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Aktuelle Neuigkeiten und Berichte aus der Pfarre

Gebet zum Jahreswechsel

Herr, ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern
um Kraft für den Alltag.
Mach' mich erfinderisch, damit ich mich im
täglichen Vielerlei nicht verliere.
Laß mich die Zeit richtig einteilen und mich
herausfinden, was erst- und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Zucht und Maß, daß ich nicht durch
das Leben rutsche und auf Lichtblicke und
Höhepunkte achte, sowie mir Zeit für Besinnung,
Erholung und kulturellen Genuß nehme.
Träume helfen nicht weiter, weder über die Vergangenheit,
noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß im Leben
nicht alles glatt gehen kann, daß Schwierigkeiten
und Niederlagen, Mißerfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Schick mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe
zu sagen.
Viele Probleme lösen sich dadurch, daß man nichts tut.
Gib, daß ich warten kann. Schenke mir wahre Freunde
und laß mich diese Freundschaft wie eine zarte
Pflanze pflegen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff
mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreikchen,
die "unten" sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben
versäumen. Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte. AMEN

Der heilige Nikolaus in Zell

Auch in diesem Jahr hat der heilige Nikolaus wieder unsere Pfarre besucht. Bei der Schülermesse am Mittwoch, 7. Dezember ermutigte er die Eltern und Kinder die Freundschaft mit Jesus besonders durch den regelmäßigen Besuch der heiligen Messe zu pflegen. Jesus freut sich über jedes Kind, das am Sonntag zu den Gottesdiensten, am Mittwoch zur Schülermesse um 7.00 Uhr oder auch sonst zur heiligen Messe kommt.
Alle Kinder wurden mit einer kleinen Gabe vom Nikolaus für ihr Kommen belohnt.

Bilder von der Adventkranzweihe

Wir wünschen allen Pfarrangehörigen und Homepagebesuchern eine gesegnete und besinnliche Adventzeit!


Festlicher Cäciliengottesdienst

Am Christkönigsonntag feierten die Musikkapelle und der Kirchenchor Zell die Patronin der Kirchenmusik, die Heilige Cäcilia, mit einer äußerst erhebenden Messe für Chor und Blasorchester. Mit großer Verlässlichkeit und Selbstverständlichkeit nehmen Kirchenchor und Blasmusik ihre wichtigen Aufgaben bei der Gottesdienst- und Festgestaltung wahr, und das mit liturgischem Feingefühl und hohem musikalischen Niveau. Vor allem der Kirchenchor unterstützt die Pfarrgemeinde nicht nur bei den Hochfesten, sondern auch bei Begräbnissen und vielen weiteren Anlässen. Dekan Steinwender nahm das Cäcilienfest zum Anlass den Musikzierenden und allen in der Pfarre engagierten Sängern und Musikern für ihr Wirken zur Ehre Gottes ganz herzlich zu danken.

Missionsschwestern aus Peru zu Gast in Zell

Bereits zum wiederholten Mal haben Missionsschwestern aus Peru unsere Pfarre besucht. Am Mittwoch, 23. und Donnerstag, 24. November konnten sie beim Gottesdienst Gläubigen begegnen und um Unterstützung für ihre Mission bitten. An beiden Tagen besuchten sie auch Schulklassen der VS Zell und Ramsau und der HS Zell. Die Kinder sind immer wieder beeindruckt, wenn die Schwestern von der Schlichtheit und Armut in ihrer Heimat berichten und erzählen wie wertvoll die Spenden aus Europa besonders für die Kinder und deren Schulausbildung sind. Die Schwestern besuchen Familien auch in entlegenen Gebieten, sind wahre Missionarinnen und Seelsorgerinnen in unwegsamen Gegenden, wo oft lange Zeit kein Priester hinkommt. Wir können sie durch materielle Spenden, aber auch unser Gebet unterstützen.

Totengedenken in Ramsau

Am Seelensonntag, dem Sonntag nach Allerheiligen, feierte die Schützenkompanie Ramsau ihren Jahrtag, bei dem mit einem Gang auf den Friedhof besonders aller verstorbenen Schützenkameraden, sowie der gefallenen und vermissten Soldaten gedacht wurde.

Im Bild: Bataillonskommandant Sandhofer aus Hippach mit Vertretern der Öffentlichkeit und Dekan Steinwender
Denkmal für die Vermissten und Gefallenen

Katechistentreffen in der Pfarre Zell

Rund 20 Tiroler Katechisten, darunter fünf aus unserer Pfarre, trafen sich am Samstag, den 29. Oktober im Altenheim zu einem Fortbildungs- und Austauschtreffen. DDDr. Peter Egger, welcher auch als Referent beim Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten tätig ist, sprach zu den Katechisten über manch aktuelle Kritik an der Kirche und wie man als Gläubiger darauf antworten kann. Die Teilnehmer wurden durch die Ausführungen von DDDr. Egger sehr bestärkt und ermutigt und erhielten hilfreiche Anstöße und nützliches Hintergrundwissen. Nach einer gemeinsamen Heiligen Messe ließen die Teilnehmer den Tag bei einer Kurchenjause und interessanten Gesprächen ausklingen.

Wer Interesse an einer Ausbildung zum Katechisten hat, kann sich unter www.katechisten.org näher informieren.

Bildungswerkvortrag über eucharistische Wunder

Am Freitag, 28. Oktober referierte DDDr. Peter Egger in einem Vortrag zum Thema "Das ist mein Leib - das Wunder der wirklichen Gegenwart" über eucharistische Wunder aus vielen Jahrhunderten bis in die Jetztzeit, die auf beeindruckende Weise belegen, dass die konsekrierte Hostie mehr ist als ein besonderes Brot, nämlich wirklich der Leib Christi und der konsekrierte Wein wirklich das Blut Christi. Das Skriptum hat DDDr. Egger der Pfarre freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Interessierte können es im Pfarrhof abholen und die interessanten Ausführungen nachholen.

Papst Benedikt in Deutschland

Papst Benedikt XVI hat gerade einen Besuch in Deutschland absolviert. Die Pfarre Zell organisierte eine Fahrt nach Berlin, an der 44 Personen aus der Pfarre und der ganzen Erzdiözese teilnahmen. Die Gruppe hatte die Möglichkeit an der Heiligen Messe im Berliner Olympiastadion teilzunehmen und am nächsten Morgen eine Frühmesse zusammen mit Kardinal Meisner und rund zwanzig weiteren Bischöfen in der nahe des bezogenen Hotels gelegenen Kirche St. Ludwig zu feiern.
Es ist immer besonders ergreifend und erbauend, den Heiligen Vater bei Predigten und Ansprachen in seiner und unserer Muttersprache zu hören. Da einerseits die kirchliche Situation Deutschland der in unserer Heimat in mancherlei Hinsicht ähnelt und andererseits die Reden Papst Benedikts bei seinen Reisen immer auch über das Land und den Anlass hinausgehende Bedeutung haben, dürfen wir gewiss auch vieles, was er gesagt hat, auf unsere Situation in den Pfarren beziehen. So lenkte er den Blick bei seiner Predigt im Rahmen einer Heiligen Messe mit 70.000 Gläubigen, darunter vielen Jugendlichen und Frauen, im Berliner Olympiastadion auf die Schönheit und das Wesen der Kirche, ermutigte die Jugendlichen bei der Vigil in Freiburg keine Angst davor zu haben Heilige zu werden, trat bei der Begegnung mit den anderen Konfessionen für ein gemeinsames Zeugnis für Christus in einer zunehmend säkularisierten Welt ein und stellte bei der Ansprache vor dem Zentralkomitee Deutscher Katholiken fest, dass die Krise der Kirche in der westlichen Welt eine Krise des Glaubens sei, der man nicht mit strukturellen Reformen beikomme, sondern nur durch eine echte Erneuerung des Glaubens.

Alle Ansprachen können im Wortlaut unter
hier nachgelesen werden.

Bergmesse am Gerlosstein

Bei herrlichem Wetter fand auch heuer wieder am ersten Sonntag im September die Bergmesse am Gerlosstein statt. Umrahmt vom Kirchenchor und der Musikkapelle Zell konnten viele Bergfreunde und Gläubige Gott nicht nur in Seiner herrlichen Schöpfung, sondern auch in der Heiligen Eucharistie begegnen. 1948 war das Gipfelkreuz von den Veteranen und der katholischen Jugend aus Dankbarkeit errichtet worden. Näheres darüber findet ihr im aktuellen Glaubensboten. Kirchenchormitglied Karl Frontull, welcher bei der Bergmesse auch den Chor dirigierte, war 1948 bei der Kreuzerrichtung dabei.

