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Aktuelle Neuigkeiten und Berichte aus der Pfarre

Singen und Spielen im Advent

Adventsingen in der Pfarrkirche Gerlos

Auf Initiative des Pfarrgemeinderats von Gerlos, fand am 1.
Adventsonntag zu Gunsten unserer Pfarrkirche ein Konzert zur
besinnlichen Einstimmung in den Advent, statt.
Von den schönen Gerloser Kinderstimmen angefangen, waren mit dabei: der
Frauenchor, die Klöpflsinger, die Bläser. Darüber hinaus ließen ein Harfenspieler und eine
Harfenspielerin und ein Zitherspieler ihre Saiten wunderschön
erklingen.
Bei vollbesetzter Kirche, gaben alle Mitwirkenden ihr Bestes. Dieses
Singen und Musizieren fand einen großen Anklang bei den Zuhörern, die ein
großes Lob an die Beteiligten zum Ausdruck brachten.
Auch im Bezug auf die Spendenfreudigkeit, war dieses Konzert ein voller
Erfolg. Es kam die stolze Spendensumme von über 2700,- €, zusammen, das
ist wirklich beachtlich. Für die Großzügigkeit möchte ich allen Spendern
ein ganz herzliches Vergelt's Gott sagen. Danken möchte ich auch ganz
besonders an dieser Stelle unserer Obfrau, Christine Hoflacher, deren
Idee das adventliche Singen und Musizieren war. Auch allen Mitwirkenden
möchte ich nochmals meinen besonderen Dank aussprechen für ihren großen
Einsatz.

Kooperator Ferdinand Schnaiter

Ministrantenprobe in Ramsau

Bei der Ministrantenprobe wird nicht nur für den Dienst am Altar geprobt bzw. manches, das diesen Dienst betrifft, besprochen, sondern auch die Gemeinschaft gepflegt, wie in diesem Fall durch eine Bastelarbeit. Wir freuen uns über alle unsere fleißigen Ministranten!

Bericht von der Pfarrwallfahrt

Am Montag, 28. Oktober machte sich eine Pilgergruppe mit 43 Personen, davon acht Kinder mit dem Bus auf den Weg nach Fließ bei Landeck, wo wir gemeinsam die heilige Messe feierten. In der Pfarre Fließ wirkte von 1804 bis zu seinem Tod am 18. Jänner 1846 Simon Alois Maaß als begnadeter Seelsorger. Aus der näheren und ferneren Umgebung kamen Menschen zu dem Dorfpfarrer mit prophetischen Gaben, der als Exorzist und Beichtvater weitum bekannt war. Obwohl nie seliggesprochen wird der manchmal auch Pfarrer von Ars von Tirol genannte Priester bis heute sehr verehrt. Eine kurvenreiche Strecke führte uns über den Piller Sattel hinüber ins Pitztal, von wo wir Richtung Silz weiterfuhren. Dort besichtigten wir das Kreuzordenskloster auf dem Petersberg und erfuhren Wissenswertes über die Spiritualität und das praktische Zusammenleben der Ordensgemeinschaft. Das Mittagessen nahmen wir beim Stift Stams ein, warfen noch einen Blick in die Stiftskirche bevor wir die Reise fortsetzten. Auf dem Weg zu unserer letzten Station, der Stadt Hall, machten wir noch einmal Halt in Absam, um dem Gnadenbild in der Basilika einen Kurzbesuch abzustatten und die an der den Vorplatz umgebenden Mauer angebrachten Bilder der aus Thaur stammenden Künstlerin Jutta Kiechl, welche auch das Engelbertglasfenster in Maria Rast entworfen hat, zu betrachten. In Hall schließlich führte uns Direktor Kurt Lehner, der uns schon während der Fahrt viel Wissenswertes über die Tiroler Landesgeschichte zu berichten wusste, durch die Altstadt und baute neben Geschichtlichem auch einige Kindheitsanekdoten in die Stadtführung ein.
Bereichert von den vielen wunderbaren Eindrücken kamen wir am Abend nach Zell zurück.

Fotos gibt es in unserem Album.

Engelbertfenster und Granatkapelle

Am 21. und 22. September wurde im Zillertal der Geburts- und Tauftag des Tiroler Franziskanerpaters Engelbert Kolland mit drei Festmessen gefeiert.

In der Wallfahrtskirche Maria Rast wurde anlässlich des Geburtstages des Seligen auch der 60. Berufungstag von Papst Franziskus gefeiert. Dabei wurde in der überfüllten Wallfahrtskirche im Rahmen der Festmesse, die von den Kindergartenkindern und den Schülern von Hainzenberg mitgestaltet wurde, das neue Engelbert Glasfenster, das die Künstlerin Jutta Kiechl aus Thaur geschaffen hat, präsentiert.

Beim Glasfenster, das von der Tiroler Glasmalerei ins Werk gesetzt wurde, handelt es sich um eine sehr zeitgenössische Darstellung des Seligen. Der Selige betet mit ausgebreiteten Armen, zu Gott und zur Mutter Gottes auf den Hochaltar blickend. Dabei fällt das Licht der Gnade auf den betenden Engelbert herein. Das marianische Blau weist auf die Rolle Marias in der Gandenvermittlung und im Leben des Seligen hin. (Eine detaillierte Erklärung der Darstellung kann hier [548 KB] nachgelesen werden.) Diese Darstellung hat besonders die Kinder angesprochen, die sich an dem von der Kanzel geführten Predigtdialog lebendig beteiligten. Dekan Steinwender nahm Bezug auf die Berufung des Evangelisten Matthäus, die Berufung von Papst Franziskus und die Berufung des Seligen Engelbert, der uns als Fürsprecher helfe, die Berufung zur Heiligkeit zu erkennen und zu leben. (Zur Predigt)

Am 22. September wurde in der Taufkirche des Seligen, in der Dekanatspfarrkirche Zell am Ziller, der Tauftag des Seligen Engelbert gefeiert. Die Singgemeinschaft Ramsau half den Gläubigen durch ihre liturgischen Beiträge ihr Herz zu Gott zu erheben. Dazu gehörte natürlich das von Chorleiter Friedrich Neuner arrangierte Engelbertlied und der Engelberthymnos. Dekan Steinwender wies auf das Geschenk der Taufe hin, bei der die Gnadengaben Glaube, Hoffnung und Liebe vermittelt werden. Dieses Geschenk sei zugleich ein Auftrag, durch das Streben nach Heiligkeit diese Gaben zu entfalten.

Zu einem wahren Tabor-Erlebnis wurde die Einweihung der Granatkapelle zum seligen Engelbert Kolland um 15.00 Uhr desselben Tages unter Beteiligung vieler Gläubiger auf dem Penkenjoch im hinteren Zillertal. Der Zeller Kirchenratsobmann Josef Brindlinger hatte die Idee und war mit seiner Familie die treibende Kraft für diese mutige, beeindruckende und großherzige Privatinitiative. Josef Brindlinger, dessen Urgroßvater Josef Hofer eine besondere Rolle in der „Grantschür“ hatte, verband dieses für das Zillertal so wichtige Element mit dem spirituellen Gedanken der Engelbertverehrung. Er gewann für dieses Projekt den berühmten Schweizer Architekten Mario Botta, der diese Idee umsetzte. Der Achentaler Künstler Markus Thurner schuf aus fünf Holzarten ein einmaliges Engelbertmosaik. Dieses bildet neben einem Kreuz, das die Verbindung zur Außenwelt herstellt, den Focus für den bewusst meditativ gestalteten Innenraum der Kapelle.
Dekan Steinwender sagte, dass diese Kapelle eine sichtbare Botschaft sei für alle Menschen, wieder zu erkennen, wer sie sind (Ebenbild Gottes) und daran zu denken, was Gott mit ihnen vorhat (Ähnlichkeit Gottes / Heiligkeit). Der selige Engelbert sei ein Helfer auf diesem Weg zur Fülle. Dekan Edi Niederwieser, der als Hauptzelebrant die Heilige Messe feierte, griff diesen Gedanken auf und erläuterte am Beispiel des Granates, der geschliffen werden müsse, die Formung und Entfaltung des Menschen durch die Kreuzesnachfolge. Er war begeistert von der Architektur der Kapelle und meinte, diese Kapelle werde sicher auch viele Fernstehende und Suchende anziehen.


