber der feiernden Gemeinde, die durch die Musik in der Anbetung unterstützt werden soll). Diese Ehrfrucht ist die Voraussetzung für ein Musizieren ohne Selbstdarstellung oder Streben nach Anerkennung. Wer Ehrfrucht hat, schimpft auch nicht über die Kirche oder über den Pfarrer, dessen Aufgabe und Pflicht es ist, für die würdige Feier der Liturgie Sorge zu tragen und Unpassendes oder gar Missbräuche zu verhindern.
Als Hilfestellung darf allen Musikern auch der Glaubensbote Nr. 87 vom Oktober 2012 zum Thema Kirchenmusik empfohlen werden (siehe hier)

Ministranten-Schiausflug

Bei herrlichem Wetter hatten wir zwei schöne Skitage mit den Ministranten am Isskogel. Unser Dank gilt den Pistenbully- Fahrern, die sich am Dienstagnachmittag für uns ein Stunde Zeit nahmen und uns ihre Geräte erklärten. Anschließend fuhren wir ins Lischach und bei einem Spieleabend fand der Tag einen ruhigen Ausklang.

Am Mittwoch starteten wir um 8.30 und trafen uns an der Bergstation mit Kooperator Schnaiter, der mit uns den Tag verbrachte. Nach einer Stärkung zu Mittag im Lischach, ging es nochmals auf die Piste.

Bedanken möchten wir uns auch bei den Verantwortlichen der Bahn, die uns Freikarten spendierten. Ebenso bei den Eltern , die uns ihre Kinder anvertraut haben.

Helene und Susanne

PS: Weitere Fotos findet ihr in unserem Album

Veranstaltungstipps

Obfrauwechsel im Pfarrgemeinerat

Dank und Glückwunsch!

Am 22. Jänner hat Frau Bettina Rahm ihr fünftes Baby geboren. Das ist ein großartiges Ereignis und eine wahre Freude. Dies hat es mit sich gebracht, dass sie als Mutter von fünf Kindern die Aufgabe als Pfarrgemeinderatsobfrau nicht mehr im erforderlichen Maß wahrnehmen kann und um Entbindung von dieser Pflicht gebeten hat.

So möchte ich an dieser Stelle einen besonderen Dank aussprechen. Ich habe Frau Bettina Rahm kennengelernt im ersten Jahr in Zell, als sie von der Frauenchefin für die Kandidatur zum PGR vorgeschlagen wurde. Damals war sie noch im Studium und wurde bald darauf Religionslehrerin. Durch die Begegnung mit Papst Johannes Paul II beim Weltjugendtreffen in Toronto im Jahre 2002 wurde sie angeregt, sich tiefer mit dem Glauben auseinanderzusetzen und diesen Weg entschieden zu gehen. Die Schwächen und Einseitigkeiten der Religionslehrerausbildung hat sie durch Selbststudium und einen viersemestrigen Katechistenskurs ausgebügelt. Die Hochzeit mit Markus fiel auf den Todestag von Johannes Paul II.

Frau Rahm verkörpert bzw. tut das, was heute in der Kirche durch die verbreitete Profillosigkeit und durch träge, ideologisierte Diözesankurien allgemein fehlt. Eine erfrischende Apologetik, eine intellektuelle Auseinandersetzung mit Zeitströmungen, eine zeitgemäße Darstellung von Glaubenswahrheiten, ein christliches Selbstbewusstsein, das von Demut und der Bereitschaft zu konstruktiver Auseinandersetzung geprägt ist. Frau Bettina Rahm hat eine begnadete intellektuelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, Problemstellungen auf den Punkt zu bringen. Wo immer ich hinkomme, bekomme ich lobende Rückmeldungen von ihren Beiträgen, von einfachen Leuten bis zu Universitätsprofessoren.
Natürlich bekommt Frau Rahm auch Kritik, schließlich ist sie eine unbequeme Schreiberin, weil sie Dogmen des Zeitgeistes mutig und pointiert in Frage stellt und weil sie es wagt, gegen den Strom zu schwimmen. Sie ist dankbar für jede offene Kritik, weil sie immer am Lernen ist. Hier sei ihr besonders für ihren Einsatz als PGR-Obfrau gedankt, den sie vorbildlich geleistet hat. Sie wird weiterhin die Pfarrhomepage betreiben und als Redakteurin für den Glaubensboten zur Verfügung stehen.

Am 21. Jänner hat der Pfarrgemeinderat im ersten Wahlgang Frau Herlinde Krucker zur Obfrau gewählt.
Frau Herlinde Krucker ist Witwe, hat drei Söhne und ist jetzt die zweite Periode im Pfarrgemeinderat. Sie hat ber der letzten und vorletzten Pfarrgemeinderatswahl ein großen Vertrauten bekommen. Sie hat einen beeindruckenden Glaubensweg hinter sich, hat die Katechistenausbildung gemacht und fungiert seit 2011 als Obfrau der Engelbert-Kolland-Gemeinschaft. Sie ist Kommunionhelferin und engagiert sich bei der Firmvorbereitung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist das Wandermuttergottesapostolat, eine sehr wichtige und moderne Form der nachgehenden Pastoral. Hier sei ihr ganz herzich zur Wahl gratuliert und für die Bereitschaft gedankt. Möge ihr Wirken der Pfarre viel Segen bringen.

Erfolgreiche Sternsingeraktion

Nach dem bewährten Motto der Sternsingeraktion "Hilfe unter gutem Stern" machten sich in den ersten Jännertagen wieder viele fleißige Mädchen und Buben aus Zell, Ramsau und Gerlos gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf den Weg, um die Frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers Jesus Christus in Bethlehem, sowie die Glück- und Segenswünsche zu den Menschen zu bringen und diese mit ihrem Gesang zu erfreuen und gleichzeitig um eine Spende für bedürftige Kinder in der Dritten Welt zu bitten. Mit viel Freude und Eifer haben auch heuer wieder die Sternsinger geprobt und haben einen Ferientag für den guten Zweck geopfert. DANKE DAFÜR!

Allen, die für die Betreuung der Sternsingeraktion verantwortlich sind, sei es für das Musikalische oder das Organisatorische, die Bereitstellung der Gewänder oder die Organisation der Begleitpersonen, ein ganz herzliches Vergelts Gott.

Besonders danken wir auch den großzügigen Spendern. In Zell konnten 11.711,14 €, in Ramsau 4.761,46 € und in Gerlos 4.789,87 € ersungen werden.

Sternsingergottesdienst in Ramsau

Drei Könige in Gerlos unterwegs

Sternsinger in Zell