Danke allen, die zum Gelingen der Bermesse beigetragen haben, allen Mitfeiernden, besonders den Kindern vom Alpenverein, die die Fürbitten vorgelesen haben.

Engelbertwallfahrt mit Neupriester Bernhard Kopp

Neupriester Bernhard Kopp
Neupriester Bernhard Kopp

Bei der Monatswallfahrt zu Ehren des seligen Engelbert Kolland am 3. September feierte Neupriester Bernhard Kopp aus Absam die Wallfahrermesse und spendete anschließend sowohl den allgemeinen als auch einen Einzelprimizsegen. Zur Wallfahrt waren wieder viele Engelbertverehrer aus nah und fern nach Ramsau gekommen. Auch die Nachtanbetung wird in der Bevölkerung sehr gut angenommen und so finden sich neben jenen, die sich freiwillig für eine Anbetungstunde gemeldet haben, auch mitten in der Nacht immer wieder zahlreiche stille Beter, die ihre Anliegen auf die Fürsprache des seligen Engelbert hin dem Herrn, der im Allerheiligsten zugegen ist, anvertrauen.

Weitere Bilder findet ihr auf der neu eingericheten Engelberthomepage unter www.engelbert-kolland.at

Zillertaler beim Weltjugendtag in Madrid

Fotos mit Eindrücken vom Weltjugendtag findet ihr in unserem Album, ein Bericht folgt im nächsten Pfarrbrief!

50. Todestag von Leonhard Steinwender

Am 22. August 2011 jährt sich zum 50. Mal der Todestag des KZ-Priesters Leonhard Steinwender, eines Verwandten unseres Dekans. Schon vor dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland warnte er vor den Gefahren des Nationalsozialismus und seiner gottlosen und menschenverachtenden Ideologie. Er wurde daraufhin nach 1938 für zwei Jahre im KZ Buchenwald inhaftiert. Nach dem Ende der Naziherrschaft veröffentlichte er das Buch "Christus im KZ" und wurde mit der Gründung einer Kirchenzeitung beauftragt. 1945 erschien der erste Rupertibote (heute Rupertusblatt)

Eine Kurzbiografie kann hier [64 KB] nachgelesen werden.

Eine ausführliche Darstellung des Lebens und Wirkens des KZ-Priesters findet sich im 2002 erschienen Buch "Faszinierende Gestalten der Kirche Österreichs" (Bd. 5, Domverlang, Jan Mikrut Hg., ISBN 3-85351-172-4)
Auch die Diplomarbeit (Die Auseinandersetzung der christlichsozialen Tageszeitung „Salzburger Chronik“ und ihres Chefredakteurs Leonhard Steinwender mit dem Nationalsozialismus von 1934 bis zum „Anschluss“, Salzburg 1994 )
und Dissertation (Kirche und Nationalsozialismus im Salzburger Bezirk Lungau 1930 bis 1945) von Dekan Dr. Steinwender, welche unter dem Titel Die Geschichte einer Verführung. Kirche und Nationalsozialismus im Salzburger Bezirk Lungau 1930 – 1945 im Buchhandel erhältlich ist
können in der Pfarrbüchere entlehnt werden.

Kräuterweihe in Ramsau

Zur traditionellen Kräuterweihe am 15. August versammelten sich wieder viele Gläubige in Ramsau, um die Muttergottes zu Ehren und die mitgebrachten Kräuterbuschen segnen zu lassen. Durch die anspruchsvolle katechetische Predigt von Pfarrer Hirnsperger über das Festgeheimnis der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel und die feierliche musikalische Gestaltung durch die Haslacher Diandln kam die Festfreude des Feiertages besonders zur Geltung.

Weltjugendtag in Madrid

Eine kleine Gruppe junger Menschen aus dem Zillertal hat sich gemeinsam mit Kooperator Schnaiter auf den Weg nach Madrid gemacht, um dort gemeinsam mit rund einer Million Jugendlichen den Heiligen Vater zu treffen und in besonderer Weise Christus zu begegnen. Durch die Teilnahme an früheren Weltjugendtagen durch einige junge Menschen aus unserer Pfarre sind bereits einige tiefe Freundschaften zu Gott entstanden.

Gemeinsame Sitzung von PGR Zell und Gerlos

Auf Einladung von Pfarrgemeinderätin Helene Kreidl aus Ramsau trafen sich die PGR aus Gerlos und Zell mit Dekan Steinwender und Kooperator Schnaiter zu einer gemeinsamen Sommersitzung - wenn auch bei herbstlichen Witterungsverhältnissen - und anschließendem Grillen auf der Alm von Familie Kreidl in Gerlos. Die Sitzung bot Gelegenheit Aktuelles aus den Pfarren zu berichten und einige Anliegen zu besprechen. Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemütliches Essen bei dem buchstäblich über Gott und die Welt diskutiert werden konnte. Es wurde vereinbart, sich wieder einmal zu treffen, um sich auszutauschen und gegenseitig zu bestärken.

Ein herzliches Vergelts Gott an Helene und ihre Familie für die Einladung und die Bewirtung, besonders auch an die Grillmeister Peter und Michael.

Engelbertprozession in Ramsau

Am 10. Juli, dem Todestag des seligen Engelbert Kolland, fand die traditionelle Engelbertprozession in Ramsau statt. Festprediger war dieses Mal P. Josef, Quardian im Franziskanerkloster Schwaz, der in seiner erbauenden Predigt betonte, dass jeder von uns von Gott persönlich angesprochen werde. Schon am Beginn der Schöpfung sei das souveräne und freie "es werde" Gottes gestanden, dass er auch jedem von uns zugesprochen habe: Ich will, dass DU wirst. Er forderte die Gottesdienstbesucher auf, sich zu fragen, wie sie auf dieses Wort Gottes antworteten und spannte so den Bogen zum Sonntagsevangelium, dem Gleichnis vom Samen, ein Sinnbild für das Wort Gottes, der auf unterschiedlichen Boden fällt. Besonders verwies P. Josef auf das Vorbild des seligen Engelbert, der schon als Kind gerne betete und selbst im Angesicht des Todes, in seinen Peinigern den Freund erkennen konnte und mutig Zeugnis ablegte. Dekan Steinwender berichtete, dass es bereits erste Gebetserhörungen auf Fürsprache des seligen Engelbert gibt und ermutigte am Schluss des Gottesdienstes alle Teilnehmer, das Gebet zum seligen Engelbert besonders zu pflegen und ihn in persönlichen Anliegen anzurufen. In diesem Sinne wurde dann auch beim Lochhäusel, dem Geburtshaus des seligen Engelbert, gemeinsam das Engelbertgebet gebetet. Beim Gottesdienst und der Prozession war erstmals auch die kürzlich gegründete Engelbert-Kolland-Gemeinschaft dabei.

Vergelts Gott allen mitwirkenden Gruppen und Vereinen, allen die einen Dienst versehen haben und allen stillen Helfern im Hintergrund.
Bilder von der Prozession findet ihr wie üblich in unserem Fotoalbum.

Frauenrundenleiterin wird 70

Am Freitag, den 8. Juli feirte Frau Anni Gstrein, langjährige Leiterin der Frauenrunde Zell am Ziller ihren 70. Geburtstag. In den letzten Jahrzehnten leitete sie nicht nur die Geschicke der Frauenrunde, sondern brachte sich auch auf vielfältige Weise ehrenamtlich im Pfarrleben ein.
Nach der Abendmesse gratulierten die Mitglieder der Frauenrunde zusammen mit weiteren Freundinnen und Wegbegleiterinnen mit einem musikalischen Gruß in Form eines umgetexteten Liedes. Dekan Steinwender und Kooperator Schnaiter schlossen sich den Glückwünschen an.
Weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen und Vergelts Gott für das pfarrliche Engagement.

In Memoriam Otto von Habsburg

In den frühen Morgenstunden des 4. Juli verstarb Otto von Habsburg, Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl im Alter von 98 Jahren in seinem Haus in Pöcking am Starnberger See. In unserer Pfarre wurde die Sterbeglocke für ihn geläutet.

Am 16. Juli wird Otto von Habsburg in der Kapuzinergruft in Wien beerdigt werden.

An dieser Stelle wollen wir uns besonders an den Besuch von Erzherzog Otto von Habsburg in der Pfarre Zell im Jahr 2009 erinnern. Es war sein letzter öffentlicher Auftritt in Österreich. Seine Worte können gewiss als Vermächtnis für unser Land verstanden werden.

Inhalt seiner Rede
hier [31 KB] nachlesen! Parte ansehen!