Fotos findet ihr in unserem Album.


Einladung zum Katechistenkurs

Info zum Katechistenkurs!

Liebe mögliche Katechisten!
Seit gut 10 Jahren gibt es den LAK, Lehrgang Ausbildung Katechisten.

In der Pfarre Zell haben schon einige diesen Kurs gemacht und daraus viel Gewinn gezogen für das persönliche Glaubensleben. Bei Manchen hat sich dadurch auch ein Engagement im pfarrlichen Bereich ergeben. Die ganze Pfarre hat in enormer weise geistlich davon profitiert und tut es immer noch.

Mir als Pfarrer ist es einfach ein großes Anliegen, diejenigen, die mehr wollen, auch wirklich zu fördern, deshalb unterstütze ich diesen Kurs.

Wenn sich jemand dazu entschließt, dann biete ich an, dass die Pfarre die Kurskosten für das erste Semester übernimmt (auch für Teilnehmer aus anderen Pfarren) ohne irgendeine Bedingung (d. h. wenn sich jemand in dieser Zeit entschließt, nicht weiter zu machen, dann ist es kein Problem und er braucht die Kurskosten nicht zurückzubezahlen).

Zweitens möchte ich jenen, die sich für diesen Fernkurs entschließen, eine Begleitung anbieten, d. h. auf Wunsch regelmäßige Treffen, wo man gewisse Schwerpunktthemen in einer offenen Atmosphäre anspricht bzw. durchbespricht.

Ich fördere diesen Kurs, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir uns einerseits in einem Umbruch befinden von einer allgemeinen Religiosität zu einem bewussteren, entschiedeneren Christentum unddass es zukünftig immer Not-wendiger werden wird, dass sich einzelne Leute mehr und tiefer mit Glaubensfragen auseinandersetzen.
Wenn man mehr über den Glauben weiß, dann kann man besser beten (jemand, den man nicht kennt, kann man nicht anbeten), wenn man mehr über den Glauben weiß, dann ist man freier in Entscheidungen (Freiheit der Kinder Gottes) und man hat mehr Freude am Glauben nach dem Schriftwort: Die Freude am Herrn ist unsere Stärke.
Der Katechistenkurz bietet natürlich auch die Möglichkeit, anderen gleichgesinnte durch die Studienwoche kennenzulernen und im Kloster Heiligenkreuz eine neue spirituelle Erfahrung zu machen.

In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Du mitmachen würdest!

Ignaz Steinwender

Familienwanderung zur Josefskapelle

Am 15. September lud der Familienausschuss des Pfarrgemeinderates zur ersten Familienwanderung. Diese führte von der Volksschule Zell zur Josefskapelle am Zellberg, wo Dekan Steinwender eine kurze Andacht hielt und die Familien besonders den Segen für das begonnene Schul- und Kindergartenjahr erbaten. Anschließend gab es bei Kaffee und Kuchen noch die Möglichkeit für einen netten "Huagacht".
Fotos von der Familienwanderung findet ihr in unserem Fotoalbum.

Jubiläum 15 Jahre Radio Maria Österreich





Am 12. September, dem Fest Mariä Namen, ist Radio Maria Österreich seit 15 Jahren "on air". Aus diesem Anlass sind alle Freunde und Hörer ganz herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern, zu danken und zu beten.

Detailprogramm:

18.00 Rosenkranz


18.30 Primizmesse mit folgendem Ablauf




· Einzug: Bläserfanfare

· Eingangslied Orgel & Volk: „Meerstern, ich Dich grüße“ Gl 839, 1-4

Begrüßung durch Dekan - kurzes Wort von Andreas Schätzle - Überleitung an den Primizianten

· Kyrie: Gebrüder Dengg „Waldlermesse“ Oh Herr i foll auf meine Knia

· Gloria: GL 801 - Orgel und Volk mit Bläsern

Zw. Gesang: Chor - Meine Zeit steht in deinen Händen

Halleluja: GL 530,7 Orgel mit Kantor (Andreas Schätzle) + Volk

Gabenbereitung: Chor - Vater, ich komme jetzt zu dir

· Sanctus: Orgel & Volk mit Bläsern 801

Agnus Dei: Waldler Messe Gebrüder Dengg

Kommunion:
* Bläser
* Gebrüder Dengg aus der Waldler Messe „Waldlermesse“ Oh Herr i bins net würdig
* Chor: Nimm mich in deine Arme, oh Herr (Refrain mit Volk)


Danklied: Orgel, Bläser & Volk Großer Gott wir loben dich… GL 257, 1.2.9

Schlusssegen als allgemeiner Primizsegen

· Marienlied: Orgel und Volk – „Segne Du, Maria!“ Str. 1-3

kurze Pause

· Fanfare (Bläser)

Moderation:
Andreas Schätzle
Grußwort: Präsident Lukas Bonelli

Festvortrag: Georg Mayr-Melnhof: „Der Geist und die Braut rufen: Komm! – Maria, Wegbegleiterin eines neuen Pfingsten“

Abschlusslied: Komm, Schöpfer Geist Gl 245, 1-6

Einzelprimizsegen: in der Kirche - Agape und Begegnung: im Widum




siehe auch Glaubensbote Nr. 95/September 2013 (letzte Seite)

Gebets- und Wallfahrtsbüchlein erschienen

Rechtzeitig zum Engelbertfest Anfang Juli gibt die Pfarre Zell am Ziller in Zusammenarbeit mit der Engelbert-Kolland-Gemeinschaft ein Gebets- und Wallfahrtsbüchlein zu Ehren des seligen Engelbert Kolland heraus. Es enthält nicht nur einen Steckbrief und eine Kurzbiografie des Zillertaler Franziskanerpaters, sondern auch Gedanken über das Wallfahren und die Berufung aller Gläubigen zur Heiligkeit, wie sie vom II. Vatikanischen Konzil formuliert wurde. In einem ausführlichen Gebetsteil findet sich ein Schatz an unterschiedlichen Gebeten (zB eine Novene, eine Litanei, ein Kreuzweg und ein Engelbertgebet für Kinder,…) , die zum Großteil von Engelbertbiograf P. Gottfried Egger OFM verfasst wurden und uns den seligen Engelbert als Fürsprecher für verschiedene Anliegen vor Augen stellen. Sein bewegtes irdisches Leben, das mit dem Martyrium in Damaskus, das zur zweiten Heimat des Seligen geworden war, endete, legt ihn als Fürsprecher bei Konflikten zwischen den verschiedenen Konfessionen und Religionen, bei Familien – und Ehestreitigkeiten, bei Schulschwierigkeiten und besonders als Fürbitter für das vom Bürgerkrieg erschütterte Land Syrien nahe. Ein Liturgieteil, gedacht vor allem für Pilgergruppen, die im Geburtsort Ramsau, in der Taufkirche in Zell oder an einer der weiteren im Büchlein beschriebenen Wallfahrtsstätten, wo der Selige gelebt und gewirkt hat oder wo er besonders verehrt wird, eine Heilige Messe zu Ehren des seligen Engelbert feiern möchten, beinhaltet neben den Messtexten, Lesungen und Fürbitten auch Lieder zum Seligen. Literaturtipps, Links und Hinweise zu den erhältlichen Devotionalien komplettieren das 104 Seiten starke Büchlein, dass allen Verehrern des seligen Engelbert und all jenen, die ihn kennenlernen wollen, einen guten Dienst tun und vor allem aufgrund der sehr ansprechenden Gestaltung mit vielen farbigen Bildern auch viel Freude machen wird. Das Büchlein wurde als Sondernummer des Glaubensboten verschickt und sollte in diesen Tagen in allen Haushalten der Pfarre einlangen.
Weitere Gebets- und Wallfahrtsbüchlein werden nach der Monatswallfahrt zu Ehren des seligen Engelbert am 6. Juli um 19.00 in Ramsau, nach dem Festgottesdienst mit anschließender Prozession anlässlich des 153. Todestages des Seligen am 7. Juli um 9.00 in Ramsau, sowie nach der feierlichen Abendmesse um 19.00 in Zell erhältlich sein. Bestellungen sind auch im Pfarrbüro Zell (Tel. 05282/2319) möglich.