Siehe auch Kommentar der Woche, diesmal zum Thema : Heimat bist du großer Söhne

Die Biografie von Otto von Habsburg kann in unserer Pfarrbücherei ausgeliehen werden.

Bericht aus dem Pfarrbrief:

Tirol 1809-2009 – Otto von Habsburg in Zell


Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Tiroler Freiheitskampfes unter Andreas
Hofer lud das Katholische Bildungswerk Zell in Zusammenarbeit mit der
Schützenkompanie Zell und tatkräftig unterstützt vom Zeller Bürgermeister
Walter Amor zu einem Vortragsabend mit DDDr. Peter Egger aus Brixen und dem
96-jährigen Erzherzog Dr. Otto von Habsburg ein.
Den Vorträgen ging ein Festgottesdienst zu Ehren des seligen Kaiser Karl
mit unserem Kirchenchor voraus. Nach der Messe gab es einen landesüblichen
Empfang für den Ehrengast Dr. Otto von Habsburg durch die Zeller
Schützenkompanie und die Bundesmusikkapelle mit einer Abordnung aus Gerlos.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Bürgermeister ging es ab in die
Aula zu den Festvorträgen. Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa begrüßte
den Ehrengast in bewegenden Worten und verwies auf seine Verdienste für
Österreich und Tirol.
Im hervorragenden Einführungsreferat über die Biographie des Sandwirts aus
dem Passeiertal und die historischen und religiösen Hintergründe des
Aufstandes von 1809 zeigte DDDr Peter Egger Andreas Hofer als mutigen Mann,
dessen Rechtschaffenheit und christliche Menschlichkeit im Kampf vor allem
auch um die Freiheit im Glauben ihm sogar den Respekt seiner Feinde
einbrachte. Sein großes Gottvertrauen, die selbstverständliche Frömmigkeit
und der wahrhaft menschliche Umgang selbst mit seinen Gegnern machen ihn zu
einem großen Vorbild für uns alle.
Den Höhepunkt des Abends bildete schließlich der Vortrag von Dr. Otto von
Habsburg, der die Zuhörer durch seine außerordentliche geistige Frische,
seine fast jugendliche Begeisterung für Europa und seine liebenswürdige
Ausstrahlung beeindruckte. Er verwies darauf, dass die gegenwärtige
Wirtschaftskrise eine moralische Krise sei und wurde nicht müde, die
Besinnung auf das Christentum als Fundament Europas und einen Platz für Gott
auch in der Öffentlichkeit, z. B. in Dokumenten wie der EU-Verfassung,
einzufordern. Mit großer Geduld erfüllte er auch die vielen Autogrammwünsche
der Anwesenden. Beeindruckend war auch, welche Freude und Dankbarkeit Dr.
Otto von Habsburg ausstrahlte und welchen Geist der Demut und des Dienens er
verkörperte. An ihm konnte man einen hochgebildeten Menschen erleben, der
mit Leib und Seele Politiker und zugleich aus tiefstem Herzen überzeugter
Christ ist, einen Mann mit einer großen Heimatliebe, der zugleich mit ganzem
Herzen Europäer ist. Mehrmals bedankte sich Otto von Habsburg dafür, dass
wir mit einer Heiligen Messe begonnen haben. Schon sein Vater, der Selige
Karl, war es gewohnt, jeden Tag der Heiligen Messe beizuwohnen.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir einen so hohen Gast in Zell
begrüßen durften. Es war sicher ein einmaliges, für Zell historisches
Ereignis.

DVDs des Vortragsabends können bei k-TV, Cds bei Radio Maria bestellt werden.
Mehr Bilder in unserem Foto-Album

Linktipps für alle, die noch mehr über Otto von Habsburg lesen möchten:

Otto von Habsburg als Vorbild
Otto von Habsburg, der Sohn eines Seligen
Die Habsburger und Mariazell
Interview mit Otto von Habsburg über die EU


Begegnung mit Bischof Andrew aus Pakistan

Von 1. bis 3. Juli war Bischof Dr. Andrew Francis aus der Diözese Multan in Pakistan in unserer Pfarre zu Gast. In diesen Tagen zelebrierte Bischof Andrew die Heilige Messe am Herz Jesu Fest, beim Patrozinium in Maria Rast und bei der Engelbertwallfahrt, sowie beim Pfarrgottesdienst, der am Sonntag von Radio Maria live übertragen wurde und konnte so vielen Menschen in unserer Pfarre begegnen. Seine Dolmetscherin Marianne Grundberger und das Ehepaar Harder aus Lustenau begleiteten den Bischof. Werner Harder stellte in einem Multimedia-Vortrag am Freitag das Wirken des Bischofs in seiner Diözese vor und zeigte unter anderem Bilder der Flutkatastrophe des Jahres 2010 und wie durch österreichische Unterstützung den Menschen vor Ort geholfen werden konnte. In der anschließenden Fragerunde berichtete der Bischof von den unvorstellbaren Verfolgungen und Gefahren, denen Christen in Pakistan ausgesetzt sind. Er selbst ist ein wirklicher Glaubenszeuge, der bereits knapp einem Attentat entgangen ist und unter Todesgefahr lebt und wirkt. Bei den Gottesdiensten betonte er, dass die Christen in seiner Heimat starke und mutige Christen im Westen brauchten, die nicht den Islam bekämpfen, sondern das Evangelium verkünden und leben und erinnerte immer wieder an den vorbildlichen und einmaligen Einsatz des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. für die unterdrückte christliche Minderheit.

Immer wieder hat Bischof Andrew auch davon gesprochen, dass die Christen heute in Pakistan unter ähnlichen Umständen leben, wie der selige Engelbert vor 150 Jahren. Die Verehrung des Märtyrers in unserer Pfarre verbindet uns besonders mit der christlichen pakistanischen Bevölkerung, die ebenfalls ein Martyrium erleidet. Immer wieder versicherte der Bischof besonders für uns und unsere Heimat zu beten und bat alle Gläubigen dasselbe auch für die Christen in Pakistan zu tun.

Außer dem Gebet braucht der Bischof dringend Hilfe um Schulen zu errichten, die die Kinder verschiedener Glaubensrichtungen ein friedliches Miteinander lehren und so eine Investition in eine friedvolle Zukunft des Landes sind.

Die Begegnung mit Bischof Andrew war sicher ein Gnadenereignis durch seine erbauenden Hirtenworte, durch die Informationen, die uns die Augen für die Not unserer Mitbrüder geöffnet haben und durch die Erfahrung einer echten Weltkirche anzugehören.

Gottesdienst für das Leben

Im Jahr 2011 wurde die so genannte „Woche für das Leben“ erstmals in allen österreichischen Diözesen begangen. In unserer Pfarre haben wir uns schon seit mehreren Jahren an dieser Lebensschutzaktion beteiligt. Musikalisch unterstützt vom Zellberger Kinderchor feierten wir einen Familiengottesdienst und begegneten dem, der selbst das Leben ist und alles Leben gibt. Danke den Kindern des Chores für ihren fröhlichen Lobpreis.

Anschließend konnte mit der Einweihung einer Gedenkstätte für ungeborene Kinder ein lange gehegtes Projekt verwirklicht werden. Diese Stätte soll ein Ort des Trostes und der stillen Erinnerung für alle Eltern sein, die ein Kind durch eine Fehl-oder Todgeburt verloren haben und uns durch die Wertschätzung gegenüber den vor der Geburt verstorbenen Kindern vor Augen führen, dass jedes Kind kostbar, einzigartig und von Gott geliebt ist und dass die Pfarrgemeinde an der Trauer der Betroffenen Anteil nimmt. Möge diese Botschaft auch jene, die innerlich um ein Ja zu ihrem ungeborenen Kind ringen, dazu ermutigen, ihr Kind anzunehmen und sich der Hilfe Gottes anzuvertrauen.

Unser besonderer Dank gilt der Gemeinde Zell für die wohlwollende Unterstützung unseres Anliegens und die Bereitstellung einer geeigneten Grabstelle, sowie der Firma Guggenberger aus Kramsach für die wunderbare Umsetzung unserer Idee. Danke auch dem Blumenhaus „LaFleur“ für die Blumenspende zur Einweihung und Familie Geisler (Reischer) für die Anbringung eines Transparents zur Woche für das Leben.