Bericht und Bilder von der Engelbertprozession am 7. Juli unter www.engelbert-kolland.at

Jungscharbasar in Ramsau

Kürzlich veranstaltete die Jungschar Ramsau einen Basar nach dem von ihnen gestalteten Gottesdienst. Mit großem Eifer hatten die Kinder und ihre Betreuerinnen die Basteleien vorbereitet und freuten sich über das Interesse der Messbesucher.

Sternsinger-, Ministranten- und Jungscharausflug

Am Samstag, 22. Juni brachen die Sternsinger, Jungscharkinder und Ministranten aus Zell und Ramsau gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Kooperator Schnaiter in die Gerlos auf, um nach der gemeinsamen heiligen Messe in Maria Rast den Tag am Durlaßbodenstausee zu verbringen. Den Mädchen und Buben machte der Ausflug, der auch Ausdruck des Dankes für ihren wertvollen Einsatz als Diener am Altar, als Boten der Weihnachtsfreude und als Mitgestalter der Liturgie und des Pfarrlebens sein soll, sichtlich Spaß.

Erstkommunikanten der Nachbarpfarre zu Besuch


Am 19. Juni statteten die Erstkommunionkinder aus Hippach, Schwendberg und Ginzling unserer Filialkirche in Thurnbach einen Besuch ab.

EKIZ feiert Woche für das Leben

Anlässlich der Woche für das Leben feierte das Team des EKIZ Zell mit den Kindern und Eltern eine Andacht in der Altersheimkapelle. Alle Familien sind auch ganz herzlich eingeladen zum Gottesdienst für das Leben am 16. Juni um 8.30 in der Pfarrkirche Zell, bei dem alle Schwangeren einen Einzelsegen erhalten können und wir ganz besonders daran denken, dass jedes Kind ein Geschenk und ein Grund zum Feiern ist.



Dank der Erstkommunikanten

Großer Andrang bei Kräutevortrag des KBW

Über 70 Interessierte waren der Einladung zum Vortrag "Kräuter aus der Apotheke Gottes", der vom Katholischen Bildungswerk Zell organisiert worden war, gefolgt. Kräuterpädagogin Elisabeth Leitner verstand es, die Grundlagen des Umgangs mit heimischen Kräutern und deren Nutzung als bewährte Hausmittel selbst für Anfänger verständlich und leicht nachvollziehbar zu referieren.

Fronleichnamsfest in unserer Pfarre

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie das Fronleichnamsfest auch genannt wird, ist ob seiner Prachtentfaltung mit Schützen, Musikkapelle, Vereinsabordnungen und den vielen Gläubigen in Tracht, sowie den Erstkommunionkindern, immer ein ganz besonders schönes Fest im kirchlichen Jahreskreis, wenngleich auch das Wetter in diesem Jahr eine Prozession durch den Ort nicht zugelassen hat. Es erinnert uns daran, dass das Allerheiligste wirklich der lebendige Leib unseres Herrn Jesus Christus ist, und er in den eucharistischen Gestalten zugegen ist als wahrer Gott und Mensch. Als besonderen Gast feierte wie schon in den vergangenen Jahren auch dieses Mal wieder Ordinariatskanzler Olivier Berent aus der Diözese Ars in Frankreich den Festgottesdienst mit uns.

Maiandacht mit dem Haslacher Kinderchor

Es ist schon eine liebgewordene Tradition, dass die Maiandacht in Haslach der Haslacher Kinderchor umrahmt. Unter der fachkundigen Anleitung von Cilli Hotter lernen die Kinder aus der Umgebung mit viel Eifer die Marienlieder ein und gaben sie in diesem Jahr bei der Maiandacht am 22. Mai zu Ehren der Gottesmutter und zur Freude der Beter zum Besten.

Katechistentreffen in der Pfarre Zell

Am Samstag, den 18.05. trafen sich wieder einige Katechisten aus ganz Tirol zur Weiterbildung. Der allseits bekannte und geschätzte Referent, DDDR. Peter Egger betrachtete mit uns die zehn Gebote in der Postmoderne, also der heutigen Zeit und die Folgen, wenn diese missachtet werden. Die zehn Gebote sind die grundlegende Orientierung für uns Christen, die Grundwerte für den Einzelnen und somit auch die Gesellschaft - Heute genauso wie vor 2000 Jahren. Wir leben heute in einer neuen Generation. In einer leidenden Generation. Vieles ist aus den Fugen geraten, weil die göttliche Ordnung missachtet wird. Die Politik und die Wissenschaft gewährt hier keinen Schutz. Die Folgen sind drastisch. Es ist daher Aufgabe jedes getauften Christen und im besonderen auch von uns Katechisten, hier Klartext zu sprechen und damit die Herzen der Menschen zu erreichen. Bei diesem Treffen haben wir uns mit den ersten fünf Geboten näher befasst. Im Herbst gibt es die nächste Zusammenkunft. Zum Abschluss feierte unser Hr. Dekan mit uns die Heilige Messe in der Altersheimkapelle.


Im Bild DDDr. Peter Egger mit Gattin Daniela

Muttertagsgeschenke

Bei der Sonntagsmesse am Muttertag haben die Jungscharkinder von Zell und Ramsau nicht nur bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitgeholfen, sondern auch den vielen Mütter mit einem kleinen Geschenk eine Freude gemacht. Danke an alle Jungscharkinder und ihre Betreuerinnen und vor allem ein großes Vergelts Gott an alle Mütter.

Pfarrwallfahrt auf den Spuren des sel. Engelbert

Auf den Spuren des Seligen Engelbert Kolland in Salzburg, Graz und Rachau!
Ein kurzer Bericht!

Am Freitag den 10. Mai brachen wir mit 40 Personen auf zur Wallfahrt auf den Spuren des seligen Engelbert Kolland. Zuerst ging es nach Salzburg. Dort spazierten wir über den Nonnberg mit kurzem Besuch im Nonnbergkloster, dem ältesten Frauenkloster nördlich der Alpen, das durchgehend von Nonnen besiedelt ist. Das Kloster geht zurück auf den Diözesanpatron Rupert, der 696 nach Salzburg kam und am Nonnberg die Heilige Erentrudis als Äbtissin einsetzte. Vom Nonnberg gingen wir in die Salzburger Altstadt. Dort besuchten wir einen lebenden und einen toten „Zillertaler Kirchenfürsten“.

Im neu renovierten erzbischöflichen Palais empfing uns der gebürtige Stummer, Generalvikar Prälat Dr. Hansjörg Hofer, und erzählte uns einiges über seine Aufgaben als Generalvikar. Generalvikar Hofer, der in Zell am Ziller die Hauptschule besucht hat, erzählte uns auch eine Anekdote aus dieser Zeit mit dem damaligen Katecheten Kooperator Paul Öttl.

Dann besichtigten wir den Salzburger Dom. In der Krypta des Domes ist der Zillertaler Kardinal Johannes Katschthaler (geb. 1832 in Hippach, aufgewachsen am Brandberg, Erzbischof v. 1900 – 1914) mit den anderen Erzbischöfen (z. B. Erzbischof Rohracher, der 1860 in Ramsau den 100. Todestag des seligen Engelbert feierte) begraben. An einem der 1959 geschaffenen Domportale (Portal der Liebe) ist die Darstellung des Martyriums des Seligen Engelbert Kolland zu sehen.

Dann feierten wir in der Franziskanerkirche die Heilige Messe. Dort ist der Selige Engelbert Kolland 1847 bei den Franziskanern eingetreten und hat unter dem berühmten Pater Singer sein Noviziat absolviert, bevor er auf „Studienwanderschaft“ ging. Bruder Beda machte mit uns eine Kirchenführung und zeigte uns dann auch die Zelle, in der Engelbert Kolland damals gelebt hat. Die Zelle wird heute vom Provinzial Pater Oliver „bewohnt“. Bruder Beda machte auch einen leidenschaftlichen Exkurs über die franziskanische Tierliebe und berichtete von einer Katze, die Yogaqualitäten entwickelt hatte.