Dieser Familiengottesdienst bat den Jungscharkindern und Firmlingen auch Gelegenheit, um nach den Feierlichkeiten bei einem Basar selbstgebastelte Kleinigkeiten, wie Rosenkranzarmbänder oder Glückwunschkarten zu verkaufen. Es war den Kindern ein Herzensanliegen, den Reinerlös den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Japan zugute kommen zu lassen. Es wird damit ein Projekt der Caritas unterstützt, das obdachlos gewordenen Kindern ein neues Zuhause gibt. Insgesamt konnte die ansehnliche Summe von 1305 € überwiesen werden.Danke den Jungscharleiterinnen, allen Bastlern und Helfern und allen, die fest „eingekauft“ haben.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch Annelies Brugger als Jungscharleiterin bedankt und verabschiedet. Dekan Steinwender hob ihr jahrelanges Engagement hervor und lobte die vielen positiven Akzente in der pfarrlichen Kinder- und Jugendarbeit. Vergelts Gott, Annelies.

Alle Gottesdienstteilnehmer konnten den Vormittag gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Widumsgarten ausklingen lassen und wirklich – wie es dem Motto der „Woche für das Leben“ entspricht, das Leben feiern. Vergelts Gott allen, die durch eine süße oder würzige Bäckerei zu diesem Fest beigetragen haben.





Der Pfarrer von Ars in Zell

Zum heurigen Fronleichnamsfest durften wir wieder einen hohen Gast aus Frankreich begrüßen, der uns als Pfarre ein besonderes Geschenk mitbrachte,
eine außergewöhnlich kostbare Reliquie des Heiligen Pfarrers von Ars als Leihgabe. Olivier Berend ist Pfarrer in Montemerle mit 10 weiteren
kleineren Pfarreien und zugleich Official und Kanzler der Diözese Ars. Er kommt seit 20 Jahren regelmäßig auf Urlaub nach Zell und feiert jedes Jahr mit der
Pfarre Zell Fronleichnam. Heuer konnte wir mit ihm sein 10-jähriges Priesterjubiläum feiern. Am 24. Juni 2001 empfing er in Ars die Priesterweihe.

In der Predigt erwähnte Dekan Steinwender dankbar das kostbare Geschenk und verwies darauf, dass Kanzler Olivier nun der Pfarre ein noch größeres
Geschenk machen werde, indem er uns durch die Wandlungsworte Gott selbst, den Leib Christi bringen werde.

Die Reliquie vom Pfarrer von Ars

Die nach dem Herzen des hl. Pfarrers von Ars wohl kostbarste Reliquie bzw. Zusammenstellung von Reliquien dürfen wir bis zum September in der Pfarrkirche Zell verehren. Diese sei hier nun kurz beschrieben.

Diese Reliquie enthält als Kernstück ein kleines Glas mit dem Blut des Pfarrers von Ars, ein Kreuz mit Holz vom richtigen Kreuz Christi, das der Pfarrer von Ars in Besitz hatte, einen besonders wertvollen Rosenkranz, den der Pfarrer von Ars gebetet hatte, eine Vase mit Holz aus dem Beichtstuhl des Pfarrers von Ars, eine Kette mit vier Gliedern, die vom Bußgürtel des Pfarrers von Ars stammen sowie diverse Stoffreste von Rochette, Talar etc., Knöpfe und weitere Reliquien (Zahn, Nägel etc.) sowie vom Pfarrer von Ars gesegnete Asche.

Verehrung der Reliquie in der Pfarrkirche Zell

Die kostbare Leihgabe, die Reliquiensammlung des Pfarrers von Ars, wurde beim Fronleichnamsfest auf den Zelebrationsaltar gestellt und bei der
Prozession, die in der Kirche gehalten wurde, von zwei Seminaristen mitgetragen. Sie wird bis zum Herz-Jesu-Fest bei den Gottesdiensten aufgestellt und anschließend bis Mitte September auf dem Hochaltar der Pfarrkirche zu sehen sein.

Einen ausführlicheren Bericht mit weiteren Informationen zum Pfarrer von Ars findet ihm im nächsten Glaubensboten.

Eindrücke vom Pfingstkongress in Salzburg

Am Pfingstsamstag startete eine kleine Gruppe Jugendlicher (und jung Gebliebener) gemeinsam mit unserem Herrn Dekan zum Pfingsttreffen der Lorettogemeinschaft nach Salzburg. Als Einstieg durften wir in der wunderschönen Johannes-Kapelle im Kloster Nonnberg eine heilige Messe feiern. Gut vorbereitet ging es dann zur Universitätskirche, wo wir beim Nachmittagsprogramm teilnehmen durften. Der Lobpreis mit Orchester war erfrischend und mitreißend. Alle sangen mit vollem Herzen mit. Anschließend erzählte ein junger Mann aus Krimml sehr humorvoll seine Lebensgeschichte, viele Glückssituationen, die dann doch wieder bald vorbei waren und wie er bei Gott die wahre Freude und wahre Freunde gefunden hat. Er sprach von der Bedeutung des Gebetes und wie wichtig die Beichte für ihn war und ist. Dies hat uns alle sehr beeindruckt. Dann aber kam ein beeindruckender Vortrag von Ivan Dragicevic aus Medjugorje, der die Jugendlichen zum Glauben, zum Gebetsleben und besonders zum Empfang der Sakramente ermutigte. Im Anschluss an seinen Vortrag beteten wir gemeinsam den Rosenkranz.
Danach begaben wir uns nach einer kurzen Kaffeepause um 20.00 Uhr in den Salzburger Dom zum Barmherzigkeitsabend. Der Dom war bis zum letzten Platz gefüllt, viele Jugendliche saßen im Mittelgang und in den Seitenschiffen. Es wurde wieder gesungen und angebetet und die Menschen standen Schlange, um bei einem der vielen Priester, die da waren, die Beichte abzulegen und sich wieder mit Gott zu versöhnen. Diese Ruhe und Freude ist schwer zu beschreiben. Es war spürbar, dass Pfingsten ist, dass der Heilige Geist wirkt.
Nach Zell ist es weit, und so machten wir uns um 21.00 Uhr auf die Heimreise. Danke an Karl Bendl, dass er uns trotz Pfingstverkehr so reibungslos und verlässlich chauffiert hat. Wir waren uns alle einig: Nächstes Jahr fahren wir wieder! Und vielleicht fährt dann der eine oder die andere von euch auch mit?!

Kathrin Ender

Tipp:
Fotos, Videos und Zeugnisse, sowie die Vorträge zum Nachhören unter
www.loretto.at oder einfach CD bei Radio Maria bestellen.

Bericht von der Wallfahrt nach Malta

Die diesjährige Diözesanwallfahrt der Erzdiözese Salzburg mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser führte auf die Insel Malta. Unter den 138 Wallfahrern, die sich am 3. Juni auf den Weg machten, befanden sich auch 15 Gläubige aus der Pfarre Zell mit Dekan Steinwender.

Die sehr kleine, flächenmäßig weniger als ein Drittel des Zillertales (316 km)umfassende aber mit über 400.000 Einwohnern dicht besiedelte Inselgruppe (Hauptinsel Malta, Gozo und einige kleine Inseln) liegt 100 km südlich von Sizilien, 250 km westlich von Tunesien und nördlich von Libyen und ist reich an Geschichte und geistlichen Schätzen.

Malta, das seit Jahrtausenden ein bedeutender Brückenkopf zwischen Europa und Afrika war und im Ringen zwischen dem christlichen Westen und dem osmanischen Reich besondere Bedeutung hatte, erlebte in der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens (1530 – 1798) eine besondere Blüte. Viele prachtvolle Kirchen, Klöster und Paläste zeugen von dieser Glanzzeit.

Die christliche Bedeutung Maltas mit seinen gut 365 Kirchen geht zurück auf den Apostel Paulus, der auf seiner Gefangenschaftsreise von Cäsarea nach Rom vor Malta Schiffbruch erlitt und auf der Insel überwintern musste, wie dies im Kapitel 27 der Apostelgeschichte berichtet ist. Aus dem Schiffbruch des Apostels wurde ein Segen für die Insel, die mit dem Evangelium beschenkt wurde.

Ein besonderes Ereignis in der Geschichte Maltas war die Verteidigung gegen die Osmanen, wo knapp 10.000 Mann gegen einen vierfache osmanische Übermacht standhielten, sodass die Osmanen nach erbitterten Kämpfen und herben Verlusten am 8. September 1565 abzogen.

Zum Programm der Wallfahrt gehörten der Besuch der Inselhauptstadt Valetta mit Besichtigung der Co-Kathedrale, den Palast des Großmeisters und weiterer Sehenswürdigkeiten, der drei Städte vor Valetta, ein Ausflug auf die Schwesterinsel Gozo mit Besichtigung der dortigen Hauptstadt Victoria, eine Fahrt nach Mosta mit Besichtigung der einmaligen Marienkriche, deren Riesenkuppel zu den größten der Welt zählt und ein Besuch in der ehemaligen mittelalterlichen Hauptstadt Mdina. Zum Besuchsprogramm gehörte auch die Besichtigung alter Tempelanlagen der Megalith-Kultur, der Besuch von Gärten und eines Kunsthandwerkzentrums, die Überfahrt zur St. Paulus-Insel, die Besichtigung der Höhlenkirche mit der auf Stein gemalten Marienikone und schließlich eine „Drei Städte“-Hafenrundfahrt, die uns nochmals die beeindruckenden Befestigungsanlagen vermittelte.