Nach einem Kurzbesuch in St. Peter mit Friedhof gingen wir zur Loretokirche, wo die ewige Anbetung von den Schwestern gepflegt wird. Die Oberin und eine weitere Schwester sind leibliche Schwestern unseres Kooperators F. Schnaiter.
Dann fuhren wir zum bedeutenden Wallfahrtsort Maria Plain, wo Engelbert Kolland damals seinen Schulgefährten zu deren großer Verwunderung bei einer Wallfahrt andeutete, dass sie ihn bald in eine Kutte sehen würden.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Graz. Wir fuhren in die Belgierkaserne, eine während des II. Weltkrieges errichtete SS-Kaserne, in der sich heute das Streitkräfteführungskommando des österreichischen Bundesheeres befindet. Dort wurden wir von Vizeleutnant, Pfarradjunkt Heinz Vieider und seinem Assistenten herzlich empfangen und im Casino bestens verpflegt. Bei Abendessen kam dann Weihbischof Franz Lackner dazu. Vizeleutnant Vieider erklärte uns nachher die Soldatenkirche zum Seligen Engelbert Kolland, die Entstehungsgeschichte, den Altar aus einem Brückenelement, das Kreuz sowie ein von einer Künstlerin angefertigtes Bild von Seligen Engelbert mit einem Kind. Die Soldatenkirche war von Pionieren des österreichischen Bundesheeres vom Kosovo nach Graz transferiert, wieder aufgebaut und von Militärbischof Christian Werner benediziert worden. Generalleutnant Günter Höfler (Kommandant des Streitkräfteführungskommandos des Österreichischen Bundesheeres von 2006-2012, gegenwärtig Leiter der österreichischen Militärvertretung in Brüssel) hatte dieses Projekt forciert und ermöglicht. Österreichische Unosoldaten hatten im Jubiläumsjahr 2010 in Damaskus in der Pauluskirche die Seitenkapelle der Märtyrer von Damaskus mit einheimischen Handwerken und mit finanzieller Unterstützung von Militärbischof Mag. Christian Werner renoviert.

Weihbischof Franz Lackner erzählte auf sehr beeindruckende, herzliche Weise seine Lebens- und Berufungsgeschichte. Er sprach von der Armut in seiner Kindheit und von seiner Lehrzeit und dann von der Zeit beim Bundesheer. Ganz interessant waren seine Ausführungen über den Weg seiner Wiederentdeckung des Glaubens und seiner Berufung, wie er begann, aus der Schrift zu lesen, durch besondere Begegnungen auf diesem Weg gefördert wurde und sich zu einem regelmäßigen Gebetsleben durchrang. Er zählte uns auch sein Ringen um die Priesterberufung und um das Ja zum Bischofsamt. Seine Erzählungen, die mit interessanten Begebenheiten ergänzt wurden, erhellten auch viele heutige Zeit- und Glaubenssituationen. Das ca. zweistündige Gespräch war ausgesprochen herzlich, humorvoll, aufschlussreich und sehr bestärkend. Wir haben einen Bischof als Mensch, Seelsorger und Hirten kennengelernt, der uns tief beeindruckt hat. Weihbischof Lackner wird auch einmal in unsere Pfarre kommen zu einer Monatswallfahrt oder zu einer Engelbertprozession. Darauf freuen wir uns schon jetzt.

Am Samstag in der Früh fuhren wir vom Hotel in die Innenstadt Graz und erlebten dort eine brillante Stadtführung durch Dr. Piffl-Percevic. Als Sohn des ehemaligen Unterrichtsministers Dr. Theodor Piffl-Percevic (1964-1969 in der Regierung Klaus) und als Verwandter von Kardinal Friedrich Gustav Piffl (geb. 1864 in Böhmen, 1913 Erzbischof von Wien, 1914 Kardinal, + 1932) hat er nicht nur kirchliche Wurzeln, sondern ist auch kirchlich und politisch engagiert als Gemeinderat und Ehrenklubobmann im Grazer Gemeinderat und als Vorsitzender der Sektion Graz von Pro Oriente (von Kardinal König 1964 ins Leben gerufen, Stiftung zur Pflege und Förderung der Beziehungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen und orientalischen Kirchen). Dr. Piffl-Percevic zeigte uns einige Sehenswürdigkeiten der Grazer Altstadt und führte uns in den Dom und in das Rathaus. Er gab uns einen Einblick in die Geschichte Stadt Graz und ihrer Bedeutung für das Abendland und ihre gegenwärtige Bedeutung. Seine Ausführungen über Geschichte und Gegenwart mit kirchlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bezügen waren beeindruckend.

Dann fuhren wir in die Belgierkaserne und feierten dort in der Soldatenkirche eine Heilige Messe zu Ehren des seligen Engelbert Kolland. Nach der Messe, zu der auch Militärdekan Auer und Engelbertverwandte aus Knittelfeld gekommen waren, bekam jeder Wallfahrer ein kostbares Geschenk von Vizeleutnant Vieider. Dabei handelte es sich um eine Sakramentalie, ein von Schwestern hergestelltes ovales Täfelchen, an dem vorne Christus in Gestalt eines Lammes und hinten der selige Engelbert Kolland dargestellt sind. In das Täfelchen, dem eine besondere Segenskraft zugeschrieben wird, ist ein Wachs von der Osterkerze der Sixtinischen Kapelle sowie anderer Basiliken Roms eingelassen.
Vizeleutnant Vieider, der nächsten Monat wieder auf den Golanhöhen seinen Dienst für ein Jahr beginnen wird, freute sich über die nun gewachsene Beziehung zur Pfarre Zell (wir waren die erste offizielle Wallfahrt zur Soldatenkirche) und meinte zuversichtlich, dass es bald einmal eine Soldatenwallfahrt nach Ramsau und Zell geben werde.

Von Graz brachen wir dann nach Rachau bei Knittelfeld auf. Dort besichtigten wir zuerst das nicht mehr bewohnte Wohnhaus der Eltern des seligen Engelbert Kolland. Dort hatte Engelbert Kolland nach dem Studienabbruch einige Monate als Holzknecht bei seinen Eltern verbracht. In dieser Zeit hatte er sich dazu durchgerungen, einen wiederholten Anlauf zum Studium zu machen und konnte schließlich mit Matura abschließen. In Rachau entzündeten wir dann eine Kerze beim Grab der Eltern des seligen Engelbert und feierten in der Pfarrkirche eine Andacht. Der Bürgermeister von Rachau, Karl Hirtler, lud uns dann zu einem Getränk ein. Wir sind zuversichtlich, dass der Kirchenchor Rachau, der auch in die Zuständigkeit des Bürgermeisters fällt, bald einmal im Rahmen eines Ausfluges bei einer Monatswallfahrt in Ramsau singen wird.

Nach Rachau fuhren wir über Tamsweg, wo wir im Rahmen eines Einkehrschwunges eine muntere Hochzeitsgesellschaft erlebten und von der Bürgermusik Tamsweg mit dem Heimatlandmarsch begrüßt wurden, wieder zurück nach Zell am Ziller.

Die Wallfahrt war eine große geistliche Bestärkung für den Glaubensweg, eine Ermutigung zur Förderung der Engelbertverehrung, eine erlebte Glaubensgemeinschaft, mit der wir viele gute Eindrücke sammelten.

Ignaz Steinwender

Florianifeiern in unserer Pfarre

Bei den diesjährigen Florianifeiern der FF Feuerwehren Zell, Hainzenberg und der Betriebsfeuerwehr der VHP beim Gottesdienst am 1. Mai in Zell am Ziller und der FF Ramsau am 4. Mai, dem eigentlichen Gedenktag des Feuerwehrpatrons, des heiligen Florian, im Rahmen der Engelbertwallfahrt in Ramsau, wurden nicht nur neue Jungfeuerwehrleute angelobt, sondern auch verdiente Mitglieder befördert und geehrt, sowie die Feuerwehrmusik Zell mit einem besonderen Geschenk der FF Zell, einer neuen Pauke bedacht.