Höhepunkte der Tagesausflüge waren jeweils die Heiligen Messen, die wir gemeinsam mit dem Herrn Erzbischof feiern durften und die durch einen Chor, der sich aus den Pilgern mit einem erfahren Chorleiter gebildet hatte, bereichert wurden. Bei den Messen und beim täglichen Morgenlob im Bus vertrauten wir Gott persönliche und uns von anderen Menschen überbrachte Anliegen an. Die Pilger kehrten am 10. Juli geistlich reich beschenkt und beeindruckt von den vielen Glaubenszeugnissen nach Hause zurück.

Ein Predigt von Dekan Steinwender in der Kirche Maria Geburt (Siegeskönigin) in Mellieha zum Thema Schiffbruch und Sieg in der Geschichte Maltas und im Leben des Gläubigen ist hier [21 KB] einsehbar. Ebenfalls gibt es eine Fotodokumentation von der Pilgerreise, die noch ergänzt werden wird durch einen Film.

Gottesdienstübertragungen aus Maria Rast

Vom 6. bis 8. Juni hat Radio Maria drei Heilige Messen aus der Wallfahrtkirche Maria Rast live übertragen.

Am Montag feierte der Pfarrer von Stumm Hanspeter Proßegger eine Herz-Jesu- Messe, am Dienstag und Mittwoch zelebrierte Kooperator Ferdinand Schnaiter, musikalisch begleitet wurden die Gottesdienste von der kurzfristig zusammengefundenen Lobpreisgruppe Maria Rast und dem Haslacher Kinderchor.

Allen Eltern, sowie den Verantwortlichen der Volks- und Hauptschule und des Kindergartens ein herzliches Vergelts Gott dafür, dass sie es den Kindern ermöglicht haben, bei der Heiligen Messe um 8.00 Uhr dabei zu sein. Nach dem Singen konnten sich die Kinder bei einem Frühstück im Mesnerhaus stärken.


Danke auch dem Team von Radio Maria für die Übertragung und allen, die am Hainzenberg oder zuhause vor dem Radio mitgefeiert haben.

Erstkommunion in Zell am Ziller

Am Fest Christi Himmelfahrt feierten 34 Kinder aus Zell, Zellberg, Gerlosberg, Rohrberg und Hainzenberg ihre erste Heilige Kommunion. Mit großer Freude und echtem Eifer haben sich die Kinder im Religionsunterricht, in der pfarrlichen Vorbereitung durch die Tischmütter, durch den Besuch der Wandermuttergottes in den Familien und vor allem durch den Emfpang des Beichtsakramentes auf die Begegnung mit dem in der Hostie verborgenen Jesus vorbereitet.
Ein herzliches Vergelts Gott den Religionslehrerinnen und allen Lehrpersonen der Volksschulen, dem Schulchor für die musikalische Gestaltung und allen (besonders auch jenen, die für die Erstkommunikanten gebetet haben), die durch ihre Mithilfe dazu beigetragen haben, dass die Erstkommunion ein echtes Fest der Freude für die Kinder wird.

Allen Erstkommunionkindern aus der Pfarre wünschen wir, dass sich die Freundschaft mit Jesus durch den regelmäßigen Empfang des Altarsakramentes , zB bei den Sonntagsgottesdiensten oder der Schülermesse stetig vertieft.

Jesus freut sich auf euch!

Fotos der Erstkommunion findet ihr im Foto-Album

Impuls zum Tag des Lebens am 1. Juni

Von Mitte Mai bis Ende Juni werden in vielen Pfarren in ganz Österreich Akzente für den Lebensschutz gesetzt. In Zell feiern wir einen Familiengottesdienst am 26. Juni um 8.30. Bei dieser Gelegenheit soll auch die neu errichtete Gedenkstätte für ungeborene Kinder im Friedhof eingeweiht werden. Nähere Infos folgen.

Erstkommunion in Ramsau

Am Sonntag, den 22. Mai traten 21 Ramsauer Kinder erstmals zum Tisch des Herrn, um den "verborgenen Jesus" in der Heiligen Kommunion zu empfangen. Gewissenhaft vorbereitet durch Religionslehrerin Elisabeth Jäger und die Tischmütter konnte die Erstkommunion zu einem echten Fest der Begegnung mit Jesus werden. Ein herzlicher Dank gilt auch dem Team der VS Ramsau unter Direktorin Maria Taschler für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, Bürgermeister Fritz Steiner, der die Erstkommunikanten nach dem Gottesdienst zu einer Jause einlud und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Alle Kinder und ihre Eltern sind natürlich herzlich eingeladen, die nun durch den Kommunionempfang vertiefte Freundschaft mit Jesus durch den regelmäßigen Gottesdienstbesuch besonders zu pflegen. Jesus freut sich auf euch!

Seniorenraschtl in Ramsau

Kürzlich luden die Ramsauer Jungscharkinder zu einem Seniorennachmittag ein. Es wurde gemeinsam musiziert und gesungen, Mensch-ärgere-dich-nicht und Karten gespielt oder einfach "gehoagachtet". Die Kinder hatten nicht nur die Tischdekorationen ganz liebevoll vorbereitet, sondern für die junggebliebenen Senioren auch selbst bemalte Spruchsteine mit guten Wünschen gebastelt.

Jugend für das Leben in Maria Rast

Bereits zum wiederholten Mal verbrachte eine Gruppe von Jugend für das Leben einige Einkehrtage im Mesnerhaus in Maria Rast, um sich unter anderem auf die bevorstehende Woche für das Leben vorzubereiten. Erzbischof Wolfgang Haas, der als Firmspender nach Zell gekommen war und im Zuge seines Aufenthaltes auch die Wallfahrtskirche Maria Rast besuchte, ließ es sich nicht nehmen, die jungen Lebensschützer zu begrüßen und zu ermutigen.

Beichtfestl der Erstkommunikanten

In dieser Woche empfingen unsere Erstkommunikanten zum ersten Mal das Sakrament der Beichte, als Vorbereitung auf das Fest der ersten Heiligen Kommunion. Die Versöhnung mit Jesus, der bei der Erstkommunion verborgen in der Gestalt der heiligen Eucharistie in das Herz der Kinder kommen wird, ist der Höhepunkt der Erstkommunionvorbereitung.

Um dieser Freude Ausdruck zu verleihen, feierten die Erstkommunionkinder mit Eltern und Religionslehrern ein kleines Beichtfest nach der Beichte.

Möge die Erstkommunion für alle Kinder der Beginn einer dauerhaften Freundschaft mit dem "verborgenen Jesus" sein.

Kirchenputz vor der Erstkommunion

Damit die Ramsauer Kirche am kommenden Sonntag zum Fest der heiligen Erstkommunion wieder glänzt und strahlt, trafen sich 13 Mütter der Ramsauer Erstkommunionkinder, um Mesner Michael und dem guten Geist Helene dabei zu helfen, die Kirche wieder auf Hochglanz zu bringen. Wenn sie auch nicht das Wichtigste sind, so helfen uns äußere Zeichen wie die sauber geputzte und schön geschmückte Kirche doch dabei in Feststimmung zu kommen.

Vergelts Gott allen, die mitgeholfen haben!




Firmung mit Erzbischof Wolfgang Haas

Am Samstag, 14. Mai spendete seine Exzellenz Erzbischof Wolfgang Haas aus Liechtenstein rund 90 Jugendlichen aus den Pfarren Zell und Gerlos das Sakrament der heiligen Firmung. Nach den Grußworten des Zeller Bürgermeisters, der gemeinsam mit seinen Kollegen aus Gerlos und Rohrberg den hohen Gast im Namen der Sprengelgemeinden willkommen hieß, und der Pfarrgemeinderatsobfrau, zogen die Firmlinge, Paten, die Geistlichkeit und Pfarrgemeinderäte und Eltern begleitet von der Musikkapelle in die Kirche ein.
In einer äußerst erbauenden Predigt, ermutigte der Firmspender die Firmlinge, die Freundschaft mit Jesus zu pflegen und versicherte ihnen, dass Jesus ihnen auch nahe bleibe und folge, wenn sie auf Irrwege gerieten. Der Name eines jeden sei Ausdruck der Identität und mehr noch, jeder Name sei in die Hand Gottes eingeschrieben. So könne auch das Evangeliumswort vom guten Hirten verstanden werden, der jedes der Schafe beim Namen kennt. Den Eltern und Paten obliege es, dafür zu sorgen, dass die Kinder auch Jesus kennenlernen können. Er gab ihnen zu bedenken, dass die Begleitung der jungen Menschen über das Materielle hinausgehen müsse und die Kinder sie als echte Vorbilder im Glauben brauchten.
Bestens vorbereitet und mit großer Freude empfingen die Firmkandidaten den Heilgen Geist, der wie Erzbischof Haas sagte, besonders im Gebet gegenwärtig sei. Als Firmgeschenk erhielten alle einen Jugendkatechismus "youcat". Viele nutzten nach dem Auszug die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit dem Firmspender.

Ein herzliches Vergelts Gott der Bundesmusikkapelle Zell am Ziller, dem Chor und den Lehrpersonen der Musikhauptschule Zell, dem Bläserensemble, den Religionslehrkräften und allen, die auf pfarrlicher Ebene für die Firmvorbereitung Sorge getragen haben.

Weitere Bilder der Firmung folgen in den nächsten Tage in unserem Webfotoalbum.

Kirchenputz in Maria Rast

Nach dem Winter stand in dieser Woche eine Großreinigung unserer wunderschönen Wallfahrtskirche Maria Rast auf dem Programm, damit dieses Kleinod zu den Maiandachten und Trauungen wieder in vollem Glanz erstrahlt. Danke der Mesnerin Maria-Luise Huber und ihren fleißigen Helferinnen vom Hainzenberg.

Seligsprechung von Johannes Paul II -Reisebericht

Am 30. April trafen wir uns - 11 Gläubige aus dem Zillertal, großteils aus der Pfarre Zell - bei der Autobahnauffahrt Wiesing und bestiegen dort einen der beiden Kath.net Busse. Kath.net ist das bedeutendste katholische Nachrichtenportal im deutschen Sprachraum (www.kath.net). Auch einige Leser des Glaubensbotens außerhalb des Zillertales hatten sich für diese Pilgerreise angemeldet.

Die jüngsten Teilnehmer im Bus waren die Geschwister Huber, die Ministranten Johannes und Benedikt sowie Theresia und Barbara. Unter den Teilnehmern waren auch Kirchenratsobmann Josef Brindlinger und Religionslehrerin Elisbath Jäger, die ursprünglich die Idee zur Teilnahme an der Seligsprechung angergt hatte.

Um ca. 11.30 Uhr ging es dann los nach Rom mit einigen Kurzaufenthalten und Stärkungen. Unterwegs feierten wir im Bus eine Heilige Messe mit Blickrichtung Rom. Dabei dachten wir auch besonders an viele Gebetsanliegen, die wir selbst mithatten und die uns von Gläubigen aus den Pfarren anvertraut worden waren, um diese Anliegen dem neuen Seligen anzuvertrauen.

Zwischendurch gab es einen Film von Johannes Paul II., einen Vortrag von DDDr. Peter Egger und einige Erläuterungen bzw. Impulse von Reiseleiter Ferdinand Mair und Dekan Steinwender. Gebet, Gesang und Musik begleiteten die Fahrt.
Da wir wussten, dass die Nacht sehr kurz werden würde, versuchten wir auch schon, ein bisschen Schlaf im Bus zu ergattern. Gegen 01.00 Uhr des 1. Mai kamen wir in Rom an und machten uns von der Engelsburg aus in Richtung Petersplatz auf den Weg.

Gegen 02.00 Uhr befanden wir uns am Eingang zur Via Conciliazione, die in den Petersplatz einmündet. Die ganze Straße war bereits mit Pilgern voll und wir mussten schon lange stehen, um überhaupt den Eingang der Straße zu erreichen. Dann brauchten wir mehr als vier Stunden, um, Meter für Meter, entlang der Via Conciliazione, in der Menschenmenge vorwärts zu kommen. Dabei legten die Teilnehmer eine geradezu übernatürliche Geduld an den Tag und es war eine große Leistung, zusammenzubleiben. Schließlich kamen wir gegen 06.30 Uhr zum Eingang des Petersplatz und passierten den Einlass. Dort postierten wir uns dann und erwarteten den Beginn der Feierlichkeiten um 10.00 Uhr.

Es war auffallend, dass vor allem viele Jugendliche am Petersplatz waren, viele Polen und Italiener, viele Priester und Ordensfrauen. Wie wir über Bildschirm später sahen, war nicht nur der Petersplatz voll, sondern auch die ganze Via Conciliazione. Sogar darüber hinaus reichte die Menschenmenge bis zur Engelsburg. Es war erstaunlich wie trotz dieser großen Menschenmenge alles geordnet und ohne Zwischenfälle verlief.
Besonders erhebend war der Moment, als der Heilige Vater einzog und als das Bild des neuen Seligen enthüllt wurde. Etwas erschöpft, aber mit einer Freude im Herzen und getragen von einer weltkirchlichen Offenheit, feierten wir - im Geiste mit Kooperator F. Schnaiter und allen Mitfeiernden bei der Feldmesse in Zell verbunden - die von Papst Benedikt lateinsch zelebrierte Heilige Messe mit. Es war erhebend, beeindruckend und etwas einmaliges, dabei sein zu dürfen und auch die Barmherzigkeit Gottes wahrnehmen zu dürfen.

Nach der Messe dauerte es eine Weile, bis sich alle wieder sammelten und gegen 15.30 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder heimwärts. Wir werden einige Zeit brauchen, um das Geschehen zu verarbeiten und weiterwirken zu lassen. Eines war wohl jedem klar, von diesem Ereignis wird ein großer Segen ausgehen. Es waren sicher einige Strapazen, aber diese haben wir als kleine Opfer empfunden für die Schätze Seiner Barmherzigkeit, die empfangen durften im Bewusstsein, dass der neue Selige viel für die Kirche und auch für uns wirken wird.

Bilder in unserem Album
Predigt von Papst Benedikt XVI. [43 KB]

Seligsprechung
Seligsprechung

Treffen der Tiroler Katechisten

Vergangenen Samstag trafen sich im Notburgaheim in Eben um die 20 Tiroler Katechisten, um sich auszutauschen und weiterzubilden. Aus unserer Pfarre nahmen wir diesmal nur zu zweit teil, da der Termin auf das Seligsprechungswochenende fiel. Der Referent war auch diesmal wieder der weitum bekannte und beliebte DDDR. Peter Egger, der auch einer unserer Lehrer beim Katechistenlehrgang war. Das Thema des Tages war diesmal: Mit welchen kirchenkritischen Aussagen werden wir im Alltag konfrontiert und was können bzw. sollen wir darauf antworten? Es war wiederum für jeden Einzelnen von uns ein segensreicher Tag, der uns im persönlichen Glaubensweg wieder etwas vorangebracht hat.

Glaubensprozession mit Maiandacht

Ölberg
Ölberg

Glaubensprozession mit Maiandacht
zur Ehren des neuen Seligen Johannes Paul II

Am 1. Mai, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, trafen sich rund 85 Gläubige um 14.00 Uhr beim Waldheim um gemeinsam den Kreuzweg in Form einer Glaubensprozession nach Maria Rast zu gehen. Bei der Lourdesgrotte beteten die Teilnehmer für alle Kranken, beim Ölberg für alle seelisch Leidenden und psychisch Kranken, dazwischen wurde gemeinsam der Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet. Bei einer feierlichen Maiandacht erwiesen die Prozessionsteilnehmer der Gottesmutter die Ehre und gedachten in besonderer Weise auch des neuen Seligen, Johannes Paul II. Nach alter Tradition bekamen die Kinder nach der Maiandacht ein Eis.
Fotos in unserem Album



Firmlinge besuchen Lebenshilfe

In den Osterferien besuchte einige Gruppen von Firmlingen die Lebenshilfe und wie man sieht, waren die Jugendlichen sehr engagiert, interessiert und es hat ihnen auch Spaß gemacht. Andere Firmgruppen statteten dem Altenwohn- und Pflegeheim in Zell einen Besuch ab.

Eindrücke vom Emmausgang

In aller Frühe am Ostermontag machten sich die "Emmausjünger" aus unserer Pfarre und darüber hinaus auf den Weg von Ramsau nach Maria Rast. Rund 130 Gläubige feierten die Auferstehung unseres Herrn, Jesus Christus beim frühmorgendlichen Gottesdienst. Impressionen vom Emmausgang, der Messe und dem anschließenden Frühstück findet ihr in unserem Fotoalbum. Danke dem Fotografen Sepp Brindlinger.