Angelobt wurden in Zell: Theresa Sporer, Sebastian Egger, Philipp Jungblut, Christian Egger und Patrick Weigl
Angelobt wurden in Ramsau: Alexander Pölzl und Johann Schiestl jun.

Wir wünschen allen Feuerwehrmänner Gottes Schutz und Segen und danken ihnen für ihren Einsatz, den sie getreu ihrem Leitspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" so verlässlich versehen.


Wir danken dem Zuständigen für die Öffentlichkeit der FF Feuerwehren, Patrick Taxacher, für die Fotos. Weitere Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum.



Feldmesse- Geistlicher Höhepunkt des Gauderfestes


Bei strahlendem Festwetter fanden sich auch in diesem Jahr wieder über 2000 Trachtler, Schützen und Musikanten aus Bayern, Südtirol, Tirol und anderen österreichischen Bundesländern zur Gauderfestmesse beim Unterbergerfeld ein. Darüber hinaus nahmen auch Landeshauptmann Platter, der Regierungschef von Liechtenstein, sowie viele weitere Vertreter aus Politik und Kultur, aber auch viele einfache Gläubige an der Heiligen Messe am Gaudersonntag teil. Der beeidruckende liturgische Beitrag der Kaiserjägermusik und des Zeller Kirchenchores, sowie der wunderbare und perfekt organisierte Rahmen halfen dabei die Herzen freudig zu Gott zu erheben.

Allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Festgottesdienstes beigetragen haben ein ganz herzliches Vergelts Gott.

Die erbauliche Predigt von Dekan Steinwender kann hier [17 KB] nachgelesen werden.

Motorradweihe in Thurnbach

Bereits zum wiederholten Male fand in unserer Filialkirche Thurnbach zu Beginn der Motorsportsaison eine Motorradweihe statt, wo Motorradbegeisterte und ihre Angehörigen um Gottes Schutz und eine gute Fahrt baten. Vertrauen wir alle Motorradfahrer dem heiligen Christophorus und ihrem Schutzengel an!

Endspurt zur Erstkommunion

Heute in einer Woche, am Fest Christi Himmelfahrt, werden unsere Erstkommunionkinder das erste Mal dem Herrn in der heiligen Eucharistie begegnen. Sie haben sich intensiv und mit großer Freude auf diese Begegnung mit Jesus vorbereitet, in der Schule, bei den Runden mit den Tischmüttern, vor allem aber auch durch die Heilige Beichte. Jeder Katholik schöpft Kraft und Gnade aus der Vereinigung mit unserem Herrn, Jesus Christus. Beten wir für unsere Erstkommunikanten um eine echte Freude über dieses Einswerden mit Jesus, um die Sehnsucht nach einer echten Freundschaft mit IHM und um Begleiter, die ihnen ermöglichen, oft zu Jesus zu kommen.

Im Bild die Erstkommunionkinder vom Gerlosberg.

Ministrantenzuwachs in Ramsau

Nach der Erstkommunion in Ramsau sind heuer sechs neue Ministranten zu den bisherigen neun, die diesen Dienst schon länger ausüben, dazugekommen. Mit großer Freude begrüßen wir die neuen Messdiener, wünschen ihnen viel Freude und Fleiß bei ihrem Dienst am Altar und hoffen, dass nach der Erstkommunion in Zell auch hier weitere Ministranten dazukommen.

Kirchenputz in Maria Rast



Mit viel Eifer wurde kürzlich unsere wunderschöne Wallfahrtskirche Maria Rast wieder auf Hochglanz gebracht. Viele fleißige Hände halfen zusammen, damit im Hinblick auf die kommenden Maiandachten und Hochzeiten das Kleinod am Hainzenberg wieder in seiner ganzen Schönheit erstrahlen kann. Vergelts Gott der Mesnerfamilie Huber und den fleißigen Helferinnen.

Reisebericht

Auf den Spuren vieler Heiliger durch Deutschland
Ein Pilgerbericht aus der Pfarre Zell

Vom 15. – 21. April machten sich 25 Pilger aus der Pfarre Zell mit einigen Gästen auf den Weg zu einer Deutschland Kultur- und Pilgerreise auf den Spuren vieler Heiliger.

Frau Mag. Rosemarie Graggaber verstand er vorzüglich, in verschiedenen Führungen und Beiträgen während der Fahrt, uns geographische, historische und vor allem auch kulturelle Reichtümer zu erschließen. Ihr gelang es meisterhaft, in ihren Erklärungen geistliche Bezüge herzustellen und auch auf das Wirken von Heiligen hinzuweisen, sodass ihre Führungen auch spirituelle Erlebnisse wurden.

Bei den täglichen Messen wurden speziell die Heiligen dieser Orte lebendig. Hier eine Kurzbeschreibung der Pilgerfahrt:

Die Reise begann am Montag bei herrlichem Wetter. Im Reisgepäck hatten wir auch eine Menge von Gebetsanliegen, die uns für diese Pilgerfahrt anvertraut wurden. Die erste Station war Augsburg, eine seit der Römerzeit bedeutsame Stadt. Dort wurden wir mit der Heiligen Afra (+304), einer frühchristlichen Heiligen und dem Heiligen Ulrich (890-973), der beim Sieg über die Ungarn in der Schlacht am Lechfeld (955) besondere Verdienste hatte, vertraut und erfuhren einiges über die Geschichte der Stadt Augsburg, ihre geistliche, politische und auch wirtschaftliche Bedeutung (Fugger etc.). In Augsburg sahen wir in St. Peter auch das Bild Maria Knotenlöserin, das Papst Franziskus auch in Argentinien verbreitet hat.

Wir fuhren weiter nach Rüdesheim-Eibingen an den Rhein, wo wir in der Abtei St. Hildegard und in der Pfarrkirche Eibingen mit dem Wirken der Mystikerin Hildegard von Bingen (1098-1179) vertraut gemacht wurden, die Papst Benedikt XVI. am 7. Oktober 2011 zur Kirchenlehrerin erhoben hat.

Bei schönem Wetter konnten wir auf einer Strecke von 70 km die wunderschöne Landschaft entlang des Rheines mit zahlreichen Burgen bestaunen, um dann den Dom von Köln zu besichtigen, in dem sich der Schrein der Heiligen drei Könige befindet, der von Palmyra über Konstantinopel und Mailand schließlich nach Köln gelangt war.

In Xanten trafen wir langjährige Zell-Urlauber, die durch die Pfarrhomepage auf unsere Pfarrwallfahrt aufmerksam geworden waren und im Dom, wo der Heilige Viktor verehrt wird, die Heilige Messe am Grab des seligen Märtyrers Karl Leisner (1915 – 1945) mit uns feierten.

Pfarrer Dr. Josef Wienecke, ein langjähriger Zell-Urlauber, erwartete uns dann in Dülmen, wo die Selige Katharina Emmerick (1774 -1824, Seligsprechung 2004) verehrt wird. Er erläuterte uns den Verlauf des Seligsprechungsprozesses und das Wachstum der Verehrung dieser großen Mystikerin, die anfangs auf manche Widerstände stieß (ein Prophet gilt nichts in seiner Heimat) und berichtete uns dann von ihren Visionen, der Stigmatisierung und ihren prägenden Einfluss auf viele später bedeutsame Persönlichkeiten. Pfarrer Wienecke führte uns dann in das Haus, in dem Katharina Emmerick gelebt hatte und geleitete uns dann in ein gutes Gasthaus, wo wir erfuhren, dass dieses von Zillertaler Handwerkern auf Vermittlung von Karl Platzer wunderschön eingerichtet worden war. Pfr. Wienecke erzählte uns viel über Mentalität und die geistliche Situation des Münsterlandes und zeigte uns in einem Stadtspaziergang Sehenswürdigkeiten von Münster, das im Krieg fast zur Gänze zerstört und in beeindruckender Weise wieder aufgebaut worden war.