Das Frühstück wurde in diesem Jahr von den "Zellbergern" vorbereitet. Ihre Eindrücke schildert Pfarrgemeinderätin Monika Angebrand:

Halb fünf Uhr aufstehen, schnell ein bisschen „zwognen“, die Semmeln bei der Bäckerei Strasser nicht vergessen. In Maria Rast angekommen, die große
Kaffeemaschine in Gang setzen (ob 105 Tassen Kaffee wohl reichen?). Um halb sechs kommen die „helfenden Hände“! Wurst- und Käseteller vorbereiten, die
Marmelade, der Zucker, der Honig und die Butter wollen verteilt werden. Der Tee ist schon heiß, das Brot in die Körbe,...........es sind viele Handgriffe zu tun......................

Das Kirchen ist aus und wir staunen wie viele Leute sich auf den Weg gemacht haben (se zeiln grod aso eicha ba da Tiare), nach anfänglichen
Platzschwierigkeiten und kurzfristigem Kaffeeengpaß, ah ja und das Brot reicht vielleicht auch nicht......
Die meisten Wünsche konnten wir trotzdem erfüllen.

Auf diesem Weg herzlichen Dank an:

Bäckerei Strasser für die frischen Semmeln

Sennereigenossenschaft Zillertal Mitte für Butter und Käse

BergSenn Zellbergeben für Käse, Rahm und Milch

Metzgerei Gasser für die Wurst

Annemarie Frontull für das Bauernbrot

Hermann Huber sen. für den Honig

Duregger Franz für den Honig

Anni Höllwarth und Simone Zelinka für den Kuchen

Annelies Hotter (Englhof) für den Kaffee

Altersheim Zell für das Geschirr

Jungschar Zell für das Geschirr

Widum Mayrhofen für die Kaffeemaschine

Mesner Peter Huber fürs „die Stube hoazn“

Ein ganz besonderes Vergelt´s Gott meinen Helfer/Innen

Elfriede Fankhauser (Neurauth), Gabi Duregger, Elisabeth Thanner, Rebecca Angebrand, Josef Angebrand

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit

Eine Novene ist ein neuntägiges vorgegebenes Gebet, das in einem bestimmten Gebetsanliegen oder zur geistlichen Vorbereitung auf ein bestimmtes Fest oder Ereignis gebetet wird. Am Sonntag nach Ostern (früher Weißer Sonntag) feiert die Kirche das Fest der göttlichen Barmherzigkeit. Als Vorbereitung darauf kann beginnend mit dem Karfreitag die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit gebetet werden. Diese Novene ist eine sehr wertvolle Andachtsübung und stärkt das Vertrauen des Beters in die barmherzige Liebe Gottes zu allen Menschen.

Palmbuschen in ihrer ganzen Pracht

In unserer Pfarre pflegen noch viele Familien den schönen Brauch, dass die Mädchen einen Palmbuschen und die Buben eine Palmstange zum Palmsonntagsgottesdienst mitbringen, wo dann die Zweige und Brezeln geweiht werden. Auch heuer waren wieder einige sehr beeindruckende Palmstangen dabei.

Fleißige Kinderkreuzweg-Teilnehmer

Beim letzten Kinderkreuzweg in dieser Fastenzeit waren besonders viele kleine und große Beter gekommen um gemeinsam die Kreuzwegstationen zu betrachten. Neben den Erstkommunikanten und Firmlingen waren auch viele Mamas und Omas mit kleineren Kindern dabei, aber auch die Jungscharkinder und andere Volks- und sogar ein paar Hauptschüler waren gekommen. Vielleicht findet sich der eine oder andere auf einem der Fotos in unserem Fotoalbum.

Alle Kinder sind nächsten Freitag ganz besonders auch zur Feier des Kinderkarfreitags um 15.00 Uhr in die Pfarrkirche eingeladen, aber auch bei allen Gottesdiensten an den Kartagen und zu Ostern sind kleine und große Kinder herzlich willkommen!

Neues von Radio Maria

Eine interessante Sendung auf Radio Maria verpasst? - Dann gibt es jetzt gute Neuigkeiten! Ein neues Service von Radio Maria ermöglicht es seit kurzem, Sendemitschnitte von den meisten Sendereihen unabhängig vom Ausstrahlungszeitpunkt im Internet nachzuhören oder herunterzuladen. Seit der Einführung der so genannten Radiothek wurden bereits über 10.000 Sendungen heruntergeladen. Alles weitere findet ihr im Internet in der Radio Maria Radiothek.

Firmlinge wallfahrten zum seligen Engelbert

Zu Fuß machten sich am 2. April, dem Todestag Papst Johannes Paul II., die Firmlinge aus Ramsau und Zell gemeinsam mit zahlreichen weiteren Engelbertwallfahrern auf den Weg zum seligen Engelbert Kolland. Festprediger Dekan Tobias Giglmayer aus Mittersill ermutigte die Jugendlichen und die erfreulich große Feiergemeinde eine lebendige Beziehung zu Jesus im Gebet zu suchen und erklärte, dass besonders die in unserer Pfarre sehr gepflegte Anbetung Quelle vieler geistlicher Früchte sei.
Nach der Messe fand ein Barmherzigkeitsabend statt, bei dem die Ramsauer Firmlinge das Sakrament der Beichte empfingen. Anbetungslieder und kurze Betrachtungen durch den Chor Magnificat halfen, in eine Anbetungshaltung zu finden. Mit einem Einzelsegen ging der Barmherzigkeitsabend über in die stille Nachtanbetung wie sie nach der Engelbertwallfahrt bereits üblich ist.
Weitere Fotos findet ihr in unserem Album.

Firmlingswallfahrt
Firmlingswallfahrt

Dekan bei Weltkirchekongress

Unser Herr Dekan nahm kürzlich am 4. Internationalen Kongress "Treffpunkt Weltkirche", der vom Hilfswerk Kirche in Not veranstaltet wird, in Würzburg teil. Dort traf er auch den in unserer Pfarre als hervorragender Referent bestens bekannten DDDr. Peter Egger mit seiner Gattin Daniela. DDDr. Egger hielt beim Kongress einen Vortrag über den Auftrag der Kirche zu missionarischem Wirken, dabei betonte er auch die Wichtigkeit der Nutzung der Medien.
Weitere Fotos und Informationen zum Kongress findet ihr in unserer Rubrik Weltkirche.

Kerzen für die Ramsauer Erstkommunionkinder

Die Ramsauer Erstkommunikanten haben schöne Kerzen gebastelt, die während der Vorbereitungszeit auf die erste Heilige Kommunion einen Ehrenplatz beim seligen Engelbert bekommen. Bei jedem Gottesdienstbesuch dürfen die Kinder ihre eigene Kerze entzünden.
Alle Kinder, die einen Gottesdienst mitfeiern oder den Kinderkreuzweg mitbeten erhalten vom Herrn Dekan ein Fastenpickerl zum Einkleben in den Fastenkalender.

Verehrung des hl. Josef

Zahlreiche Verehrer des hl. Josef finden sich täglich um 15.00 Uhr bei der Josefkapelle am Zellberg ein, um in einer Andacht dem großen Heiligen die Ehre zu erweisen und um seine Fürsprache zu bitten. Die Andachten finden noch täglich bis 20. März statt.

Büchereinachmittag für die Volksschüler

Anfang März lud Bibliothekarin Susanne die Schüler der Volksschule Zell zu einem Büchereinachmittag in die Pfarrbibliothek.
Alle, die der Einladung gefolgt waren, konnten einen lustigen und informativen Nachmittag verbringen und die Bücherei auf spielerische Art kennenlernen. Zum Abschluss gab es eine Urkunde und die kleinen Leseratten konnten bei einer gemeinsamen Jause den Nachmittag ausklingen lassen.

Information zu NER und Verhütung

Wie im Glaubensboten angekündigt hier die vollständige Dokumentation [71 KB] über Natürliche Empfängnisregelung und Verhütung des Bischofs von Feldkirch Elmar Fischer.

Schiausflug der Ramsauer Ministranten

Am vergangenen Wochenende verbrachten die Ramsauer Ministranten einen tollen Ministrantenausflug in Gerlos. Am Freitag um 14.00 Uhr trafen sich die fleißigen Minis und kehrten nach einigen Abfahrten mit ihren Begleiterinnen Martina und Helene in deren Hütte ein. Am Abend stand eine Fackelwanderung auf dem Programm bevor es sich die Minitranten in der gemütlichen Hütte bequem machten und den Tag mit einem Gebet ausklingen ließen. Am nächsten Morgen ging es wieder ab auf die Piste. Bei den Verantwortlichen der Zillertal Arena möchten sich die Ministranten herzlich für die spendierten Schikarten bedanken. Danke auch an Helene und Martina für die ausgezeichnete Betreuung!