Im Münsteraner Dom feierten wir die Heilige Messe z. E. des seligen Kardinals Clemens August von Galen (1878-1946, Seligsprechung 2005), der im dritten Reich in Predigten öffentlich das NS-Regime kritisierte und sich für die Ehre Gottes, den Glauben der Kirche und für den Schutz des Lebens gegen die Euthanasie wandte. Galen, der damit sein Leben riskierte, wurde auch der Löwe von Münster genannt. Dort beteten wir auch für Bischof Lettmann, der am Vortag (Dienstag, den 16. April) in Betlehem verstorben war und am 26. April im Dom zu Münster begraben wird.

Am 18. April fuhren wir nach Eisenach und gingen auf die Wartburg, wo die Heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231), eine große Heilige der Nächstenliebe und Reformerin gelebt und gewirkt hatte und wo sich auch der Reformator Martin Luther aufgehalten hatte. Dann ging es weiter nach Weimar in die Stadt der großen Dichter und Denker (Goethe, Schiller etc.).
Am 8. Wahltag von Papst Benedikt XVI. (19 April) fuhren wir von Weimar nach Halle und hörten dort im Zuchthaus „roter Ochse“ einen beeindruckenden Vortrag über den Strafvollzug im Dritten Reich und über das Schicksal des Vorarlberger Geistlichen Carl Lampert (1894-1944), der in Innsbruck Provikar von Bischof Rusch war und wegen seiner mutigen Haltung gegenüber dem NS-Regime verhaftet wurde, im KZ war, Gauverbot bekam und schließlich am 13. November 1944 in Halle wegen Spionage hingerichtet wurde. Als wir Halle verließen, läuteten die Kirchenglocken zum 68. Jahrestag der Befreiung durch die Alliierten am 19. April 1945.
Dann fuhren wir in die Lutherstadt Eisleben und besuchten das Kloster Helfta, welches im Mittelalter Zentrum der deutschen Frauenmystik war, nach der Reformation säkularisiert wurde und seit dem Fall der Mauer (1989) allmählich wieder revitalisiert und von Zisterzienserschwersten neu besiedelt wird. Hier feierten wir die Heilige Messe z. E. der Heiligen Gertrud von Helfta (1256-1302). Dann besuchten wir das KZ Buchenwald, einen Ort des Grauens, wo am 30. Mai 1940 der Tiroler Pfarrer Otto Neururer den Tod fand, weil er einen Häftling auf die Taufe vorbereitete.

Am Samstag, den 20. April fuhren wir nach Bamberg und besichtigen die wunderbare Altstadt mit dem Dom, in dem das heilige Kaiserehepaar Heinrich (973-1024) und Kunigunde (980-1033) begraben sind und verehrt werden. Dann ging es weiter nach Mindelstätten, wo in der Pfarrkirche Anna Schäffer (1882-1925) verehrt wird, die Papst Benedikt XVI. am 21. Oktober 2012 heilig gesprochen hat. Der dortige Pfarrer erläuterte uns das Leben, Wirken und die Spiritualität von Anna Schäffer Dort besichtigten wir auch das Haus, in dem Anna Schäffer gelebt hatte. Über Anna Schäffer wurde auch im Zillertaler Glaubensbote Nr. 89, Dez. 2012, S. 8-9 eine Kurzbiographie dargelegt. Dann ging es weiter nach Regensburg, wo Papst Benedikt XVI. als Dogmatiker auf der Universität und sein Bruder Georg als Domkapellmeister gewirkt hatten.

Am 4. Ostersonntag, dem Tag des guten Hirten und zugleich Gedenktag des Heiligen Konrad von Parzham war unser letzter Reisetag. Konrad von Parzam, der 41 Jahre lang an der Pforte des Kapuzinerklosters in Altötting als Heiliger des Alltags gewirkt hatte, wurde 1934 von Pius XI. heilig gesprochen. Dieser einfache heilige Pförtner wurde von vielen Gläubigen in der NS-Zeit als Gegenstück zum deutschen Herrenmenschen gesehen. Nach einem Stadtspaziergang durch Regensburg mit Dombesichtigung fuhren wir nach Altötting zum bedeutendsten Marienheiligtum Bayerns, wo die Patrona Bavariae, Maria als Patronin Bayerns verehrt wird. Benedikt XVI. und Alterzbischof Georg hatten von Kindheit an eine besondere Beziehung zur Mutter Gottes in Altötting. Bei der Heiligen Messe dankten wir der Gottesmutter für viele Eindrücke und geistliche Impulse auf dieser Pilgerfahrt, baten sie um die Gnade, dass vieles in uns zur lebendigen Quelle werde, gingen mit IHR, die alle Besonderheiten der Heiligen wie die Christusnähe, die Christusförmigkeit im Leiden und die Heiligkeit in einmaliger Weise verkörpert, zum guten Hirten, um ihn zu lobpreisen.

Ein besonderer Dank gilt Mag Rosemarie und Hans Graggaber für die exzellenten Beiträge und Führungen, dem Ehepaar Karl und Martina Bendl, die uns wunderbar chauffiert und betreut haben, Pfarrer Dr. Wienecke für gute Reisetipps und seine Führungen sowie Pfarrer Pritz Michael für seine geistlichen Beiträge.

Es war eine großartige Gemeinschaft in der der Gruppe und wir kamen nach Hause in der Überzeugung, dass die Pilgerfahrt für uns und die jeweilige Pfarre ein Segen war bzw. ist.
Weitere Bilder findet ihr in unserem Album.

Leitungswechsel beim Katholischen Bildungswerk

Im Rahmen des letzten Vortrags des Katholischen Bildungswerks Zell am Ziller, welcher in Zusammenarbeit mit dem EKIZ Zell stattfand, wurde Frau Gerlinde Fankhauser vom Direktor des Bildunsgwerks Salzburg, Andreas Gutenthaler, zur neuen Leiterin des örtlichen Bildungswerkes ernannt, nachdem Frau Bettina Rahm dieses Amt nach sechsjähriger Tätigkeit niedergelegt hatte. Zu Beginn des Abends bedankten sich sowohl Direktor Gutenthaler, als auch Dekan Steinwender, sowie Bürgermeister Robert Pramstraller bei der scheidenden KBW-Leiterin und wünschten ihrer Nachfolgerin viel Freude und Kraft bei dieser so wichtigen Arbeit als Bildungsnahversorger vor Ort.
Nach diesem kurzen offiziellen Teil folgte ein äußerst informativer und lebensnaher Vortrag des Referentenehepaares Maria und Richard Büchsenmeister zum Thema "Erzähl mir von der Liebe - Kindgerechte Sexualerziehung vom Kleindkindalter bis in die Vorpubertät", welcher bei den zahlreichen Zuhörern mit großem Interesse aufgenommen wurde.

Firmung mit Militärbischof Werner

Am Sonntag, 14. April kam Militärbischof Dr. Christian Werner nach Zell um den Firmlingen aus Zell, Ramsau und Gerlos das Sakrament der Firmung zu spenden. Nach dem feierlichen Einzug mit der Bundesmusikkapelle Gerlos, den Firmlingen und Paten und den Ministranten mit Bischof, Dekan und Kooperator folgte der Festgottesdienst, welcher vom Chor der Musik-Mittelschule Zell musikalische umrahmt wurde.
Militärbischof Werner erzählte den Firmlingen, dass er bei einer wenige Tage zurückliegenden Begegnung mit Papst Franziskus von der bevorstehenden Firmunt in Zell gesprochen habe und der Heilige Vater seinen Segen für die Firmkandidaten zugesagt habe.

Auf dem Foto: Firmling Tobias mit seiner eigens aus Amerika angereisten Oma und dem Firmspender und Dekan Steinwender
weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen in unserem Album

Zum Fest der Jugend nach Salzburg

Bereits zum wiederholten Mal gibt es die Möglichkeit, am Pfingstsamstag, den 18. Mai am Pfingstkongress der Lorettogemeinschaft, dem Fest der Jugend in Salzburg unter dem Motto "Neues Feuer braucht das Land" teilzunehmen. Alle Infos in unserer RubrikTermine

Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit

In ihren Visionen wurde Schwester Faustyna Kowalska der Wunsch Jesu mitgeteilt, dass die Kirche am Sonntag nach Ostern, dem so genannten Weißen Sonntag (weil vielerorts an diesem Tag das Fest der Erstkommunion gefeiert wird), das Fest Seiner Göttlichen Barmherzigkeit begeht. Im Jahr 2000 kam Papst Johannes Paul II diesem Wunsch nach und führte den Barmherzigkeitssonntag für die gesamte Kirche ein. In unserer Pfarre wird an diesem Tag traditionell die Glaubensprozession begangen, die wir in Verehrung des barmherzigen Jesus mit einer Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit in Maria Rast beschließen. Ab 14.00 Uhr und während der Andacht ist in Maria Rast Beichtgelegenheit. Das Sakrament der Versöhnung ist ein großes Geschenk der göttlichen Barmherzigkeit an uns Menschen. Näheres zum Thema Barmherzigkeitssonntag findet ihr auch hier.

Kirchenputz in Ramsau

Damit rechtzeitig zur bevorstehenden Erstkommunion die Kirche in Ramsau wieder blitzblank erstrahlt, braucht es viele fleißige Hände. Die Mamas der Erstkommunionkinder halfen wieder fest mit, und es machten allen sichtlich Freude. Ein herzliches Vergelts Gott an die Mütter, sowie an Gemeindearbeiter Manfred für die Unterstützung. Nach getaner Arbeit konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken.

Mehr Fotos vom Kirchenputz und auch vom Basteln des Firmplakats der Ramsauer Firmlinge (im Album Firmvorbereitung) in unserem Foto-Album.

Emmausgang nach Maria Rast


Wie schon viele Jahre zur Tradition geworden, machten sich auch heuer wieder viele "Emmausjünger" am Ostermontag um 04.30 Uhr bei herausfordernden Bedingungen (Umstellung Sommerzeit, winterliche Verhältnisse) von Ramsau aus auf den Weg nach Maria Rast, um dort um 06.00 Uhr die Heilige Messe zu feiern. Anschließend gab es dann das Frühstück im Mesnerhaus, das dieses Jahr von den Rohrbergern vorbereitet wurde. Ab 5 Uhr wurde dort der Kachelofen eingeheizt, Kaffee und Teewasser gekocht, bis die Sicherungen flogen und die schmackhaften Speisen angerichtet.

Auf diesem Wege ein herzliches "Vergelts Gott" den edlen Spendern:


Metzgerei Gasser
für die Wurst

Sennereigenossenschaft Zillertal Mitte für Milch, Butter, Käse, Kaffeemilch und Sepp Brindlinger für die Beschaffung

dem Gartenbau Kerschdorfer für die wunderschönen Narzissen und Primeln und Hotter Franziska für die Beschaffung

den Rohrberger Bäurinnen Hotter Johanna, Eberharter Burgl, Hotter Gertraud und Kammerlander Burgi für das köstliche selbstgebackene Brot, den Honig und die selbstgemachten Marmeladen

der Brindlinger Martha für die Bio-Oster-Eier, den guten Kuchen und den Schnaps

der Luxner Martha für die guten Mehlspeisen und ihrer Familie für Biertische und Bänke und das aufstellen

der Gastfamilie in Maria Rast für den guten Kuchen

dem Altersheim Zell am Ziller für das Geschirr, die XXL-Kaffeemaschine, Thermoskannen, Brotkörbe, Tischwäsche, Biertische und Bänke und der Kröll Elisabeth für die Bereitstellung

dem Markus und Tobias für ihre Hilfe beim Transport

der Jungscharr Zell für das Geschirr

allen, die beim Frühstück Geld gespendet haben - diese Spende kommt der Engelbert-Kolland-Verehrung für das im Sommer erscheinende Pilgerbüchlein zugute

und natürlich den fleißigen "Frühstücksrichterinnen" Brindlinger Martha, Luxner Martha und Egger Andrea!


in großer Dankbarkeit Herlinde Krucker - PGR Rohrberg

(weitere Bilder in unserem Album)

Palmsonntagsimpressionen

Sowohl in Zell als auch in Ramsau kamen wieder viele Mädchen mit ihren Palmbuschen und viele Burschen mit ihren Palmstangen, um gemeinsam bei der Feier des Palmsonntagsgottesdienstes in die Karwoche einzutreten.

Eindrücke von der Gipfelmesse am Mannskopf

Bei herrlichem Wetter trafen sich rund 100 Tourengeher und Engelbertverehrer zur Gipfelmesse auf dem Mannskopf oberhalb von Kapauns.

HABEMUS PAPAM

Quelle: presidencia.gov.ar

Kardinal Jorge Mario Bergoglio SJ (76 Jahre), Erzbischof von Buenos Aires wurde am 13. April im fünften Wahlgang zum Papst gewählt. Er gab sich den Namen Franziskus. Er ist damit der erste aus Lateinamerika stammende Papst und der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri.
In seiner ersten kurzen Ansprache von der Mittelloggia scherzte er, dass die Aufgabe des Konklaves, einen Bischof von Rom zu finden, erfüllt sei und seine Kardinalsbrüder ihn am Ende der Welt geholt hätten. Anschließend rief er zum Gebet für den emeritierten Papst Benedikt XVI auf. Vor dem Segen bat der Heilige Vater die versammelte Menschenmenge für ihn zu beten und Gottes Segen für ihn zu erbitten.

Aus Anlass der erfolgreichen Papstwahl wurden nicht nur die Glocken in unserer Pfarre geläutet, sondern es erklang auch eine festliche Bläserfanfare vom Zeller Kirchturm.

Video des ersten Auftritts des Papstes hier.

Auf dem Weg zur Firmung und Erstkommunion

Mit großer Freude bereiten sich unsere Firmlige und Erstkommunikanten auf den Empfang der heiligen Sakramente vor. Auch das Kennenlernen der eigenen Pfarre und des eigenen Gotteshauses stellen einen Schritt auf diesem Weg dar. Darüber hinaus umfasst die Vorbereitung die Vermittlung von Glaubenswissen, die Erfahrung der Gemeinschaft bei Bastelarbeiten oder gemeinsamen Aktivitäten und das lebendige Erfahren des Glaubens, zB durch das gemeinsame Gebet oder den Besuch der verschiedenen Gottesdienste.

Eindrücke der Sakramentenvorbereitung geben euch einige Fotos in unserem Album. Wir danken allen, die uns Fotos von den Firmstunden und der Erstkommunionvorbereitung zur Verfügung stellen und freuen uns darüber.

Firmlinge aus Mayrhofen beim seligen Engelbert

Bei der Engelbertwallfahrt am 2. März waren unter den Wallfahrern auch die Firmlinge der Pfarre Mayrhofen mit ihren Eltern und Paten, die sich gemeinsam mit Pfarrer Alois Moser auf den Weg zum seligen Engelbert gemacht haben. Mit einer sehr stimmungsvollen Lichterprozession zogen die Jugendlichen mit den Engelbertverehrern aus nah und fern zur Kirche hinauf und feierten anschließend die Wallfahrermesse, welche vom Zillertaler Jugendchor musikalisch gestaltet wurde. Möge der selige Engelbert den Jugendlichen ein Begleiter und Fürsprecher sein und sie ihn als treuen Helfer in allen Nöten erkennen.

Fotos in unserem Album.

Eheseminar in Zell

Das alljährliche Eheseminar im März in Zell ist schon ein Fixpunkt seit mehreren Jahren und wird von vielen Brautpaaren dies- und jenseits des Zillers gerne als Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe angenommen. In drei großen Themenblöcken über Kommunikation und Partnerschaft, Verantwortete Elternschaft und das Ehesakrament und die damit verbundene Liturgie werden den Paaren Anregungen für ein gelingendes Eheleben, bewährte Kommunikationsmodelle aber auch wichtige Informationen für die Trauungsliturgie mitgegeben. Eindrücke vom Eheseminar am 2. März findet ihr in unserem Fotoalbum.

Taufe von Elias

Am Sonntag, 24. Februar empfing Elias Ghazoul, der die zweite Klasse der Volksschule Ramsau besucht, während der Heiligen Messe, begleitet nicht nur von seiner Mama und seinem Paten, sondern auch den Erstkommunikanten und der ganzen versammelten Gottesdienstgemeinde das Sakrament der Taufe. Mit großer Freude wurde er so in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und kann sich nun mit seinen Schulkameraden ganz der Vorbereitung auf den Empfang der ersten Heiligen Kommunion vorbereiten.