7 Schritte zur Versöhnung

Unter diesem Titel hat Bischof Klaus Küng eine Hinführung zur Beichte und Tauferneuerung durch die göttliche Barmherzigkeit herausgegeben. Ähnlich wie bei den 33 Schritten zu Jesus durch Maria soll durch ein tägliches Gebet eine Vorbereitung auf den Empfang des Sakraments der Versöhnung und eine Tauferneuerung erfolgen. Egal ob jemand regelmäßog beichtet oder die letzte Beichte bereits Jahre zurückliegt, die 7 Schritte zur Versöhnung sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich auf das Bußsakrament vorzubereiten. Das Begleitheft mit den Gebetstexten kann heruntergeladen werden.

Bergmesse zu Ehren des seligen Engelbert


Bei herrlichem Wetter fanden sich rund 80 Tourengeher am Sonntag, 6. März am Mannskopf ein, um einen Gottesdienst zu Ehren des seligen Engelbert Kolland zu feiern. Anschließend gab es auch eine leibliche Stärkung auf der Kapaunsalm. Den Initiatoren, Sponsoren, Helfern und allen Spendern ein ganz herzliches Vergeltsgott. Insgesamt konnten über 850 Euro an Spenden gesammelt werden. Mit den Spenden können neue Akzente zur Förderung der Engelbertverehrung gesetzt werden. Mehr Fotos gibt es in unserem Webfotoalbum.

Pfarrgemeinderäte auf der Piste

Am Samstag, 5. März trafen sich einige Pfarrgemeinderäte um bei herrlichem Wetter einen Schitag zu verbringen. Nach einigen Abfahrten folgte der Einkehrschwung auf der Hütte bei Helene Kreidl, wo der Nachmittag gemütlich ausklang. Impressionen gibts in unserem Album.

Papst-SMS zur Fastenzeit

Die Katholische Kirche in Österreich bieten zur Fastenzeit die Möglichkeit täglich von Aschermittwoch bis Karsamstag ein Zitat von Papst Benedikt XVI. per SMS zu erhalten. Um sich anzumelden genügt es, das Kürzel PAPST per SMS an die Nummer 0664/6606651 zu senden. Nähere Information zur Aktion gibt es unter www.katholisch.at

Vorbereitungen zur Gipfelmesse am Mannskopf

Auf Initiative von Martin Dornauer und den Kapaunser Tourenfreunden findet am Sonntag, 6. März um 12.00 Uhr eine Gipfelmesse zu Ehren des seligen Engelbert Kolland auf dem Mannskopf (oberhalb) von Kapauns statt. Gemeinsam mit Dekan Steinwender wurde ein Schnee-Altar errichtet, um einen würdigen Gottesdienst feiern zu können. Alle Tourengeher und Bergfreunde sind herzlich zur Mitfeier der Messe und zur anschließenden Einkehr auf der Kapaunsalm eingeladen. Alles Spenden kommen der Förderung der Engelbert-Verehrung zugute. Eine Fotos findet ihr in unserem Webfotoalbum.

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Fußwallfahrt zum seligen Engelbert

Die Monatswallfahrt zum seligen Engelbert Kolland am 5. Februar begingen die Pfarrgemeinderäte unserer Pfarre mit einer Fußwallfahrt von Zell nach Ramsau in der besonderen Meinung um gute Früchte für die seelsorgliche Arbeit.
Gemeinsam mit dem Zelebranten Pfarrer Alois Moser aus Mayrhofen und Religionslehrerin Judith Neuner waren auch rund 50 Mayrhofner Firmlinge in einem Fackelzug zu Fuß nach Ramsau gewallfahrtet. Der Gruppe "Follow Jesus" sorgte für die musikalische Gestaltung. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt eine kleine Erinnerung der Firmlinge an das Evangeliumswort "Ihr seid das Salz der Erde". Mögen der selige Engelbert den jugendlichen Wallfahrern ganz besonders in der Vorbereitungszeit auf das Sakrament der Firmung beistehen.


Engelbertjubiläum-Best of

Die Höhepunkte der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150. Todestages des seligen Engelbert Kolland in unserer Pfarre. Der Film wurde vom Team des 3ltv zusammengestellt.

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Mit der Pfarre Zell zur Seligsprechung

von Johannes Paul II. nach Rom

Am 1. Mai wird Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom seliggesprochen. Es besteht die Möglichkeit, an diesem einmaligen Ereignis teilzunehmen. Die Pfarre schließt sich dazu einer größeren Reisegruppe, organisiert von kathnet, an.

Reisevariante:
Abfahrt am Vormittag des 30. April, nach Ankunft in Rom (zwischen Mitternacht und 2.00 Uhr) anstellen auf dem Petersplatz, Teilnahme an der Seligsprechung, Heimfahrt in der Nacht auf 2. Mai, Ankunft am frühen Morgen. Kein Hotel, Schlafmöglichkeit im Bus.
Kosten ca. 100 Euro.

Interessierte mögen sich ehestmöglich im Pfarramt anmelden!
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Leserbrief von PGR Obfrau Bettina Rahm vom 18.1.11

Zahl der Kirchenaustritte in Zell am Ziller
ist prozentuell die niedrigste der Diözese


Die Häme mancher Medien angesichts der großen Zahl von Kirchenaustritten im vergangenen Jahr, lässt sich kaum verbergen. Doch selbst jene Fälle, wo scheinbar nur ganz objektiv die Zahlen berichtet werden, können die Leser in die Irre führen. Zahlen lügen zwar nicht, doch je nachdem, welche und wie man sie verwendet, entsteht ein Zerrbild der realen Situation. Im Dekanat Zell am Ziller habe sich die Zahl der Kirchenaustritte verdoppelt, im Bezirk Schwaz gäbe es eine Steigerung um 100% hieß es in der TT vom 13.1. 2011. Unerwähnt blieb jedoch, dass das Dekanat Zell sowohl in absoluten Zahlen, als auch prozentual die niedrigste Austrittsrate der gesamten Erzdiözese hat. Insgesamt haben nur 70 von über 12.000 Katholiken der Kirche den Rücken gekehrt, das sind 0,56 %. Die Steigerung erklärt sich hauptsächlich dadurch, dass in den vergangenen Jahren die Austrittszahlen weit unter dem diözesanen und österreichweiten Durchschnitt lagen, praktisch verschwindend gering waren. Warum dann trotzdem im Bericht ausgerechnet das Bild der Pfarrkirche Zell (Foto: Dähling) verwendet wurde, lässt sich nur erahnen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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Unsere Sternsinger 2011

Am 3. Jänner waren in unserer Pfarre die Sternsinger unterwegs. Sie konnten durch eure großzügigen Spenden insegesammt 16.010,63 Euro sammeln, davon sind 4.710,24 aus Ramsau und 11.300,39 Euro aus Zell. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

Aus für Engelbertmuseum in Zell

Ein Schreiben des Dekans an Bürgermeister, Gemeinderäte und Pfarrgemeinderäte wird hiermit der Pfarrbevölkerung zur Kenntnis gebracht.


Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Lieber Robert!

Zunächst einmal vielen Dank für Deine gestern Abend bei der Disskussionsrunde zum Projekt "Engelbertmuseum" erfolgte persönliche und freimütige Darlegung Deines Standpunktes.

Dieser Abend und die nachfolgende Reflexion darüber mit dem Herrn Kooperator hat für mich nach einer nunmehr elfmonatigen Zeit des Nachdenkens, Beratens sowie vieler Gespräche und Bemühungen die letzte Klärung gebracht, dass ich die Marktgemeinde Zell in dieser Angelegenheit nicht weiter befassen bzw.
beanspruchen werde. Für alle Deine Bemühungen und die Gesprächsbereitschaft in dieser Sache möchte ich Dir herzlich danken. Sollten Dir im Rahmen dieser Angelegenheit Unannehmlichkeiten erwachsen oder Unverständnis begegnet sein, so tut mir das aufrichtig leid.

Im Vertrauen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit wünsche ich Dir und Deinem Gemeinderat für Euer gemeinsames Wirken im Dienste an den Menschen in der Marktgemeinde einen gesegneten Advent und möchte Euch besonders dem Seligen Engelbert Kolland empfehlen. Ich bitte Dich, dieses Schreiben auch Deinen Gemeinderäten zur Kenntnis zu bringen.

Ignaz Steinwender, Dekan

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Mit Bonhoeffer ins Neue Jahr

Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last, ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen das Heil, für das Du uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen, die Du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

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