Ministranten auf der Piste

Die Ministranten trafen sich am Donnerstag bei herrlichem Wetter zu ihrem Ministranten-Schitag mit Übernachtung in der Lischach Hütte.
Es wurde aber nicht nur Schigefahren, sondern auch viel gelacht. Wir freuten uns über die Katechesen von Kooperator Ferdinand Schnaiter und alle genossen die schönen Tage in dieser tollen Gemeinschaft.
Vergelts Gott der Zillertal Arena Gerlos für die zwei gratis Schitage aller Ministranten und allen, die mitgeholfen haben, dass die Ministranten wieder so unvergessliche Schitage erleben konnten.

Martina und Helene

Weitere Fotos findet ihr in unserem Fotoalbum

Beten und Fasten für den Papst

Wir laden alle Gläubigen ganz herzlich ein, in der Fastenzeit ganz besonders für Papst Benedikt XVI, das bevorstehende Konklave und den künftigen Papst zu beten und Opfer zu bringen. Eine Möglichkeit besteht darin, das nachfolgende Gebet täglich zu beten. Wir werden es auch bei allen Gottesdiensten und Andachten gemeinsam beten.

Allmächtiger ewiger Gott: Voll Dankbarkeit und Liebe blicken wir auf das Pontifikat von Benedikt XVI. Möge der Same des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, den er mit unermüdlichem Einsatz gesät hat, in den Herzen vieler Menschen aufgehen. Herr, stärke in uns das Vertrauen in Deine Zusage, dass der Fels Petri, auf den Du Deine Kirche gebaut hast, Bestand haben wird und die Mächte der Unterwelt ihn nicht überwältigen.
Dein Heiliger Geist erfülle uns mit Zuversicht in Deine Führung.
Erhöre unsere innige Bitte auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und schenke uns einen treuen, mutigen und starken Papst, der das Schiff der Kirche in Liebe, Güte und Festigkeit durch die stürmischen Zeiten lenkt. Amen.

Weiters laden wir euch ein, weitere Gebetsvorsätze oder eure Fastenopfer für den Papst zu verschriftlichen und in der Pfarrkirche in die dafür vorgesehene Box einzuwerfen.
Zettel für oben beschriebene Fastenbeiträge und die Gebetszettel liegen in den Kirchen auf, letztere können auch hier [115 KB] heruntergeladen werden.

Die Eltern kamen mit den Kindern...

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern zur Kindersegnung in die Pfarrkirche. Auch viele Täuflinge waren unter den Kindern, die von ihren Familien besonders dem Segen Gottes anvertraut wurden. Alle Kinder, sowohl die größeren als auch die ganz kleinen sind bei allen Gottesdiensten und liturgischen Feiern immer ganz herzlich willkommen und werden gerne auch bei diesen Anlässen gesegnet.

Firmlinge wallfahren zum seligen Engelbert Kolland

Zu einem besonderen Erlebnis in der Firmvorbereitung wurde die gemeinsame Engelbert-Fußwallfahrt für die Firmlinge unserer Pfarre am Fest Maria Lichtmess. Mit Kerzen ausgerüstet marschierten die Jugendlichen mit ihren Eltern und weiteren Engelbertwallfahrern dem Ziller entlang von Zell nach Ramsau, versammelten sich dort beim Musikpavillon, wo Dekan Steinwender die Lichtmessweihe vornahm und sich weitere Gottesdienstbesucher der Lichterprozession zur Kirche hinauf anschlossen. Möge der selige Engelbert Kolland den Firmlingen immer ein guter Begleiter und Fürsprecher sein, dem sich die Jugendlichen in allen Sorgen und Nöten anvertrauen.

Mehr Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum.

22000 Euro von Sternsingern ersungen

Auch 2013 waren wieder die Sternsinger in unserer Pfarre unterwegs. Am 2. Jänner zogen sie singend von Haus zu Haus, um den Menschen die Geburt des Erlösers zu verkünden, ihnen durch ihre Lieder Freude zu bereiten und sie um eine Spende für notleidende Kinder in Entwicklungsländern zu bitten. Insgesamt konnte ein stattlicher Betrag von etwas mehr als 22.000 Euro, davon 17.249,16 aus Zell (2012 waren es 16.548), 5.188,18 aus Ramsau und knapp 5.000 Euro aus Gerlos, wieder den Projekten der Sternsingeraktion zur Verfügung gestellt werden. Am Dreikönigsfest bzw. bei der Engelbertwallfahrt an dessen Vorabend haben die Sternsinger in Zell und Ramsau die Heilige Messe mitgestaltet.

Allen Betreuerinnen, Begleitpersonen, Sternsingern und Spendern ein ganz herzliches Vergelts Gott, möge Gott ihnen ihre Mühen und Großzügigkeit lohnen.

Jahresrückblick

Nun schauen wir auf 2012 zurück
voll Dankbarkeit für jede Freude, jedes Glück
Es waren aber auch schwere Stunden dabei
für die Menschen hier in unserer Pfarrei.

Durch die Taufe wurden 57 Kinder in Christus neu geboren
35 geliebte Menschen haben wir verloren.
Manche davon besonders tragisch und früh.
Wir gedenken aller und beten für sie.
Trost spendet nur ER, der Hilfe gewährt,
und uns und unsere Gebete hört.
Gott erfüllte auch so manche Bitte
und zeigte so sein Wirken in unserer Mitte.

Im Frühjahr haben wir einen neuen Pfarrgemeinderat erhalten,
dabei ermutigten wir die neuen Mitglieder und dankten den alten.

Auch eine Reise stand wieder auf dem Programm
2012 war Italien dran.
Von den Eindrücken einer solchen Reise wurde lange gezehrt,
bei manchem hat sich vielleicht der Glaube vermehrt.

Unserem Seligen wurde 2012 eine Kirche geweiht:
Eine Soldatenkirche in Graz – was für eine große Freud.
Unser lieber seliger Engelbert
wird auch von den 61 Firmlingen verehrt.
So wallfahrteten sie nach Ramsau zu ihm
und brachten ihm ihre Anliegen hin.
Wisst ihr, dass auch so mancher Tourengeher zu den Engelbertverehrern gehört,
mit einer Gipfelmesse im Schnee wurde er auch 2012 wieder geehrt.

Auch die Firmung wurde festlich begangen,
70 Kinder haben die Erstkommunion empfangen.
Wir hoffen, dass das, was durch das Sakrament gesät
im Leben der jungen Menschen auch aufgeht.
14 Paare traten vor den Traualtar
und sagten vor Gott und vor Zeugen zueinander JA.

Auch bei der Woche für das Leben haben wir wieder mitgemacht,
und aller ungeborenen Kindern besonders gedacht.
Als besonderer Gast aus Pakistan
kam Bischof Andrew zu Fronleichnam in unserer Pfarre an.
Es war eine spannende Begegnung für viele Leute,
von seiner Ermutigung und Stärkung zehren wir noch heute.
Viele haben durch eine Spende Gutes getan,
im Wissen, die Hilfe kommt am richtigen Ort an.

Im August wurde Altpfarrer Öttl 80 Jahr.
Viele Gläubige beglückwünschten den Jubilar.
Der Ramsauer Mesner Michl trat in den Ruhestand,
Helene Kreidl wurde zu seiner Nachfolgerin ernannt.
Auch unsere Sekretärin Thresal ist in Pension gegangen
Gerda Kröll hat als neue Sekretärin angefangen.

In Maria Rast, das als Kleinod unsere Pfarre ziert,
wurde in diesem Jahr das Dach renoviert.
Neu vergoldet wurden Kugeln, Kreuz und Hahn,
so dass alles wieder festlich erstrahlen kann.

Viel Gutes ist auch im Verborgenen geschehn,
oft kann man Nächstenliebe als Frucht der Gottesliebe sehn.

Wir schaun nach vorn in Zuversicht,
und bitten, liebster Vater, dich:
Gewähre uns auf allen Wegen
Stets deinen väterlichen Segen!